Heft 
(1.1.2019) 03
Einzelbild herunterladen

studiosi

PUTZ 3/00

Neue Linie kommt

Per Bus direkt von Griebnitzsee zum Park Babelsberg

Unmittelbar bevor steht die Einführung einer direkten Buslinie zwischen denBahnhöfen Griebnitzsee und Babelsberg über Babelsberg­Nord. Das jedenfalls be­stätigte auf PUTZ-Anfrage Bernd-Michael Rabisch, Ver­kehrsleiter im Verkehrsbe­trieb Potsdam GmbH(ViP). Wann die lang ersehnte Neue­rung kommt, ist allerdings noch nicht ganz klar. Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten: entweder zum 28. Mai 2000 oder erst im Sommer dieses Fest steht dagegen weitgehend die Strecken­führung. Der Bus fährt voraus­sichtlich über die Karl-Marx-, Dom-, Scheffel- und Behrings­traße. Eine durchgehende Ver­bindung über die Karl-Marx­Straße bleibt damit weiterhin Illusion. Grund dafür ist der Wegfall von zwei Haltestellen der Linie 690 in der Rudolf­Breitscheid-Straße.

Für Helge Weidenbach vom Allgemeinen Studierendenaus­schuss(AStA) der Uni Pots­dam stellt die jetzige Lösung jedoch einen..akzeptablen Kompromiss dar.Natürlich, sagt er,wäre der kürzere Weg der bessere gewesen. Doch mit dem Angebot könne man leben. Denn es bringe endlich die jahrelang erkämpfte Fahr­zeitverkürzung. Die sei not­wendig, um rechtzeitig zur Lehrveranstaltung am jeweils anderen Uni-Komplex zu er­scheinen. Dazwischen lägen in der Regel nur 30 Minuten Pause.

Jahres.

Dass es nunmehr mit der di­rekten Verbindung der Stan­dorte klappt, ist kein Zufall.

Nachdem die Studierenden immer wieder auf den herr­schenden Missstand aufmerk­sam gemacht hatten, meldete sich auch die Politik zu Wort. Sowohl! CDU als auch PDS brachten entsprechende An­träge in die Stadtverordneten­

Start sollte nach unserer An; sicht tatsächlich am 28. Mai, besserfnochfrüher,jerfolgens;, meint dazu der AStA-Referent. Ansonsten geht auch das Sommersemester vorbei, ohne dass uns geholfen ist.

P.G.

Die direkte Busverbindung zwischen den Uni-Standorten Griebnitzsee und Am Park Babelsberg ist beschlossene Sache. Jahrelang hatten die Studieren­

denvertretungen für eine bessere Anbindung der Komplexe gekämpft.

versammlung Potsdams ein. Diese brachten den Stein ins Rollen. Gegenwärtig müssen die Studiosis noch per S-Bahn zum Bahnhof Babelsberg ge­langen und von dort den Bus 693 nehmen. Das Umsteigen kostet wertvolle Zeit.Insge­samt rund 25 Minuten brau­chen die Kommilitonen schon, um das jeweilige Ziel zu errei­chen, so Weidenbach. Das soll sich mit der neuen Rege­lung nun ändern. Der: Fahr: plan sieht neun Minuten für die Strecke vor.

Die Uni-Studenten hoffen jetzt auf die schnelle Realisie­rung des Vorhabens.Der

Foto: Fritze

In einem Schreiben hat sich Uni-Rektor Prof. Dr. Wolf­gang Loschelder mit der Bitte um die Einführung der neuen Buslinie noch vor dem 28. Mai dieses Jahres an den Verkehrsbetrieb gewandt. Hintergrund dafür sind die umfangreichen Bauarbeiten am Standort Griebnitzsee, die eine starke Einschrän­kung der Parkfläche zur Folge haben und damit be­wirken, dass zahlreiche pri­vate Kraftfahrzeuge zu Hause gelassen werden. Ob der ViP tatsächlich reagiert, bleibt al­lerdings noch abzuwarten.

Online-Service

Studieren heißt Forschen, und Forschen heißt Schreiben. Viele tausend Studenten in der Bundesrepublik verfassen jähr­lich Forschungsarbeiten, die eigentlich nur wenigen zu­ginglich sind. Das soll sich Jetzt ändern. Die studentische FirmaStudent-Online hat

sich dem Problem angenom­men. Autoren können hier ihre Arbeiten per upload abgeben, damit sie ins Netz kommen oder auch gleich als gedrucktes Buch erscheinen. Zudem gibt es Hilfe bei Recherchewün­schen unterschiedlicher fach­wissenschaftlicher Art. Tipps

rund ums Studium fehlen ebensowenig wie Anregungen und unterstützende Hinweise für das eigenständige Verfassen von akademischen Texten, das Finden geeigneter Jobs oder Praktika. Mehr Informationen zum gesamten Angebot finden Interessierte unter http://stu­dent.starsurfer.de/

PUTZ

Keine Parkplätze

Studenten holt Euren ver­staubten Drahtesel aus dem Keller! Der Grund: Es gibt kei­nen Parkplatz für Euer Auto in Griebnitzsee. Denn es wird dort gebaut, und zwar heftig. Seit Ende März haben die Bau­arbeiten für das Hasso-Platt­ner-Institut auf dem Un: igelände Babelsberg begon­nen. Deshalb sind die Park­plätze am Standort Griebnitz­see nicht nutzbar. Nur noch einige weinige Park­plätze bestehen, so zum Bei­spiel für Behinderte. Doch diese werden durch eine neue Schranke geschützt. Tröstlich: es gibt ja noch Bus oder Bahn. Mit dem Bus aller­dings ist das schon so eine Sa­che. Aber das soll ja jetzt auch besser werden.(siehe nebenste­henden Beitrag)

PUTZ

Mit anderen Augen sehen

Zum zweiten Mal veranstaltet das Berlin-Brandenburgische Institut für deutsch-französi­sche Zusammenarbeit in Eu­ropa e.V.(BBI) mit Sitz in Genshagen in diesem Jahr vom 3. bis 17. September Feine Sommerakademie für Studie­rende. Dabei können insge­samt sieben junge Leute aus Frankreich, Deutschland und Polen an einer 14-tägigen Reise per Bahn und Bus von Paris über Straßburg, Weimar, Krakau und Breslau nach Ber­lin teilnehmen. Bei der Fahrt, die unter dem TitelMit an­deren Augen sehen Trilate­rale Wanderung zu Orten der europäischen Geschichte und Kultur steht, gehtäestinsbe­sondere um Formen und Stät­ten der Erinnerungskultur in Europa. Mitmachen können Studierende höherer Semester, die jedoch Sprachkenntnisse in mindestens zwei der drei Pro­grammsprachen besitzen müs­sen. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2000 möglich. Mehr Infos gibt es unter Tel.: 03378/305931 oder perMail: BBi@bbi-genshagen.de PUTZ

19