Heft 
(1.1.2019) 04
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PUTZ 4/00

Personalia

Es hat mir Spaß gemacht

Eigentlich war es wie immer, an jenem 31. März 2000. Wal­traud Kögler managte in ihrer bekannt engagierten Art die Druckerei der Universität Potsdam. Dieser oder jener be­kam sein Fett weg, weil der Kopierer festgefahren, Druck­vorlagen zu unexakt abgelie­fert oder Termine nicht einge­halten wurden. Trotzdem wird auch an diesem Tag schier Un­mögliches möglich gemacht. Keiner verlässt unzufrieden die Druckerei. Denn Pfusch ist nicht ihre Welt,ganz oder gar nicht ihre Devise.

Und doch wird dieser Tag für die nun 65-Jährige Leiterin der Druckerei unvergesslich blei­ben. Denn es ist ihr letzter Ar­beitstag. Nicht nur ihre eng­sten Kollegen, sondern Vertre­ter aller Bereiche der Uni bis zum Rektor gaben sich ein Stelldichein, um Waltraud Kögler aus dem Berufsleben zu verabschieden. Irgendwie hat sie den Rummel ein bisschen erwartet, ist dann über das Ausmaß der Zuwendung, An­erkennung und Danksagung doch gerührt.

Die gelernte Buchbinderin und Liebhaberin von Maschi­nen arbeitete seit 1965 an der Universität Potsdam bezie­hungsweise an ihrer Vorgän­gereinrichtung. Sie ist stolz auf das KErreichte, insbesondere

Nun muss es in der Uni-Druckerei

ohne Waltraud Kögler gehen. Foto: Fritze

dass die

darauf; ihr nach der Wende Leitung Druckerei übertragen wurde. Ich habe immer gerne gear­beitet, meine Arbeit war mein Hobby. Und so gingen in den letzten Jahrzehnten Tausende von Broschüren, Formularen, Faltblättern, Kopiervorlagen durch ihre Hände. Der: Ma­schinenpflege widmete große Aufmerksamkeit. Man muss auch loslassen kön­nen, sagt Waltraud Kögler und geht in den verdienten Ruhe­stand.Es ist für mich aber sehr wichtig, allen noch einmal danke zu sagen.

der

sie

B.E.

Veranstaltungskalender der Universität Potsdam online unter: http:/www.uni-potsdam.de/u/kalender.htm

Eisenberg DFG- Gutachter

Zum Gut­

achter der 4% Deutschen Forschungs­gemeinschaft (DFG) für das Fachge­bierAllge-#8

meine und

angewandte Sprachwissen­schaft. einschließlich ihrer Grenzgebiete wurde Prof. Dr. Peter Eisenberg für vier Jahre gewählt. Wahlberechtigt sind

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die Hochschullehrer des jewei­ligen Fachgebietes in der Bun­desrepublik. Eisenberg ist Pro­fessor für Deutsche Sprache der Gegenwart im Institut für Germanistik der Universität Potsdam.

Aufgabe der Gutachter ist vor allem, Stellungnahmen zu den bei der DFG eingereichten An­trägen auf Förderung von For­schungsvorhaben abzugeben. PUTZ

UNIDRAM hat begonnen

Zur Erinnerung: noch bis zum 20. Mai ist UNIDRAM-Zeit. Beim Osteuropäisch-deutschen Theatertreffen sind in diesem Jahr Ensembles aus Russland, Polen, Tschechien, Jugosla­wien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, der Schweiz, aus Österreich und aus Deutsch­land zu Gast. An mehreren Spielorten, darunter auch wie­der das Hans Otto Theater, präsentieren die Veranstalter wie gewohnt ein vielfältiges und dichtes Programm, das ne­ben Theater, Tanz, Konzerten und Parties auch ein Abschlus­sfeuerwerk umfasst.

Die theatralischen Höhe­punkte des 7. UNIDRAM­Jahres heißenblackS­

KYwhite aus Moskau(18.5., 21.30 Uhr sowie 20,5., 22.30 Uhr, jeweils Waldschloss), Sofa Trio aus Budapest (19.5., 19:30 Uhr, Reithalle A des Hans Otto Theaters), Teatr Cineama aus Michalo­wice(20.5. 19.00 Uhr, Lin­denpark) sowie dieMarbur­ger Theaterwerkstatt(18.5, 19.30 Uhr, Waldschloss). Wer UNIDRAM aus den ver­gangenen Jahren kennt, weiß jedoch, dass auch die anderen Vorstellungen nicht verpasst werden sollten.

Eine ungewöhnliche Performance:

beiImitator Dei von blackS­KYwhite wird Theater zur Geister­bahnfahrt. Foto: blackSK Yhite

Mit dem enthusiastisch gefei­erten Klezmer-TrioKroke aus der diesjährigen europä­ischen Kulturhauptstadt Kra­kau hat das Festival ein beson­deres musikalisches Highlight (19.5, 22.00 Uhr, Waschhaus). Und für alle Partygänger sowie für Liebhaber der osteuropäi­schen Küche ist diePiroggen­Party(18:5:, 23.00 Uhr, Waldschloss) allemal eine lange Nacht wert. Karten und Infos unter: 0331/719139 oder an der Abendkasse.

Thomas Pösl/PÖK

Nie mehr blamieren!

Wenn es so ist, dass gute Ma­nieren wiederin sind, dann sollten. angemessene Um­gangsformen zumindest be­kannt sein. Ob man sie befolgt, kann man ja immer noch ent­scheiden.

Ist es antiquiert, der Dame den Vortritt zu lassen? Sollte man die Uni als Nichtstudent lieber ohne Jeans betreten? Wie ist Kummer bei Hummer zu ver­meiden? Wie ist der Smalltalk bei Tisch zu meistern? Was ge­bietet. der moderne Tanz­knigge? Wie. telefoniert man anständig? Wer auf der siche­

ren Seite bei der Antwort auf

diese und andere Fragen sein möchte, bekommt jetzt eine Hilfe an die Hand. Gerade ist ein witziges Quizspiel bei DU­DEN erschienen. Unter dem TitelNie mehr blamieren

coole Manieren vermittelt es eineHitliste tagtäglicher Fettnäpfchen, also Tipps für zeitgemäßes Benehmen.

Der Verlag verspricht mit die­semNon-Book im Westen­taschenformat Hilfe beim Ver­meiden gröbster Schnitzer und bei der richtigen Entscheidung in kniffligen Situationen. Wem das nicht genügt, der kann auch noch die Hitliste sprachlicher StolpersteineNie mehr blamieren sicher for­mulieren! studieren.

B.E. Bernd Oehler: Nie mehr bla­mieren coole Manieren!

Unsere Hitliste tagtäglicher Fettnäpfchen, Verlag Biblio­graphisches Institut& F.A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70931­6, 9,90 DM.