CampusPUTZ 1-2/00
Neues Faltblatt über die Uni
Kuratorium der Uni
Peter Macke in Gremium
Weiterbildung der Lehrer
Endlich ist es da, ein Faltblatt über die Universität Potsdam, dass einen kleinen, aber aufschlussreichen Überblick über die Universität vermittelt. Alle, die sich für die Uni interessieren, seien es potentielle Studierende, Gäste oder einfach Interessierte aus der Öffentlichkeit können sich nun schnell ein erstes Bild über die Uni Potsdam verschaffen.
Angepasst an das neue optische (Erscheinungsbild mit neuem
ä Logo und neuer Farbgebung wird die Uni in ansprechender Weise vorgestellt. So bietet die kleine Broschüre Informationen zur Geschichte der Hoch- |schule, beschreibt die drei (Standorte, nennt grob Strukturen, tragende Säulen und macht Aussagen zu dem Profil der Universität. Auch einige 'wichtige Zahlenangaben, eine 5Liste der mit der Uni kooperierenden Forschungseinrichtungen wie auch Aussagen zur internationalen Zusammenarbeit fehlen nicht.
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l Erstellt hat das Faltblatt das . Referat für Presse-, Öffendich- \ keits- und Kulturarbeit. In I Kürze wird die Publikation j auch in anderen Sprachen vor- | liegen. Im WWW kann das
! * Porträt unter: http://www. tm. i-Potsdam.de /u/portrait Zi ndex.htm bereits jetzt aufge- ä rufen werden.
Das Faltblatt ist in der Pressestelle erhältlich,
Tel.: 0331/977-1474, E-Mail: presse@rz.uni-potsdam.de gl
Mit Peter Macke Im Oktober 1997 wählte der Senat der Universität Potsdam (UP) noch nach altem Recht die Mitglieder für das Kuratorium der Hochschule. Obwohl diesem Gremium heute laut brandenburgischem Landeshochschulgesetz eine veränderte rechtliche Stellung zukommt, wollen seine Mitglieder die begonnene Arbeit dennoch fortsetzen. Die PUTZ fuhrt deshalb die Reihe ihrer Vorstellung weiter.
Ein Mitglied dieses Kreises ist Dr. Peter Macke, Präsident des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg und zugleich Präsident des Brandenburgi- schen Oberlandesgerichts. Obwohl er keine spezielle Funktion im Gremium besitzt, stehen dennoch die Akzente seines Engagements fest. Besonders am Herzen liegt ihm der juristische Nachwuchs, der aus der Alma mater kommt. Mit den Uni-Absolventen gibt es beispielsweise Kontakte, wenn es um den Referendardienst im Land Brandenburg geht. Das ist kein Zufall, denn Macke ist unter anderem für dessen Organisation im neuen Bundesland verantwortlich. So erfährt der gebürtige Berliner sozusagen aus erster Hand von der herrschenden Situation an der Fakultät. „Die aktuellen Pläne für eine stärkere Verschränkung der universitären und außeruniversitären Juristenausbildung“, vermutet er in diesem Zusammenhang, “werden mir künftig womöglich in dem Uni-Kreis noch mehr Gelegenheit bieten, mich zu Wort zu melden“. Aber auch in die Zukunft weisende Visionen bewegen ihn. „Man könnte, beflügelt durch die Nähe zu den Babelsberger Filmstudios, Potsdam zu einem Mekka des Medienrechts machen“, so seine Überlegung. Manchmal träume er von einem jährlichen Medienrechtskongress an der Einrichtung. Das Fachgebiet interessiert Macke sehr. Unter dessen Leitung steht schließlich am Brandenburgischen
Oberlandesgericht ein Senat, der sich mit Presserecht und Rechtsstreitigkeiten wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen beschäftigt.
Trotz aller Visionen, der Vollblut-Jurist steht fest auf dem Boden der Tatsachen. Das als Kuratorium gegründete Uni- Gremium kann nach seiner
Dr. Peter Macke
Foto: zg.
Ansicht nur anregen, vielleicht für Akzente sorgen. „Klein jedoch sollte es sich nicht machen“, rät er. Dafür sei die angestrebte Stärkung des Ansehens der Universität in Politik und Gesellschaft zu wichtig. Peter Macke ist Jahrgang 1939. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Köln erwarb er 1966 den juristischen Doktorgrad am gleichen Ort. Zahlreiche unterschiedliche Tätigkeiten folgten dem in Düsseldorf 1967 abgelegten zweiten Staatsexamen. Im Jahr 1991 kam er an das Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg, wurde Leiter des Aufbaustabes Oberlandesgericht. Zwei Jahre später trat der dreifache Familienvater nach entsprechender Wahl beziehungsweise Ernennung seine heutigen Präsidenten- Ämter an. Macke ist darüber hinaus Mitglied einer Reihe von Vereinen, Institutionen und Fachverbänden. Darunter befinden sich der Deutsche Juristentag, der Deutsche Verkehrsgerichtstag oder auch die International Union of Lawy- ers (Moskau).
P.G.
Fast jeder dritte Lehrer Brandenburgs hat sich seit 1993 weitergebildet. Diese Quote ist bundesweit einmalig. Die Weiterbildung der Lehrer beruht auf drei Säulen: Aufbaustudium an der Universität Potsdam, Studium im Sonderprogramm Weiterqualifizierung, hier kooperiert das branden- burgische Bildungsministerium mit der Universität Potsdam, und Weiterbildung im Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg.
Bis Ende 1999 haben insgesamt 6223 Lehrkräfte ein zusätzliches Studium in der Weiterbildung abgeschlossen. Derzeit befinden sich noch 2275 Lehrkräfte im Studium.
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Entscheid erst 2001
Das Bundesverfassungsgericht wird voraussichtlich erst im Jahre 2001 über die 1996 eingereichte Klage von brandenburgischen Eltern gegen das Unterrichtsfach Lebensgestaltung- Ethik-Religionskunde
(L-E-R) entscheiden. L-E-R war mit dem brandenburgischen Schulgesetz 1996 zum staatlichen Pflichtfach erklärt worden und ist seitdem schrittweise eingeführt worden. Neben Brandenburg ist nur noch in Berlin Religion kein ordentliches Lehrfach.
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Frauen-Info
Das aktuelle Heft der Frauen- Info, Zeitschrift der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Potsdam, liegt jetzt vor. Themen sind unter anderem die 11. Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an den Hochschulen, die Frauenförderrichtlinien sowie Studieren mit Kind. Das Heft 2 des Frauen-Info ist über die Gleichstellungsbeauftragte der Uni, Tel.: 0331/977-1338, E- Mail: mostein@rz.uni-pots-
dam.de, erhältlich.
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