studiosi
PUTZ 3/00
Neue Linie kommt
Per Bus direkt von Griebnitzsee zum Park Babelsberg
Unmittelbar bevor steht die Einführung einer direkten Buslinie zwischen den SBahnhöfen Griebnitzsee und Babelsberg über BabelsbergNord. Das jedenfalls bestätigte auf PUTZ-Anfrage Bernd-Michael Rabisch, Verkehrsleiter im Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH(ViP). Wann die lang ersehnte Neuerung kommt, ist allerdings noch nicht ganz klar. Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten: entweder zum 28. Mai 2000 oder erst im Sommer dieses Fest steht dagegen weitgehend die Streckenführung. Der Bus fährt voraussichtlich über die Karl-Marx-, Dom-, Scheffel- und Behringstraße. Eine durchgehende Verbindung über die Karl-MarxStraße bleibt damit weiterhin Illusion. Grund dafür ist der Wegfall von zwei Haltestellen der Linie 690 in der RudolfBreitscheid-Straße.
Für Helge Weidenbach vom Allgemeinen Studierendenausschuss(AStA) der Uni Potsdam stellt die jetzige Lösung jedoch‘ einen..akzeptablen Kompromiss dar.„Natürlich“, sagt er,„wäre der kürzere Weg der bessere gewesen“. Doch mit dem Angebot könne man leben. Denn es bringe endlich die jahrelang erkämpfte Fahrzeitverkürzung. Die sei notwendig, um rechtzeitig zur Lehrveranstaltung am jeweils anderen Uni-Komplex zu erscheinen. Dazwischen lägen in der Regel nur 30 Minuten Pause.
Jahres.
Dass es nunmehr mit der direkten Verbindung der Standorte klappt, ist kein Zufall.
Nachdem die Studierenden immer wieder auf den herrschenden Missstand aufmerksam gemacht hatten, meldete sich auch die Politik zu Wort. Sowohl! CDU als auch PDS brachten entsprechende Anträge in die Stadtverordneten
Start sollte nach unserer An; sicht tatsächlich am 28. Mai, besserfnochfrüher,jerfolgens;, meint dazu der AStA-Referent. „Ansonsten geht auch das Sommersemester vorbei, ohne dass uns geholfen ist“.
P.G.
Die direkte Busverbindung zwischen den Uni-Standorten Griebnitzsee und Am Park Babelsberg ist beschlossene Sache. Jahrelang hatten die Studieren
denvertretungen für eine bessere Anbindung der Komplexe gekämpft.
versammlung Potsdams ein. Diese brachten den Stein ins Rollen. Gegenwärtig müssen die Studiosis noch per S-Bahn zum Bahnhof Babelsberg gelangen und von dort den Bus 693 nehmen. Das Umsteigen kostet wertvolle Zeit.„Insgesamt rund 25 Minuten brauchen die Kommilitonen schon, um das jeweilige Ziel zu erreichen“, so Weidenbach. Das soll sich mit der neuen Regelung nun ändern. Der: Fahr: plan sieht neun Minuten für die Strecke vor.
Die Uni-Studenten hoffen jetzt auf die schnelle Realisierung des Vorhabens.„Der
Foto: Fritze
In einem Schreiben hat sich Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder mit der Bitte um die Einführung der neuen Buslinie noch vor dem 28. Mai dieses Jahres an den Verkehrsbetrieb gewandt. Hintergrund dafür sind die umfangreichen Bauarbeiten am Standort Griebnitzsee, die eine starke Einschränkung der Parkfläche zur Folge haben und damit bewirken, dass zahlreiche private Kraftfahrzeuge zu Hause gelassen werden. Ob der ViP tatsächlich reagiert, bleibt allerdings noch abzuwarten.
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PUTZ
Keine Parkplätze
Studenten holt Euren verstaubten Drahtesel aus dem Keller! Der Grund: Es gibt keinen Parkplatz für Euer Auto in Griebnitzsee. Denn es wird dort gebaut, und zwar heftig. Seit Ende März haben die Bauarbeiten für das Hasso-Plattner-Institut auf dem Un: igelände Babelsberg begonnen. Deshalb sind die Parkplätze am Standort Griebnitzsee nicht nutzbar. Nur noch einige weinige Parkplätze bestehen, so zum Beispiel für Behinderte. Doch diese werden durch eine neue Schranke geschützt. Tröstlich: es gibt ja noch Bus oder Bahn. Mit dem Bus allerdings ist das schon so eine Sache. Aber das soll ja jetzt auch besser werden.(siehe nebenstehenden Beitrag)
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Mit anderen Augen sehen
Zum zweiten Mal veranstaltet das Berlin-Brandenburgische Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V.(BBI) mit Sitz in Genshagen in diesem Jahr vom 3. bis 17. September Feine Sommerakademie für Studierende. Dabei können insgesamt sieben junge Leute aus Frankreich, Deutschland und Polen an einer 14-tägigen Reise per Bahn und Bus von Paris über Straßburg, Weimar, Krakau und Breslau nach Berlin teilnehmen. Bei der Fahrt, die unter dem Titel„Mit anderen Augen sehen— Trilaterale Wanderung zu Orten der europäischen Geschichte und Kultur“ steht, gehtäestinsbesondere um Formen und Stätten der Erinnerungskultur in Europa. Mitmachen können Studierende höherer Semester, die jedoch Sprachkenntnisse in mindestens zwei der drei Programmsprachen besitzen müssen. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2000 möglich. Mehr Infos gibt es unter Tel.: 03378/305931 oder per EMail: BBi@bbi-genshagen.de PUTZ
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