Heft 
(1.1.2019) 03
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PUTZ 3/00

Studiosi:

Prioritäten stehen fest

AStA- Leute machen sich mit neuen Ideen fürSoziales stark

Im Studienjahr ist Halbzeit. Grund genug, auf Geleiste­tes zurückzublicken und die Kräfte für neue Vorhaben zu sammeln. Das geht auch den Mitgliedern im Allgemeinen Studierendenausschuss der Uni(AStA) nicht anders. Susanne Jantz, verantwort­lich für den BereichSozia­les im Gremium, hat bereits Prioritäten gesetzt.

Gemeinsam mit weiteren Mit­streitern aus dem AStA und im Zusammenwirken mit allen drei Hochschulleitungen in der brandenburgischen Lan­deshauptstadt will sie sich in den nächsten Wochen verstärkt

Thema, unterstreicht sie die Notwendigkeit der Sprech­stunde. Wer sie konkret durch­führt, steht allerdings noch in den Sternen. Erhalten bleibt auch die Wohnungsbörse, je­doch in veränderter Form. Der Service kommt in Zukunft aus­schließlich elektronisch daher. Unter der Adresse http /asta. uni: potsdam.de/wohnen/ können diejenigen, die eine eigene Bleibe suchen, hier Angebote finden oder im anderen Fall aufgeben. Die Dienstleistung bietet zunächst nur Wohnraum an, verzichtet auf die Rubrik Suche...Damit.:stehen wir

Sich verstärkt der Integration ausländischer Kommilitonen in die große Stu­denten-Gemeinde an der Uni zu widmen, hat sich Susanne Jantz vom AStA

auf die Fahnen geschrieben.

um die Vorbereitung des kom­menden Sommerfestes küm­mern. Stattfinden soll es am 15. Juni dieses Jahres auf dem Potsdamer Alten Markt.Wir hoffen sehr, mit dessen Motto ‚Multikulturelle Gesellschaft kontra Rassismus auf großen Zuspruch von Studierenden wie Einwohnern der Stadt zu stoßen, sagt sie. Am Herzen liegen ihr jedoch auch andere Projekte. So soll es im Som­mersemester ganz neu eine feste Beratung im Studienkol­leg, vielleicht sogar eine Prak­tikumsbörse geben. Die Vor­bereitungen dafür laufen. Fortgesetzt wird die BAföG­Beratung.Angesichts neue­ster Entwicklungen erwarte ich zahlreiche Fragen zum

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Foto: Fritze

noch am Anfang, gibt.die Studentin der Politik, Soziolo­gie und Psychologie zu.Wir bemühen uns jedoch, so Jantz,auch die Wohnungs­baugesellschaften mit ins Boot zu holen. Wenn das gelingt, bauen die AStA-Leute die Börse aus.

Stolz ist die Sozialreferentin auf den Runden Tisch, den sie im vergangenen Jahr mit ins Leben gerufen hat. Hier tref­fen sich alle 14 Tage zumeist in Räumlichkeiten der Fach­hochschule vorwiegend aus­ländische Studierende, um ihre Probleme zu artikulieren oder eigene Veranstaltungen vorzu­bereiten.Der Tisch ist sozu­sagen ihre Interessenvertre­tung, erklärt Jantz mit Ge­

nugtuung. Er bietet zugleich die Gelegenheit des gegenseiti­gen Kennenlernens, auch des Zugehens auf deutsche Kom­militonen. Denn auch die sit­zen mit im Gesprächskreis. Ge­meinsam möchte man errei­chen, noch vorhandene Barrie­ren im Umgang miteinander abzubauen. Integration statt Isolation heißt das Ziel aller von der Runde ausgehenden Bemühungen. Unterstützung erhalten die Teilnehmer dabei sowohl vom Akademischen Auslandsamt als auch von den Fachschaften.Es geht voran versichert Jantz.Doch die Schritte sind noch zu klein. Wir müssen aus den Kinder­schuhen heraus und endlich Meilenstiefel anziehen.

P.G.

Die Sprechstunden der AStA-Mitglieder für das nächste Sommersemester er­fahren Interessierte unter Tel. 0331/977-1225. Su­sanne Jantz ist auch perMail unter jantz@rz.uni­potsdam.de zu erreichen.

Erneut Cartoon­Wettbewerb

Manche sehen in ihm die anre­gendste und spannendste Art, ihr eher karges Semesterbud­get aufzustocken, andere wol­len so ihr Talent endlich einer breiteren Öffentlichkeit vor­stellen. Der Türler-Cartoon­Wettbewerb ist seit seinem Start 1994 unter Berliner und Potsdamer Hochschülern zur festen Institution geworden. Allein 1999 beteiligten sich an dem Wettstreit 67 Studenten mit insgesamt 162 Arbeiten. In diesem Jahr endet die Aus­schreibungsfrist am 9. Juni. Das Thema lautet wiederBer­liner Zeitzeich(n)en- Berlin im Wandel der Zeit. Teilnah­mebedingungen gibt es bei der Agentur cmi, Mommsenstr. 27, 10629 Berlin. Fragen be­antwortet Sabine Schott unter Ruf 030/32780818.

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Neuer Service

Im Sommersemester 2000 gibt es zum ersten Mal die speziell für Naturwissenschaftler kon­zipierte| VorlesungEin­führung in die Betriebswirt­

schaftslehre. Mit diesem Ser-|

viceangebot erhalten Studie­

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rende einen Einblick in die Ge-|

dankenwelt des modernen Ma­nagements. Die Veranstaltung betreut federführend Prof. Dr. Dieter Wagner, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Organisa­tion und Personalwesen sowie Vizepräsident der Universität. Beteiligt sind aber auch Mitar­beiter anderer Bereiche der Wirtschafts- und Sozialwissen­schaftlichen Fakultät.

Die Lehrveranstaltung beginnt am 13. April 2000, 15.00. bis 16.30 Uhr, und findet dann immer donnerstags von 13.00 bis 14.30 Uhr im kleinen Bo­tanikhörsaal, Maulbeerallee 2a statt.

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Sprachkurse im Überblick

Eine Übersicht über in diesem Jahr an europäischen Hoch­schulen angebotene Sprach­kurse bietet die aktualisierte Ausgabe des vom Deutschen Akademischen Austausch­dienst(DAAD) herausgegebe­nen VerzeichnissesSprach­kurse an Hochschulen in Eu­

ropa. Die Publikation enthält|

Angaben zu Themen, Teilneh­mern, Terminen, Gebühren und Unterkunftsmöglichkeiten von 300 Veranstaltern in 29 Ländern. Zusätzliche Orientie­rungshilfen geben den Länder­abschnitten vorausgestellte Landkarten und auch ein Re­gister der unterrichteten Spra­chen.

PUTZ Deutscher Akademischer Austauschdienst: Sprach­

kurse an Hochschulen in Eu­ropa. Ausgabe 2000. ISBN 3-7639-0419-0. W. Bertels­mann Verlag, Bielefeld. 412 S., 29,80 DM.