Heft 
(1.1.2019) 01
Einzelbild herunterladen

PUTZ 1-2/00

Campus

erhöhen Studierende als Gründer

Experten-Workshop an der Uni

Die heutigen Schüler sind die Studierenden von mor­gen. Also müssen Hochschu­len und Schulen eng Zusam­menarbeiten. An der Univer­sität Potsdam wird auf die­sem Gebiet seit Jahren gute Arbeit geleistet, die natürlich ausbaufähig ist.

Mit dem Herrmann-von- Helmholtz-Gymnasium und der GesamtschulePeter Jo­seph Lenne in Potsdam un­terhält die Hochschule sogar vertragliche Beziehungen, mit dem Humboldt-Gymnasium steht der Abschluss eines Ver­trages bevor. Auch zu anderen Schulen Potsdams gibt es gute Verbindungen.

Zu den Uni-Bereichen Natur­wissenschaften, Psychologie, Sportwissenschaft, Sprachen, Informatik, Medienwissen­schaft, der English Drama Group und anderen bestehen teilweise intensive Kontakte zwischen Wissenschaftlern der Uni, Lehrern und Schülern.

Diskussion mit Schuldirektoren

Lobbyarbeit betreiben, Wis­senschaftsfeindlichkeit ab­bauen, Begabte fördern, Stu­dierfähigkeit erhöhen, Lehrer weiterbilden, das waren The­menschwerpunkte, die die Vi­zepräsidenten der Uni, Prof. Dr. Gabriele Blell und Prof. Dr. Jürgen Kurths, sowie Di­rektoren von neun Gymnasien beziehungsweise Schulen mit gymnasialer Oberstufe kürzlich diskutierten.

Bei dem Treffen suchten alle Beteiligten nach Ideen für neue Projekte. So gibt es Vor­stellungen zur Einrichtung ei­nerSommerschule bezie­hungsweise eines Schülersemi­nars. Weitere Überlegungen gehen dahin, Studierende und Doktoranden in Arbeitsge­meinschaften oder ähnlichen Veranstaltungen für Schüler einzubeziehen, den Unterricht für Studierende zum Hospitie­ren zu öffnen und eine Zu­sammenarbeit von Uni-Mitar- beitern und Schulfachkonfe- renzen anzustreben. B.E.

Neue und innovative Kon­zepte der Förderung, Quali­fizierung und Motivierung von gründungswilligen Stu­dierenden, Absolventen und Mitarbeitern an deutschen Hochschulen vorzustellen, war das Anliegen des Exper- ten-WorkshopsExistenz­gründung aus der Hoch­schule, der am 14. Januar dieses Jahres an der Uni Potsdam stattfand.

Dass eine erfolgreiche Grün­dung schon nach wenigen Jah­ren neue Arbeitsplätze schaffe, betonte Prof. Dr. Friedrich Buttler, Staatssekretär im bran- denburgischen Wissenschafts­ministerium. Es sei deshalb auch eine Aufgabe der Hoch­schulen, sich fündiert mit die­ser Thematik zu beschäftigen und neben den schon beste­henden Aktivitäten, neue Möglichkeiten für junge Aka­demiker zu entwickeln, Exi­stenzen zu gründen. Besonde­res hervorgehoben wurde da­bei, dass in Brandenburg ein überdurchschnittliches gutes Potential an Akademikern und eine gute Infrastruktur be­stehe.

Der Vizepräsident der Univer­sität Potsdam und Initiator des

Höflichkeit, Folgsamkeit, Ehrerbietung und die Aner­kennung der Autorität der El­tern - dies sind Forderungen, die Erwachsene durch die Ge­schichte hindurch zum Kanon

Workshops aus der Wirt­schafts- und Sozialwissen­schaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Dieter Wagner, hob die Be­deutung der interdisziplinären Ausrichtung der Qualifika­tionskonzepte hervor. Entspre­chend seien pädagogische, psy­chologische, wirtschaftliche und familiäre Aspekte zu be­

achten. Insbesondere soziale Kompetenzen, wie selbstsiche­res Auftreten oder Teamfähig- keit sowie die Kristallisierung einer starken Persönlichkeit sah er als bedeutend an. Als notwendig erachtet er, fakul- tätsübergreifende Konzepte an

respektvollen Verhaltens von Kindern zählten. Die bildungs­geschichtlichen Quellen ver­deutlichen, dass mit der Erzie­hung junger Menschen be­traute Personen einen An­

der Hochschule zu integrieren welche die speziellen Neigun­gen der Studierenden berück sichtigen.

Im Anschluss an den Work shop tagte dieIV. Professo­ren- und Expertenrunde für das Gründernetz der Hoch­schulen in Brandenburg mit

den Vertreten und Referenten der Fachhochschulen und Uni­versitäten in Brandenburg. Es diente dazu, die bereits laufen­den vielfältigen Aktivitäten hochschulübergreifend zu ko­ordinieren.

spruch auf Respekt durchzu­setzen suchen. Durch reform- pädagogische Bestrebungen an der Wende zum 20. Jahrhun­dert wurde dieses Muster auf­gebrochen.

MitRespektspersonen - Wandlungen autoritären Ver­haltens in Elternhaus und Schule beschäftigte sich des­halb auch eine Ausstellung, die kürzlich an der Universität Potsdam zu sehen war. Die Professur für Historische Pädagogik der Uni und die Forschungsstelle für Berlin- Brandenburgische Bildungsge­schichte veranstalteten diese Exposition.

PUTZ/Foto: Tribukeit

PUTZ

Gewandelte Respektspersonen

Existenzgründungen zu fordern und Netzwerke zu etablieren, war das An­liegen eines kWorkshops an der Universität Potsdam. Foto: Fritze

8