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(1.1.2019) 04
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PUTZ 4/00

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Schwere Belastung für die Uni

| Entwurf des Doppelhaushalts für 2000 und 2001

| Nach dem Entwurf des Haushaltsplanes für die Haushaltsjahre 2000 und 2001 des Landes Branden­burg soll die Universität Potsdam im Jahr 2000 ins­gesamt einen Etat von 148,3 Millionen DM und im Jahr 2001 von 145,8 Millionen DM erhalten. Gegenüber 1999 erhöht sich der Etat damit im Jahr 2000 um etwa 2,6 Millionen DM, womit, nach Einschätzung von Uni-Kanzler, Alfred Klein, die Uni noch beherrschbar bewirt­schaftet werden kann. Doch | ein großes Problem wird der | Haushalt 2001. Mit seiner Ab­| senkung auf 145,8 Millionen | DM wird die Uni den Hauhalt | nicht mehr ohne Substanz­| schäden bewältigen können. | Das Rektorat hat daher die ver­| antwortlichen Politiker dazu | aufgefordert, Nachbesserun­gen im weiteren Beratungsver­| fahren vorzunehmen.

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Globalisierung so nicht möglich

] Die Universität Potsdam | nimmt neben der Hochschule für Film und Fernsehen und den Fachhochschulen Wildau

Jahres 2000 an dem Branden­burger Modellversuch Haus­haltsglobalisierung im Hoch­schulbereich teil. Im Vorfeld hatten sich die Hochschulen und die Ministerien für Wis­senschaft, Forschung und Kul­tur(MWFK) und Finanzen (MdF) ein Regelwerk für das Projekt erarbeitet. Die Zustim­mung der Hochschulen er­folgte dabei ausdrücklich unter / der Bedingung einer aus­kömmlichen Finanzierung des Personalbudgets. Vereinbart wurde, dass das Budget der Personalhaushalte auf der Grundlage der vorjährigen Personal-Ist-Kosten zuzüglich eines Regelansatzes für die Nicht besetzten Stellen (100.000,- DM für eine Stelle) ausfinanziert wird. Nach den Berechnungen des Finanzmi­Nisterium für die vorläufige Haushaltswirtschaft hätte der

und Lausitz seit Anfang des

auskömmlich finanzierte Per­sonalhaushalt der Uni Potsdam damit rund 134 Millionen DM betragen. Entgegen dieser Festlegung wurden nun aber die freien Stellen nur mit ei­nem Regelsatz von 40.000,­DM berechnet; sodass der Personalhaushalt nun nur etwa 131,7 Millionen DM beträgt. Im Jahr 2001 soll die Uni

Den

rund 15,9 Millionen DM ge­genüberä 1999 Meine geringe Steigerung von 398.000,- DM aus. Diese Steigerung deckt aber nicht einmal die jährli­chen Mehrkosten von mehr als einer Millionen DM, die die Universität allein für den Be­trieb des neuen Gebäudes in Golm benötigt.

Berücksichtigt man dagegen

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ART

Die für die Hochschulen mit der Beteiligung an der Globa­lisierung verbundenen Hoff­nungen auf Planungssicherheit scheinen offensichtlich nicht erfüllbar zu sein. Der Modell­versuch ist damit in den Start­blöcken des Doppelhaushalts hängen geblieben.

Einschreibegebühren von 100 Mark

Mit dem Haushaltsstrukturge­setz vom a Dezember 1999 hatte die Brandenburgische Landesregierung beschlossen, dass künftig alle Studierenden

Gravierende Einschnitte aufgrund des Haushalts in den Jahren 2000 und 2001 sind auch für die Ausbildung der

Studierenden zu befürchten.

Potsdam zur Bezahlung des Personals dann nur noch 129,1 Millionen DM erhalten. Unter Berücksichtigung der 2001 noch umzulegenden pauscha­len Ressortminderausgabe von etwa 3,8 Millionen DM sowie einer im Ressort Wissenschaft noch zu verteilenden Minder­ausgabe in Höhe von etwa 1,7 Millionen DM ist dann selbst die Finanzierung der Personal­kosten völlig fraglich.

Die Investitionsmittel betra­gen für die gesamte Universität Potsdam in beiden Haushalts­jahren je 750 Tausend DM. Damit läßt sich gerade eine einzige Professur in den Na­turwissenschaften wiederbeset­zen. Der jährliche Erneue­rungsbedarf bei den Professu­ren beläuft sich aber auf einen Mindestbetrag von 2,4 Millio­nen DM.

Die Sachkosten weisen mit

die tatsächlichen Ausgaben im Sachmittelbereich der Univer­sität im Jahr 1999, so crgibt sich insgesamt ein Defizit im Sachmittelhaushalt von rund 3,7 Millionen DM.

Die Grundbedingung für die Beteiligung der Uni Potsdam am Modellversuch Global­haushalt, nämlich die Ausfi­nanzierung des Personalbud­gets ist mit dem Entwurf des Doppelhaushalts für das Jahr 2000 nicht hinreichend und

| für das Jahr 2001 überhaupt

nicht erfüllt. Die mit der Glo­balisierung angestrebten Ziele, die Steuerungs- und Planungs­fähigkeit der Hochschulen zu verbessern, wurden weit ver­fehlt. Denn gedacht war die katastrophale Situation im In­vestitions- und im Sachmittel­haushalt durch eine befristete Einstellungssperre auszugleichen.

halbwegs

Foto: Fritze

pro Semester 100,- DM Rück­meldegebühr zu zahlen haben. Entgegen der Zusage der Poli­tiker, in diesem Fall die Ge­bühren den Hochschulen Brandenburgs als Einnahme zu belassen, werden die geplanten Einnahmen(2000= 2 Millio­nen DM und 2001= 4,5 Mil­lionen DM) nun nicht in den Hochschulhaushalten schlagt. Die Uni Potsdam, die bereits jetzt Einschreibegebühren in Höhe von! 10,- DM zur Deckung der realen Verwal­tungskosten erhebt, wird nun­mehr zusätzlich um die Finan­zierung dieser Kosten betro­gen. Immerhin macht das ins­gesamt eine Summe von 240.000,- DM aus, die der Hochschule zu ihrer Bewirt­schaftung nun nicht mehr zur Verfügung steht.

Janny Glaesmer

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veran­