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Aus dem Senat
In seiner 67. Sitzung am 9. Dezember vergangenen Jahres hat sich der Senat der Universität Potsdam unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt:
Studien- und Prüfungsordnung
Der Senat nahm die Neufassung der Studien- und Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Biologie zu- , stimmend zur Kenntnis.
Gebührenordnung
'■'Das Gremium beschloss die (Änderung der Gebührenordnung für die Benutzung von {Einrichtungen und die Teilnahme an Veranstaltungen des Zentrums für Hochschulsport der Universität Potsdam.
Wahlordnung
Durch das In-Kraft-Treten des neuen Brandenburgischen Hochschulgesetzes (BbgHG) und der Grundordnung der Universität Potsdam ergab sich die Notwendigkeit einer neuen
Wahlordnung für die Uni. Diese beschloss der Senat.
Amtszeiten
Der Senat nahm die Amtszeitverlängerung der Leitungen der Interdisziplinären Zentren für Kognitive Studien, für Umweltwissenschaften und für Australienforschung bis zum 30. September 2000 zustimmend zur Kenntnis.
Finanzen
Die Gremienmitglieder nahmen des Weiteren die Vörab- züge für das Haushaltsjahr 2000 sowie das Finanzmittelverteilungsmodell für die ehemalige Titelgruppe 94 zur Kenntnis (siehe dazu auch PUTZ 9/99).
In seiner 68. Sitzung am 6. Januar 2000 hat sich der Senat der Universität Potsdam unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt:
Neu im Senat
Prof. Dr. Martin Steup aus
dem Institut für Biochemie und Molekulare Physiologie nimmt den seit 1. Januar 2000 vakanten Sitz der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer im Senat ein.
Promotions- und Habilitationsordnungen
Bestätigt wurden die Promotions- und Habilitationsordnung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie die Änderungen der Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät I.
Studien- und Prüfungsordnung
Die Gremienmitglieder nahmen die Studien- und Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Informatik sowie die Studienordnung und die Prüfungsordnung Bachelor und Master Informatik zustimmend zur Kenntnis.
Wirtschaftsplan für 2001
Der Senat stimmte dem Entwurf des Wirtschaftsplanes für das Haushaltsjahr 2001 zu. Die darin enthaltenen Ansätze für das Haushaltsjahr 2001
PUTZ 1-2/00
wurden auf der Basis des Ist 1999 ermittelt und die benötigten Mehrbedarfe entsprechend der gestiegenen Studierendenzahlen errechnet.
Kooperationsverträge
Ihre Zustimmung gaben die Senatoren den Abschlüssen von Kooperationsverträgen mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung Teltow.
Bereits in seiner 66. Sitzung am 11. November 1999 nahm der Senat den beabsichtigten Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Potsdam und dem Erich Pommer Institut für Medienpraxis und Medienwissenschaften gGmbH zur Bildung eines An-Institutes und die damit vorgesehene Einrichtung einer Stiftungsprofessur für „Medienrecht“ zustimmend zur Kenntnis. B.E.
Nächste Sitzungstermine:
20. April, 18. Mai, 15. Juni, 13. Juli. Die Sitzungen sind öffentlich, finden im Senatssaal des Hauses 9 im Uni-Komplex Am Neuen Palais statt und beginnen jeweils um 9.15 Uhr.
Gegen Frauendiskriminierung
Seit 20 Jahren gibt es das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW). Das Jubiläum nahmen das Men- schenRechtsZentrum der Universität Potsdam (MRZ) und Dr. Hanna Beate Schöpp- Schilling, Mitglied im Ausschuss zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der ; Frau, jetzt zum Anlass, um auf einer Tagung auf die Vereinba- : rung und ihre Bedeutung für s die Frauen in der Bundesrepu- { blik Deutschland aufmerksam ! zu machen.
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J
j Dr. Schöpp-Schilling und Prof, j F)r. Eckart Klein, Direktor des ! MRZ, warben dabei als aktive | Exponenten der Menschenrechtsarbeit der Vereinten Nationen für mehr Zutrauen in
diese Institution und ihre Möglichkeiten. Dass auf diesem Feld noch Fortschritte möglich sind, zeigt das neue Fakultativprotokoll zu CEDAW. Es ermöglicht erstmals betroffenen Frauen, sich wegen erlittener Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierungen an den Ausschuss zu wenden. Die Bundesregierung hat das Papier am 10. Dezember vergangenen Jahres in New York unterzeichnet.
Hierzulande werden bisher „Frauenfragen“ vornehmlich unter dem Blickwinkel des Grundgesetzes und aufgrund europarechtlicher Vorgaben diskutiert. Die Referenten sowie die Teilnehmer der Podiumsdiskussion nutzten
während der Veranstaltung die
Gelegenheit, um den - nicht ausschließlich weiblichen - Teilnehmern Einblicke in die Chancen und Defizite des internationalen Menschenrechtsschutzes zu vermitteln. Besonders intensiv wurde die Rolle von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Medien bei der Herstellung von Publizität des Übereinkommens deutlich gemacht. Die anwesenden Vertreterinnen von Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltung, Frauenorganisationen und der Presse zeigten sich mit den Wissenschaftlern darin einig, daß hier verstärkte Aufklärung notwendig sei. Hierzu konnte die gerade beendete Tagung beitragen.
Norman Weiß/ Menschenrechtszentrum
Südafrika
Leben im ..
GIFTMULL
„Khayelitsha“ bedeutet „Neue Heimat“ und ist eine der größten Township in der westlichen Kap- Provinz: Knapp eine Million Menschen leben hier dicht gedrängt in Wellblechhütten. Auswärtige Firmen laden ihren giftigen Industriemüll auf illegalen Deponien mitten in Wohngebieten ab.
KERIC, eine gemeinnützige Organisation, kämpft hier für bessere Lebensverhältnisse. Mit Erfolg: Mülltransporte werden nun von der Polizei überwacht, illegale Müllkippen sind verschwunden, sieben neue Schulen entstanden.
„Brot für die Welt“ unterstützt die Arbeit von KERIC. Mit Ihrer Spende machen Sie die Welt ein kleines Stück menschenwürdiger.
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