Heft 
(1.1.2019) 04
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PUTZ 4/00

Studiosi

Wohin am Abend?

Im Unicum-Keller Am Neuen Palais gibt es in diesem Monat noch zwei Veranstaltungen. 16. Mai 2000: Doors-Abend, Beginn: 20.00 Uhr

26. Mai 2000: Konzert in der Reiherocken:Sugar Boost(Erfurt) undReizgas (Potsdam), Beginn: 21.00 Uhr

Die Mannschaft des Unicum­Kellers ist auch beim T1-Früh­lingsfest dabei.

25. Mai 2000: nil-Cocktail­bar, Beginn: 22.00 Uhr

Jugendcamp

Potentiellen EXPO 2000-Be­suchern mit schmaler Geld­börse bietet sich jetzt eine lu­krative Chance. Der Stadtju­gendring Wolfsburg e.V. orga­nisiert während der vom 1. Juni bis zum 31. Oktober die­ses Jahres stattfindenden Aus­stellung ein Jugendcamp. Ge­dacht ist es insbesondere für Jugendgruppen, Studiengrup­pen und Schulklassen, die eine bezahlbare und altersgerechte Unterkunft suchen. Eine Übernachtung kostet(inclu­sive' Frühstück). 22;-DM. Hinzu kommen weitere ko­stengünstige Service-Angebote und ein attraktives Rahmen­programm.

Wer sich näher informieren möchte, wende sich an den Stadtjugendring Wolfsburg e.V., Jugendzeltplatz Almke­EXPO-Projekt, Volkmarsdor­fer Str., 38446 Wolfsburg, Tel.: 05365-9895-0, E-Mail: expo@ jzp.de. Im Internet können In­teressierte auch unter der

Adresse http: //www.jzp.de

nachlesen. PUTZ

Universitätszeitung PUTZ online unter:

http://www.

_ uni-potsdam.de/ u/putz/index.htm

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Nicht nur Elefanten

Uni-Studenten in Südafrika

Am Morgen war das Brot, scheinbar sicher zwischen den Zelten deponiert, ver­schwunden: von vorwitzigen Grauhörnchen stibitzt. An derartige Überraschungen gewöhnten sich die 17 Uni­Studenten, die zum Land­schaftspraktikum in Süd­afrika weilten, schnell. Ihr Tagesprogramm war vollge­stopft.

Addo-Elefanten-Park in der Nähe von

Insgesamt vier Wochen dau­erte der Aufenthalt im fremden Land. Die Studierenden der Geoökologie beschäftigten sich gleich mit mehreren Pro­blemen. Dabei ging es zum ei­nen um die geologische Ent­wicklung, Fauna und Flora ei­nes Gebietes um Kapstadt, die auf der Welt einmaligen Pro­teen auf dem Plateau des Ta­felberges sowie einschneidende Landschaftsveränderungen durch erste steinzeitliche Sied­ler oder durch neuere Sied­lungspolitik. Helfer und Part­ner dabei war Prof. Heinz Beckedahl von der Universität in Pietermaritzburg, zu der es künftig engere Kontakte geben soll.

Die Gruppe widmete sich auch der extremen Bodenerosion im Gebiet der Transkei, einem ehemaligen Homeland. Durch Straßenbau und intensivere Landnutzung in neuerer Zeit ausgelöst, kommt es hier bei Starkniederschlägen zum Phä­nomen der unterirdischen Ero­sion. Bodenschichten werden weggespült,_KErosionsrinnen bilden sich. Geländevermessungen, Kartie­rungen und fotografische Do­

kumentationen gestalteten sich besonders abenteuerlich, wenn es galt, einen geologischen Aufschluß an einer Abbruch­kante zu untersuchen oder wenn tagelanger Regen Bo­den, Zelte, Kleidung und alle Beteiligten hoffnungslos durchweicht hatten. Dennoch schaffte man es, nahezu acht­tausend Kilometer durchs Land zu reisen. Die Eindrücke

Foto: Tschochner

Port Elizabeth.

waren dabei verschieden. Süd­afrika wirkte auf die Potsdamer teilweise sehr europäisch und dann wieder ganz ursprünglich afrikanisch, mit weidenden Großwildherden Elefanten, Giraffen, Zebras, Kudus, Bunt­böcken- oder mit igluartigen buntbemalten Lehmhütten der Xhosa in der Transkei. Die Strecke entlang der Küsten bot von allem etwas: staubende Homelandpisten, Pässe, die hinauf auf die immerhin dreit­ausend Meter hohen Drakens­berge führten, eine unglaubli­che Blütenvielfalt neben dem traurigen Anblick der Spuren verheerender Buschfeuer rings um Kapstadt. Am Ende lag der St. Lucia Nationalpark, ein ar­tenreiches Feuchtgebiet an der Küste, das 1999 wegen seiner einzigartigen Naturausstattung zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Afrika überzeugte die von vier Uni-Mitarbeitern ge­leitete Gruppe jedoch nicht nur durch die Landschaft, son­dern vor allem durch die Men­schen, die dort leben. Auch das bleibt in Erinnerung hier in Potsdam, jenseits von Afrika. Heike Wolff/

Studentin der Geoökologie

Uniqueer

Im Januar dieses Jahres grün­dete sich ‚die Freie Les BiSchwule Hochschulgruppe uniqueer. Die Vereinigung will künftig für eine Enttabui sierung homo- und bisexuelle Lebensweisen in- und außer halb der Universität eintreten. Nach Angaben der Initiatoren des Projektes strebe man an, bestehenden Diskriminierun gen an der Uni entgegenzu wirken sowie homo- und bise xuellen Studierenden und Leh renden ein Forum innerhalb der Hochschule zu bieten. uniqueer plant zudem die Organisation von Ringvorle­sungen zum ThemaHomos exualität, weiterführende stu­dentische Arbeitsgemeinschaf ten und die Organisation von Wochenendseminaren und Workshops.

Vorgenommen haben sich die uniqueer-Mitglieder auch, das kulturelle Leben der Uni mit Ausstellungen, Filmaben den, Veranstaltungen zum Welt-Aids-Tag oder zum Chri stopher-Street-Day zu berei­

chern: PUTZ IMPRESSUM ISSN 0947-1650 PUTZ

Die Potsdamer Universitätszeitung

Herausgeber: Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit(PÖK) im Auftrag des Rektors der Universität Potsdam, Prof, Dr. Wolfgang Loschelder Redaktion: Dr. Barbara Eckardt(B.E.), Janny Glaesmer(gl)(verantwortl.), Petra Görlich(P.G.)

Dr. Ursula Resch-Esser(urs)

Texterfassung, Vertrieb: Andrea Benthien

Titelfoto: UNIDRAM

' Anschrift der Redaktion: Am Neuen Palais 10, D-14469 Potsdam, Telefon(03 31) 9 77-1474 oder-1496, -1665,-1675 Telefax(03 31) 9 77-1145 oder-1130 E-mail: presse@rz.uni,potsdam.de Internet: http://www.uni-potsdam.de/ u/putz/index.htm

Redaktionsschluß der Juni-Ausgabe: Mittwoch, 17. Mai 2000

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Anzeigenschluß der Juni-Ausgabe: 2. Juni 2000