Heft 
(1.1.2019) 06
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PUTZ 6/00

Studiosi

Fernweh Ost

Uni-Studenten in Polen

Im Mai besuchten sechs Stu­denten und zwei Dozenten des Uni-Instituts für Ar­beitslehre/Technik Potsdam das polnische Partnerinstitut in Zielona Gora. Der Kon­takt des Potsdamer Instituts für Arbeitslehre mit der pol­nischen Partnerhochschule besteht schon seit 20 Jahren. Das Hauptaugenmerk des Be­suches lag auf der praktischen Arbeit an einem Projekt. An drei Tagen wurde die Ferti­gung eines gedrechselten Ker­zenständers durchgeführt ­von der Planung bis zur Be­wertung. Alle konnten dabei praktische wie theoretische Fähigkeiten auf dem Gebiet der maschinellen Holzbearbei­tung an rotationssymmetri­schen Systemen erweitern. Trotz Sprachbarriere! Polni­sche Studenten begleiteten die deutschen Gäste und dol­metschten.

Als außerordentlich interessant erwies sich der Besuch in einer Schule, die Grundschule und Gymnasium vereinte. Der Di­rektor nahm sich Zeit, über die Bedingungen an polnischen Schulen für Lehrer und Schüler: zu sprechen.: Die Gruppe erfuhr von der. zur Zeit anstehenden Schulreform, die beispielsweise mit sich bringt, dass es von der ersten bis zur dritten Klasse eine Art fächerübergreifenden Unter­richt ohne Zensuren geben wird. Den Lehrern wird eine obligatorische Fortbildung auferlegt. Das magere Gehalt (jetzt rund 1400 Zloty= 700 DM) soll dafür etwas aufge­bessert werden.Das glaube ich, wenn ich es sche! Ich hoffe, es geschieht, ehe ich in Rente gehe!, meinte dazu leicht resigniert der Direktor. Auch der blitzende Turn- und Fitnessraum und die zehn na­gelneuen Computerplätze konnten die akute Geldnot nicht verbergen. Der Lehrer­beruf, den in Polen zum größ­ten Teil Frauen ausüben,'er­schien bei der Stippvisite trotz­dem attraktiv... Der Grund dafür war das Miterleben einer

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Unterrichtsstunde einer 5. Klasse. Die Mädchen lernten Makrameeknüpfen und waren mit einer erstaunlichen Aus­

fast der Vergleich mit einer rei­züberflutet zappligen Berliner Schulklasse auf.

Claudia Gorr/

dauer, Konzentration und Institut für Arbeitslehre/ Freude dabei. Es drängte sich Technik Innovationspreis Tickets jederzeit

Noch bis zum 31. Juli 2000 können sich Einzelpersonen, Teams sowie kleine und mitt­lere Unternehmen für den In­novationspreis Berlin/Bran­denburg 2000 bewerben. Der von der Berliner Senatsverwal­tung für Wirtschaft und Tech­nologie und dem Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg gestiftete Inno­vationspreis wird für herausra­gende Produkt-, Dienstlei­stungs- und Verfahrensinnova­tionen aus allen Branchen ver­liehen, die Aussicht auf Mark­terfolg haben.

Der Preis wird in diesem Jahr zum 17. Mal vergeben und ist mit insgesamt 100.000 DM dotiert. Ausschreibungsunterlagen und Informationen an: ITAG AG, Büro im FOCUS Mediaport, Jürgen Golz, Wiesenweg 10, 12247 Berlin, Tel.: 030/76 94-2130, Fax. 030/7694-21 09, E-Mail: golz@mediaport. net PUTZ

Egal, ob Heimfahrt, Wochen­endausflug oder EXPO-Be­such: Am Uni-Standort Golm können Bahnfahrkarten ohne Umweg und Nachlösegebühr direkt am Ticketautomaten der Bahn im Vorbau des Hauses 18 erworben werden. Zu jeder| Tageszeit ist es möglich, Reise­verbindungen auszudrucken und Fahrkarten zu buchen. Über den Touch-Screen ist das denkbar einfach. Für die ge­wünschte Verbindung werden gleichzeitig fünf verschiedene Vorschläge mit den jeweiligen Preisen ermittelt, selbstver­ständlich unter Berücksichti­gung gängiger Ermäßigungen. Die Bezahlung kann mit Kre­ditkarten, EC-Karten oder Elektronischen Geldkarten getätigt werden. Tickets für den S-Bahn- oder Regional­Verkehr(Verbundtarif VBB) können am Tastenautomaten im Bereich des Bahnhofs Golm erworben werden.

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Boden unter die Füße

Handwerker­Ausbildung für Jugendliche

Zunehmende Armut zwingt viele| Kinder und Jugendliche in Togo,| ihre Dörfer zu verlassen. Sie su­chen ihr Glück in den Großstäd-| ten, wo sie oft abrutschen in Diebstahl, Drogen, Prostitution.|

Hoffnung für Afrika, ein| ökumenisches Projekt, will die­sen Jugendlichen wieder Boden| unter die Füße und eine hand­werkliche Ausbildung geben. Erstes Ergebnis: das Mini-Dorf Hoffnung, ein kleiner, idylli scher Ort außerhalb der Stadt ; Kpalime. Alle Arbeiten, von den Ziegeln bis zu den Dächern, haben die Junghandwerker des Projekts selbst erledigt.

Damit noch mehr Jugend-| liche in Togo wieder stolz auf ihr (Hand-)Werk sein können, un­terstütztBrot für die Welt dieses Projekt. Helfen Sie uns, dieses| und andere Not-wendige Projekte zu finanzieren!

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Hochschulen in Brandenburg

2000 sind nach Angaben des Lan­Datenverarbei­

Im Sommersemester

desamtes für tung und Statistik Branden­burg 28 296 Studierende an den elf brandenburgischen Hochschulen eingeschriebe Das sind 2000 mehr als im Sommersemester 1999. Zwe

a

Drittel aller Studierenden si: zur Zeit an den drei Univer­sitäten des Landes immatrikı­liert. Rund 30 Prozent entfal­len auf die fünf Fachhochschu­len. An der Hochschule für

Film und Fernsehen Potsdam­

Babelsberg studieren zwei und an den Verwaltungsfachhoch­schulen 1,8 Prozent.

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FH-Präsidentin gewählt

Zur Präsidentin der Fachhoch­schule Potsdam(FH) ist Prof. Dr. Helene Kleine vom Sena der Einrichtung gewählt w«

den. Das Gremium folgte da­mit dem Vorschlag des Lan­

a)

deshochschulrates, der d Wissenschaftlerin als Kandida­

tin nominiert hatte.

Kleine lehrt im Fachbereich Kulturarbeit und ist zugleich Gründungsbeauftragte des Studienganges.

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Berlin-Tege! Jugendliche bis 25/ Studenten UISIC-Cord) is 0

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