Heft 
(1.1.2019) 06
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| Campus

Neuer Studiengang

Erstmals richten die drei | Potsdamer Hochschulen, die

Universität Potsdam, die Fachhochschule und die Hochschule für Film und

Fernsehen einen gemeinsa­men Studiengang aus. Es handelt sich dabei um den ModellstudiengangEuro­päische Medienwissenschaf­ten.

| Für zunächst drei Jahre bietet | man hier ab dem Winterseme­ster 2000/2001 eine Ausbil­| dung für Berufsfelder im inter­kulturellen Medienbereich. | Jährlich sollen 25 Studierende d aufgenommen werden.

| Die Ausbildung vermittelt die inhaltliche und organisatori­| sche Entwicklung von Medien und Medienprodukten sowie die Prozesse der öffentlichen Kommunikation, insbesondere | mit Blick auf europäische Rah­| menbedingungen. Erschei­| nungsformen, Bedingungen | und Folgen von Medien im | globalen Wandel, in neuen | geographischen, sozialen und

| interkulturellen Zusammen­| hängen sind inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung. | Die Studierenden werden be­fähigt, sich schnell und flexibel | auf neue Berufsfelder einzu­| stellen. Absolventen können | unter anderem in Fernsehre­daktionen, als Redakteure im Internet-Bereich, in me­dienästhetischen Lektoraten oder im internationalen Me­| dienmanagement tätig sein. Der Studiengang, dessen Ein­richtung der Senat der Univer­sität Potsdam noch zustimmen muss, gliedert sich in einen Ba­chelorstudiengang mit einer Regelstudienzeit von drei Jah­ren und einen Masterstudien­gang mit einer Regelstudien­zeit von zwei Jahren. Studieninteressierte können sich bis zum 31. Juli 2000 für diesen Studiengang schriftlich beim Studierendensekretariat der Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Pots­dam bewerben. PUTZ

Nähere Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung des Studienganges erteilt Dr. Hans-Jörg Pöttrich, Tel.: 0331/977-2320.

Jetzt anderer Name

Fakultätsfest brachte Umbenennung

Seit dem Fakultätsfest am 23. Juni 2000 trägt die Phi­losophische Fakultät II den Namen Humanwissenschaft­liche Fakultät. Zwei Philoso­phische Fakultäten an der Universität Potsdam zu ha­ben, führte manchmal zu Verwechslungen und Irrita­tionen. Das gehört nun der Vergangenheit an.

Die jetzt Humanwissenschaft­

Sprache, Musik Sport, Tech­nik.

Mit der Namensänderung wird die Fakultät unterscheidbarer von anderen Fakultäten der Uni Potsdam. Insbesondere wird damit der Unterschied zur Philosophischen Fakultät I deutlich, die sich primär dem Verständnis kultureller Pro­dukte des Menschen beispiels­weise in den Philologien und

Für gute Stimmung beim diesjährigen Fakultätsfest war gesorgt.

liche Fakultät konzentriert sich im Wesentlichen auf zwei Pro­filbereiche mit den dazu­gehörigen Grundlagenfächern und Lehramtsstudiengängen. Es sind dies der kognitionswis­senschaftliche Bereich mit der Untersuchung des menschli­chen Denkens und der erzie­hungswissenschaftliche Be­reich.

Das Verständnis menschlichen Verhaltens und Handelns und deren Entwicklung sowie die Förderung damit verbundener Bildungsprozesse und speziel­ler Fertigkeiten, beispielsweise in Sport und Musik, sind In­halte von Forschung und Lehre der Fakultät. Die darin versammelten Institute unter­scheiden sich in der Spezifität der betrachteten menschlichen Leistung. Sie reichen von sehr allgemeinen Ansätzen wie Pädagogiken und Psychologie, bis hin zu sehr speziellen menschlichen Leistungen wie

Foto: Tribukeit

der Philosophie und dem Ver­ständnis kultureller Prozesse wie der Geschichte widmet. Der Unterschied zur Wirt; schafts- undSozialwissen­schaftlichen Fakultät besteht in deren Fokussierung auf soziale Gefüge und Austauschpro­ZzeSssE.

Der Name einer Fakultät kon­stituiert keine exklusive Kate­gorie im Vergleich zu den an­deren Fakultäten, in denen of­fensichtlich auch humanwis­senschaftliche Ausrichtungen erkennbar sind, meint der De­kan der Humanwissenschaftli­chen Fakultät, Prof. Dr. Hanno Schmitt. Umgekehrt seien auch in der Humanwis­senschaftlichen Fakultät natur­, sozial-, kultur- und geistes­wissenschaftliche Ansätze ver­treten. Der Name diene also nicht der Abgrenzung, son­dern der Hervorhebung der prototypischen Ausrichtung. PUTZ

Fakultätsfest

Unter dem MottoAuf­klärung!!! haben die Mit­arbeiter und Studierenden der Philosophischen Fa­kultät der Universität Potsdam ihr diesjähriges Fakultätsfest am 6. Juli be­gangen.

Neben einer Podiumsdiskus­sion zum ThemaWozu Aufklärung? gab es dabei viel Theater, Lesungen, Tanz und Musik. Einer der Höhe­punkte des Tages war der Festakt, auf dem die Umbe­nennung der Philosophi­schen Fakultät I in Philoso­phische Fakultät erfolgte und feierlich Promotions­und Habilitationsurkunden überreicht wurden. Zudem erhielten verdienstvolle Wis­senschaftler Ehrungen. So verlieh man an Dr. Wilhelm Jasper aus dem Moses Men­delssohn Zentrum Potsdam die Würde eines außerplan­mäßigen Professors. In An­erkennung ihrer bisherigen Leistungen bekam Dr. Susan Neiman, Tel Aviv University, von der Fakultät eine Ho­

norarprofessur. Die Wissenschaftlerin ist durch eine Zahl von philoso­

phiegeschichtlichen Publika­tionen zur Aufklärung be­kannt. Neiman ist seit weni­gen Tagen auch Direktorin des Potsdamer Einstein-Fo­rums.

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Auch im Internet

Wer sich einen Überblick über die im Jahr 1999 im MenschenRechtsZentrum der Uni Potsdam geleistete Arbeit verschaffen will, kann dies jetzt auch im Internet tun. Den Jahresbericht der Einrichtung finden Interes­sierte unter der Adresse http: www//enterprise.rz.uni­potsdam.de/u/mrz/index.h tm PUTZ