Heft 
(1.1.2019) 09
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Studiosi

PUTZ 9/99

Von der Peripherie in die City

Studenten wollen Große Stadtschule nutzen

Dass Potsdam Universitäts­stadt ist, merken noch zu we­nige Einwohner und Besucher. Das jedenfalls meinen die an­sässigen Studenten. Aber nicht nur die. Auch vonseiten der Stadt hat es in der Vergangen­heit immer wieder Beteuerun­gen gegeben, den Zustand zu beenden. Jetzt gibt es vom All­gemeinen Studierendenaus­schuss(AStA) der Uni den Wunsch, die Große Stadt­schule in der Friedrich-Ebert­Straße als Kulturzentrum nut­zen zu wollen.

Doch ob die Idee wirklich rea­lisiert werden kann, steht in den Sternen. Im Stadthaus hält man sich gegenwärtig bedeckt. Das Konzept muss überzeu­gen, finanzielle Vorstellungen klar erläutern, sagt dazu Axel Geiss, Referent des Oberbür­germeisters, eher skeptisch. Eine Entscheidung sei gegen­wärtig nicht in Sicht. Die Stu­dis befinden sich in einer schwierigen Situation. Denn die Sache hat einen Haken: Es gibt mehrere Bewerber für die wegen Kindermangels aufge­gebene Schule. Dazu zählen die derzeit favorisierte Abend­schule, aber auch die Pots:­dam-Information oder die Urania, andere Mitkonkurren­ten bleiben noch im Dunkeln. Andre Lausch vom AStA hofft trotzdem weiter auf den Zu­schlag... Die Stadt müsse schließlich endlich zeigen, wie viel ihr ihre Studenten wert seien.Das Objekt erfüllt un­sere Ansprüche, meint er. Die Lage ist ideal: direkt in der In­nenstadt, mit Bus und Bahn gut erreichbar. Unweit liegt das Holländische Viertel mit seiner ganz eigenen Szenerie. Doch das denkmalgeschützte leere Haus bietet viel Platz, zu viel nur für die jungen Leute allein. Man wolle deshalb le­diglich die Hälfte aller Räum­lichkeiten in Besitz nehmen, so der Studi-Vertreter.Der Ort eignet sich hervorragend für ein Cafe, kleinere Veranstal­tungen, Proben, Ausstellun­gen, schwärmt er. Von der ur­sprünglichen Absicht, dem Pu­

blikum vor allem größere Ver­anstaltungen anzubieten, sei allerdings Abstand genommen worden. Im Mittelpunkt soll nun die Sacharbeit stehen, die der AStA gemeinsam mit an­deren Studierendenvereinen

der Uni und der Fachhoch­schule leisten will.

Sollten die Bemühungen um Cie Grand Ecole Sscheitern;

sehen die Studenten die Stadt im Zugzwang.Potsdam braucht studentische Kultur in seinem Zentrum, so ihre feste Überzeugung. Ganz allein ste­hen sie damit nicht. Unterstüt­zung kommt zum Beispiel vom Kulturamt, der Fraktion Die Andere, nicht zuletzt von der Uni-Leitung.

P.G:

Das älteste Schulgebäude Potsdams soll nach dem Willen des AStAs der Uni

ein studentisches Kulturzentrum werden.

Foto: Tribukeit

Nur eine Namensänderung

Auf seiner Sitzung am 16. No­vember 1999 hat das Studie­rendenparlament(StuPa) der Uni Potsdam mit nur wenigen Gegenstimmen die Umbenen­nung seines Exekutivorgans vonReferentInnenrat(Re­fRat) inAllgemeiner Studie­rendenausschuss(AStA) be­schlossen. Die Namensände­rung ist Bestandteil eines Ge­samtpakets von verabschiede­ten Satzungsänderungen. Not­wendig geworden ist jener Be­schluss nach Ansicht der Stu­dierenden, um eine Anglei­chung an den in der Bundesre­publik Deutschland üblichen Standard der Bezeichnung zu erreichen. Verbunden ist damit jedoch weder eine inhaltliche noch personelle Änderung in der Arbeit des Gremiums. Am 9. Dezember 1999 hat auch die Versammlung der Fach­schaftsräte dem nun gültigen Beschluss zugestimmt. P.G.

Philips Studenten­Taschenbuch

Wer sich genauer über das An­gebot, das der Philips-Konzern für Studentinnen und Studen­ten bereit hält, informieren will, hat dazu jetzt Gelegen­heit. Die nunmehr zehnte Aus­gabe des Philips Studenten-Ta­schenbuchs ermöglicht einen umfassenden Überblick über wichtige Bereiche des Unter­nehmens sowie einige der vor­handenen Praktikumsplätze. Insbesondere Studierenden der Elektrotechnik, anderer Ingenieurswissenschaften und wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen eröffnet sich dabei ein breites Spektrum in­teressanter Tätigkeitsfelder. Ergänzt wird der 160 Seiten starke Band durch praxisorien­tierte Bewerbungstipps. Auch der Hinweis auf die aktuellen Stellenangebote im Karriereteil des Internetangebotes unter www.philips.de fehlt nicht. PUTZ

Sprachkurs in Sibirien

Für Studierende nach der Zwi­schenprüfung und Graduierte aller Fachrichtungen, mit Aus­nahme der Slawisten, bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst(DAAD) vier­wöchige Sommersprachkurs­stipendien für Anfänger an Universitäten in Zentralrus­sland(Rostov) oder Westsibi­rien(Tomsk) an. Um ein sol­ches Stipendium, das sämtliche Kosten deckt, können sich In­teressenten bis zum 31. März 2000 beim DAAD, Referat 325, Kennedyallece 50,/53175 Bonn, bewerben. Weitere In­formationen und Bewerbungs­unterlagen gibt es unter http: //www.daad.de. PUTZ

Wohin am Abend?

Im Unicum-Keller Am Neuen Palais gibt es gleich zwei Ver­anstaltungen noch vor den Weihnachtsfeiertagen.

15. Dezember 1999: Reihe Wurzeln mitä Helge Sauer (Singer/Songwriter, Uni Pots­dam); Beginn: 20.00 Uhr

16. Dezember 1999: Film­vortragDie Frau im Baum ein Kampf für die Red Woods von Klaus Hugler(Potsdam); Beginn: 20.00 Uhr

Uni-Ball in Berlin

Einen Ball für Tanzbegeisterte gibt es am 22. Januar 2000 im Festzentrum der Trabrenn­bahn Mariendorf, Mariendor­fer Damm 222. Veranstalter ist dieFormation der Techni­schen Universität|Berlin-(Be; ginnen wird der festliche Abend 20.00 Uhr. Die Karten kosten 30, DM. Vorbestel­Jungen: sind unter Tel. 030/4049551 möglich, an­sonsten erfolgt der Kartenvor­verkauf immer dienstags ab 21.00 Uhr in der Alten Mensa der TU, Hardenbergstraße. Mehr Informationen finden Interessierte im Internet unter http://home.t;,online.de /home/ckabel. PUTZ

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