Heft 
(1.1.2019) 06
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studiosi

PUTZ 6/00

Planspiel

Ein neuartiges Unterneh­mensplanspiel auf CD-ROM ist auf dem Markt. Im Mai 2000 starteten McKinsey und das manager magazin

den WettbewerbCEO of

the future(Vorstandsvorsit­zender der Zukunft). Das virtuelle Strategiespiel rich­tet sich an Studierende und Jungakademiker aller Fach­richtungen. Die Spieler kön­nen mit ihren erfolgreichen Entscheidungen im virtuel­len UnternehmenRoadside Technologies Karriere ma­chen, etwa in der ersten Runde als Geschäftsführer der Autobahnrestaurantkette Roadside Inn oder in der zweiten Runde als Lenker der Unternehmenssparte Luftkissenfahrzeuge. Die Website des Wettbewerbs www.future-ceo.de unter­stützt die Spieler bei der Lö­sung der Aufgaben. Weiter gibt es dort Infos über Teil­nahmebedingungen, Spiel­organisation und Preise.

Eine Jury bestimmt nach ei­ner Vorauswahl die zehn Fi­nalisten und kürt die Gewin­ner in einem Abschlussevent am 19. Dezember 2000. Die kostenlose CD-ROM kann über die Website www.future-ceo.de oder te­lefonisch über 0211/1364 955 bestellt werden.

PUTZ

Für Berufseinsteiger

Das Online-Angebot des MagazinsJunge Karriere ist jetzt mit einem überarbei­teten Angebot auf dem Markt. Unter http://www. jungekarriere.com ist das neue Internet-Angebot aus der Verlagsgruppe Handels­blatt abrufbar. Informatio­nen rund um Studium, Be­rufseinstieg, Karriere und Existenzgründungen stehen im Vordergrund.

PUTZ

Keine Einigung

Studiengebühren bleiben umstritten

Ein Studium kostet Geld. Soweit scheint nach wie vor Einigkeit unter den Politi­kern aller Colour zu herr­schen. Der Teufel steckt je­doch im Detail. Wer die Ko­sten zu tragen hat, bleibt weiter strittig. Schuld daran ist unter anderem auch der gerade geplatzte Staatsver­trag über Studiengebühren. Dabei hatten sich die Kultus­minister Ende Mai dieses Jah­

| res bereits darauf verständigt,

| das Erststudium innerhalb der

Regelstudienzeit bundesweit weiterhin gebührenfrei zu be­lassen. Nach einer Überschrei­tung der Frist von weiteren vier Semestern sollte es aller­dings Strafgebühren geben. Diese Vorstellungen sind nun vom Tisch. Wie das Ringen um eine bundesweit einheitliche Studiengebühren-Regelung weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Dass der avi­sierte Staatsvertrag gescheitert ist, sorgt dennoch nicht nur für Unmut. Daniel Taprogge vom AStA der Uni Potsdam sicht darin auch eine Chance.Jetzt ist der Weg frei für die Bun­desregierung, das zu verwirkli­chen, was in der Koalitionsver­einbarung steht, sagt er.

Anliegen habe beispielsweise auch eine bundesweite Unter­schriftenaktion, an der immer­hin rund 100000 junge Leute teilnahmen, gedient.Die Po­litik kann an dem breiten Wi­derstand einfach nicht mehr vorbei, zeigt sich(derfürisSo; zial- und Bündnispolitik im Gremium Verantwortliche op­timistisch. In Potsdam will man auch künftig nicht aufge­ben. So lag gerade rechtzeitig zum Doppelhaushaltsbeschluss des Landtages eine Klage der Studierendenschaften Bran­denburgs gegen das Land auf dem Tisch. Sie wie auch Ein­zelpersonen wollen vor dem zuständigen Verwaltungsge­richt gegen die geplante Rück­meldegebühr von 100,- DM vorgehen.Notfalls ziehen wir durch alle Instanzen, versi­chert Taprogge. Die Klage werde voraussichtlich nach der erstmaligen Erhebung der Ge­bühr für das Herbstsemester eingereicht. Damit folgen die Brandenburger dem Beispiel ihrer Kommilitonen aus Ba­den-Württemberg, deren ähn­liche Klage sich bereits beim Bundesverfassungsgericht be­findet. Sollten die Studieren­den mit ihrer Aktion scheitern,

Das Finanzbudget der meisten Studierenden ist schmal. Studiengebühren

würden diese Situation deutlich verschärfen, meinen die Betroffenen.

SPD und Grüne versprechen dort immerhin ein bundeswei­tes Verbot von Studienge­bühren. Mit Nachdruck hät­ten die Studis in zahlreichen Bundesländern auf die drin­gend notwendige Klärung des Problems hingewiesen. Dem

Foto: Tribukeit

scheinen für sie schwere Zeiten anzubrechen. Für viele von ih­nen herrscht schließlich schon jetzt Ebbe im Portmonee. An der Uni Potsdam zahlen die Studis gegenwärtig zu Seme­sterbeginn Beiträge von insge­samt 60,- DM. P.G6.

Netzwerke

DerKarriereführer Hoch­schulen ist ein Ratgeber mit aktuellem Stellenmarkt für Hochschulabsolventen. Die Ausgabe 1/2000 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem:Erfolgsfaktor Netz­werke. Beim Uni-Sommer­fest, beim Fußballspiel oder beiUni trifft Wirtschaft, überall lassen sich erfolgver­sprechende Kontakte knüp­fen. In dem Band geben des­halb Experten aus Wissen­schaft und Praxis Ratschläge zum Schwerpunktthema. Des Weiteren gibt es Tipps zum Berufseinstieg.

PUTZ von Landsberg (Hrsg.): Karriereführer Hochschulen, Dietrich Schirmer Verlag Köln, 2000, 16,80 DM, ISBN: 3-931400-27-1. Studierende erhalten den Hochschulführer kosten­los in der Zentralen Studi­enberatung, Uni-Komplex Am Neuen Palais, Haus 8, Tel.: 0331/977-1715.

Georg

Karriereplanung

Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Kunststudenten, die an In­formationen rund um den Berufseinstieg interessiert sind, finden im Jobguide un­ter dem TitelBerufspla­nung für Geistes- und So­zialwissenschaftler. Oder die Kunst eine Karriere zu pla­nen einen hilfreichen Rat­geber. Das Buch bietet zahl­reiche Tipps und Hinweise, von der Studienplanung über Praktika und Bewer­bung bis hin zu den Chan­cen auf dem Arbeitsmarkt. Ein Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Berufsfel­dern. PUTZ Peter Jüde: Berufsplanung für Geistes- und Sozialwis­senschaftler. Oder die Kunst eine Karriere zu pla­nen, Staufenbiel Institut für Studien- und Berufs­planung GmbH, 1999, 24,80 DM, ISBN:922132-20-0.

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