studiosi
PUTZ 6/00
Planspiel
Ein neuartiges Unternehmensplanspiel auf CD-ROM ist auf dem Markt. Im Mai 2000 starteten McKinsey und das manager magazin
den Wettbewerb„CEO of
the future“(Vorstandsvorsitzender der Zukunft). Das virtuelle Strategiespiel richtet sich an Studierende und Jungakademiker aller Fachrichtungen. Die Spieler können mit ihren erfolgreichen Entscheidungen im virtuellen Unternehmen„Roadside Technologies“ Karriere machen, etwa in der ersten Runde als Geschäftsführer der Autobahnrestaurantkette „Roadside Inn“ oder in der zweiten Runde als Lenker der Unternehmenssparte „Luftkissenfahrzeuge”. Die Website des Wettbewerbs www.future-ceo.de unterstützt die Spieler bei der Lösung der Aufgaben. Weiter gibt es dort Infos über Teilnahmebedingungen, Spielorganisation und Preise.
Eine Jury bestimmt nach einer Vorauswahl die zehn Finalisten und kürt die Gewinner in einem Abschlussevent am 19. Dezember 2000. Die kostenlose CD-ROM kann über die Website www.future-ceo.de oder telefonisch über 0211/1364 955 bestellt werden.
PUTZ
Für Berufseinsteiger
Das Online-Angebot des Magazins„Junge Karriere“ ist jetzt mit einem überarbeiteten Angebot auf dem Markt. Unter http://www. jungekarriere.com ist das neue Internet-Angebot aus der Verlagsgruppe Handelsblatt abrufbar. Informationen rund um Studium, Berufseinstieg, Karriere und Existenzgründungen stehen im Vordergrund.
PUTZ
Keine Einigung
Studiengebühren bleiben umstritten
Ein Studium kostet Geld. Soweit scheint nach wie vor Einigkeit unter den Politikern aller Colour zu herrschen. Der Teufel steckt jedoch im Detail. Wer die Kosten zu tragen hat, bleibt weiter strittig. Schuld daran ist unter anderem auch der gerade geplatzte Staatsvertrag über Studiengebühren. Dabei hatten sich die Kultusminister Ende Mai dieses Jah
| res bereits darauf verständigt,
| das Erststudium innerhalb der
Regelstudienzeit bundesweit weiterhin gebührenfrei zu belassen. Nach einer Überschreitung der Frist von weiteren vier Semestern sollte es allerdings Strafgebühren geben. Diese Vorstellungen sind nun vom Tisch. Wie das Ringen um eine bundesweit einheitliche Studiengebühren-Regelung weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Dass der avisierte Staatsvertrag gescheitert ist, sorgt dennoch nicht nur für Unmut. Daniel Taprogge vom AStA der Uni Potsdam sicht darin auch eine Chance.„Jetzt ist der Weg frei für die Bundesregierung, das zu verwirklichen, was in der Koalitionsvereinbarung steht“, sagt er.
Anliegen habe beispielsweise auch eine bundesweite Unterschriftenaktion, an der immerhin rund 100000 junge Leute teilnahmen, gedient.„Die Politik kann an dem breiten Widerstand einfach nicht mehr vorbei“, zeigt sich(derfürisSo; zial- und Bündnispolitik im Gremium Verantwortliche optimistisch. In Potsdam will man auch künftig nicht aufgeben. So lag gerade rechtzeitig zum Doppelhaushaltsbeschluss des Landtages eine Klage der Studierendenschaften Brandenburgs gegen das Land auf dem Tisch. Sie wie auch Einzelpersonen wollen vor dem zuständigen Verwaltungsgericht gegen die geplante Rückmeldegebühr von 100,- DM vorgehen.„Notfalls ziehen wir durch alle Instanzen“, versichert Taprogge. Die Klage werde voraussichtlich nach der erstmaligen Erhebung der Gebühr für das Herbstsemester eingereicht. Damit folgen die Brandenburger dem Beispiel ihrer Kommilitonen aus Baden-Württemberg, deren ähnliche Klage sich bereits beim Bundesverfassungsgericht befindet. Sollten die Studierenden mit ihrer Aktion scheitern,
Das Finanzbudget der meisten Studierenden ist schmal. Studiengebühren
würden diese Situation deutlich verschärfen, meinen die Betroffenen.
„SPD und Grüne versprechen dort immerhin ein bundesweites Verbot von Studiengebühren.“ Mit Nachdruck hätten die Studis in zahlreichen Bundesländern auf die dringend notwendige Klärung des Problems hingewiesen. Dem
Foto: Tribukeit
scheinen für sie schwere Zeiten anzubrechen. Für viele von ihnen herrscht schließlich schon jetzt Ebbe im Portmonee. An der Uni Potsdam zahlen die Studis gegenwärtig zu Semesterbeginn Beiträge von insgesamt 60,- DM. P.G6.
Netzwerke
Der„Karriereführer Hochschulen“ ist ein Ratgeber mit aktuellem Stellenmarkt für Hochschulabsolventen. Die Ausgabe 1/2000 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem:„Erfolgsfaktor Netzwerke“. Beim Uni-Sommerfest, beim Fußballspiel oder bei„Uni trifft Wirtschaft“, überall lassen sich erfolgversprechende Kontakte knüpfen. In dem Band geben deshalb Experten aus Wissenschaft und Praxis Ratschläge zum Schwerpunktthema. Des Weiteren gibt es Tipps zum Berufseinstieg.
PUTZ von Landsberg (Hrsg.): Karriereführer Hochschulen, Dietrich Schirmer Verlag Köln, 2000, 16,80 DM, ISBN: 3-931400-27-1. Studierende erhalten den Hochschulführer kostenlos in der Zentralen Studienberatung, Uni-Komplex Am Neuen Palais, Haus 8, Tel.: 0331/977-1715.
Georg
Karriereplanung
Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Kunststudenten, die an Informationen rund um den Berufseinstieg interessiert sind, finden im Jobguide unter dem Titel„Berufsplanung für Geistes- und Sozialwissenschaftler. Oder die Kunst eine Karriere zu planen“ einen hilfreichen Ratgeber. Das Buch bietet zahlreiche Tipps und Hinweise, von der Studienplanung über Praktika und Bewerbung bis hin zu den Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ein Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Berufsfeldern. PUTZ Peter Jüde: Berufsplanung für Geistes- und Sozialwissenschaftler. Oder die Kunst eine Karriere zu planen, Staufenbiel Institut für Studien- und Berufsplanung GmbH, 1999, 24,80 DM, ISBN: 3922132-20-0.
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