Heft 
(1.1.2019) 05
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Campus

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Neue Medien im Blick

Multimedia und Internet sind weltweit in aller Munde. Von einem erhofft man sich eine Revolution des Lernens, Lehrens und Zu­sammenarbeitens, an das an­dere werden hohe Erwartun­gen geknüpft, wenn es um Geschäft und Unterhaltung geht.

Auch die Universität Potsdam stellt sich der Entwicklung. Am 27. Juni dieses Jahres fin­det deshalb im Auditorium maximum, Haus 08, Komplex Am Neuen Palais der 1. Multi­media-Tag statt. Die Veranstal­ter, der Multimedia-Ausschuss der Hochschule, wollen dabei Probleme aus dem univer­sitären Alltag beleuchten und zugleich Möglichkeiten ihrer Bewältigung mittels neuer Technologien aufzeigen.

Den_Hauptvortrag zum ThemaNeue Medien in der Hochschullehre: Von der Vi­sion zur Alltagstauglichkeit hält ab. 10.15. Uhr Prof. Dr. Reinhard Keil-Slawik von der Universität Paderborn. Eine ab 12.00 Uhr geöffnete Multime­dia-Ausstellung in den Foyer­Räumen informiert zudem über ausgewählte Multimedia­Projekte aller Fakultäten. Ge­plant sind auch Präsentationen und Ausführungen, die die beiden BereicheLehre und Büro betreffen. Damit kom­men sowohl Angehörige des wissenschaftlichen wie auch nichtwissenschaftlichen Perso­nals auf ihre Kosten. Eine von Vizepräsident Prof. Dr. Dieter Wagner ab 17.00 Uhr mode­rierte offene Diskussion über zukünftige Aktivitäten der Universität Potsdam im Multi­media-Bereich rundet das Pro­gramm ab.

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Nähere Informationen erhal­ten Interessierte im Internet unter:

http: //didaktik.cs.uni-pots­dam.de/MultimeDies.

Anmeldungen als Aussteller sind möglich bei: schwill@cs.uni-potsdam.de

Ultrakalte Gase

DFG fördert Uni-Physiker

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschloss, Anfang des kommenden Jahres 21 neue Schwerpunktprogramme einzurichten. Diese Pro­gramme wurden aus 54 An­trägen ausgewählt und wer­den mit einem Gesamtvolu­men von etwa 104 Millionen Mark gefördert. Ziel der Schwerpunktprogramme ist es, Wissenschaftler aus ver­schiedenen Forschungsein­richtungen und Forschungs­gebieten zusammenzubrin­gen.

Zu den ausgewählten Pro­grammen gehört das Projekt Wechselwirkung in ultrakal­ten Atom- und Molekülga­sen. Es wird von dem Physi­ker der Universität Potsdam, Prof. Dr. Martin Wilkens, ko­ordiniert, zwei weitere Potsda­mer Wissenschaftler sind betei­ligt.

In dem_Schwerpunktpro­gramm werden ultrakalte Gase untersucht. Diese sind durch sehr niedrige Temperatur, ge­ringe Dichte und schwache Wechselwirkung gekennzeich­net. Die Forscher werden un­tersuchen, wie ultrakalte Atome und Moleküle wechsel­wirken und wie deren Bewe­gungen gezielt manipuliert werden können. Anwendungs­felder sind zum Beispiel Atom­laser, Atomuhren oder Instru­mente, mit denen man die Erdschwerkraft präzise messen

kann. Das Projekt wird für sechs Jahre gefördert.

Zu den neuen geförderten Schwerpunktprogrammen gehört weiterhin das Projekt Methoden der Zeitreihenana­Iyse und der digitalen Bildver­arbeitung Prof. ADr.-A Peter Maaß, ehemals Universität Potsdam, jetzt Universität Bre­men, koordiniert es. Von der Universität Potsdam sind Prof. Dr. Jürgen Kurths und sechs weitere Wissenschaftler insbe­sondere aus dem Zentrum für Nichtlineare Dynamik daran beteiligt.

Die in diesem Projekt unter­suchten Methoden werden in vielen Wissenschaftsbereichen und in der Praxis eingesetzt. So finden diese Verfahren in der medizinischen Diagnostik Verwendung, um Langzeit­EKG-Daten zu analysieren. Ein anderes Anwendungsbei­spiel ist die automatische Klas­sifizierung von Lackbeschich­tungen während der Fertigung von Bauteilen. Die sich ständig vergrößernden Datenmengen verursachen in allen Bereichen Datenfluten. Um diese aus­werten zu können, ist die Ent­wicklung neuer Verfahren er­forderlich. Die Wissenschaftler werden deshalb Methoden, die in verschiedenen Wissen: schaftsbereichen erarbeitet wurden, zusammenführen und neue mathematisch fundierte Algorithmen entwickeln. Auch dieses Projekt wird sechs Jahre gefördert. B.E.

Europa-Woche

Mit fünf öffentlichen Veran­staltungen beteiligte sich die Universität Potsdam an der diesjährigen bundesweiten Eu­ropa-Woche vom 5. bis 14. Mai. Die Hochschule bot in diesem Rahmen unter ande­rem Vorträge zu Erfahrungen mit der europäischen Währungsunion Oder zum ThemaEuropa im Zeichen der Aufklärung an.

Die Europa-Woche und das Jahr der Physik waren für das Institut für Physik der Uni­

versität Potsdam Anlass für eine Informationsveranstal­tung unter dem MottoEu­ropa 2000 im Zeichen der Physik. Vorgestellt wurden Forschungsprojekte mit eu­ropäischer Orientierung. In Kurzvorträgen und auf Po­stern präsentierten Wissen­schaftler die Ergebnissen der Forschungen aus den Berei­chen Nichtlineare Dynamik, Physik kondensierter Materie und Quantentheorie.

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Wahlen der Gremien

Die Gremien-Wahlen der Uni Potsdam zur neuen Zu­sammensetzung des Senats und der Fakultätsräte rücken näher. Am 27., 28. und 29. Juni dieses Jahres ist es so­weit. Alle Vorbereitungen

sind weitgehend getroffen. Mitglieder aller an der Ein­richtung vorhandenen Sta­tusgruppen sind nun aufge­rufen, ihr Recht zur Stimm­abgabe wahrzunehmen.

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N art TEE

Gelegenheit dazu gibt es an al­len drei Universitäts-Standor­ten. Wahlberechtigte der Juri­stischen wie auch der Wirt­schafts- und_Sozialwissen­schaftlichen Fakultät finden die Wahlurne auf dem ÜUniver­sitätskomplex-Komplex 1001 (Bereich Griebnitzsee) im Ein­gangsfoyer des Hauptgebäu­des. Angehörige der Philoso­phischen Fakultäten I und II stimmen auf dem Universitäts­Komplex II(Bereich Golm) im Kleinen Senatssaal des Hauses 14 ab. Für die Mathematisch­Naturwissenschaftliche Fakul­tät, die Zentralen Betriebsein­heiten und die Verwaltung ist der Kleine Konferenzraum ne­ben der Cafeteria(Haus 8) auf dem Universitäts-Komplex I vorgesehen. Geöffnet sind die Wahllokale an allen drei Tagen jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr. Die universitätsöffentliche Aus­zählung der Ergebnisse erfolgt schließlich am 29. Juni 2000 ab 15.00 Uhr im Universitäts­Komplex I Am Neuen Palais. Die Prozedur findet im Senats­sitzungsaal des Hauses 09 statt. Auskünfte erteilen Peter Bre­strich, Tel.:-1789, und Marina Zimmermann, Tel.:-1673. P.G.

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