Heft 
(1.1.2019) 06
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PUTZ 6/00

Wissenschaft aktuell

Neu bewilligt

Die Deutsche Forschungsge­meinschaft(DFG) hat das ProjektVergeschlechtli­chungsprozesse bei der Re­form der kommunalen Ver­waltung genehmigt. Im Zentrum des Forschungs­projektes steht die Frage nach der Bedeutung, die Ge­schlechterfragen im Reform­prozess zukommt. Am Bei­spiel des Bezirksamtes Ho­henschönhausen soll dabei untersucht werden, ob sich im Zuge des Umbaus erge­bende Gestaltungsmöglich­keiten genutzt werden, um hierarchisierende Grenzzie­hungen und Arbeitsteilun­gen zwischen den Ge­schlechtern abzutragen. Laufzeit: 1.6.2000­31.5.2002

Projektleiterin: Sünne And­resen

Bereich: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fa­kultät, Professur für Frauen­forschung

Von: Deutsche Forschungs­gemeinschaft

Zoologie

Die Deutsche Forschungsge­meinschaft(DFG) fördert das ProjektHumane und Insekten-Metalloprotease­Inhibito-ren zur"Therapie von Tumormetastasen in­nerhalb.des Sonderfor­schungsbereichesRekom­binante Nukleinsäuren und Proteine zur Tumorthera­pie. Im Mittelpunkt der Forschungen stehen bei In­sekten entdeckte neuartige Moleküle, die diese bei der Immunabwehr einsetzen. Diese neuen Moleküle ha­ben eine hemmende Wir­kung auf die Entwicklung von Tumorzellen. Weitere

Untersuchungen erfolgen jetzt an Mäusen.

Taufzeit: 1.7.2000 bis 31.12.2003

Projektleiter: PD Dr. And­reas Vilcinskas

Bereich: Spezielle Zoologie im Institut für Systematik und Didaktik der Biologie Von: Deutsche Forschungs­gemeinschaft

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Informationen zur Forschungsförderung

INTAS, die Internationale Ver­einigung zur Förderung der Zusammenarbeit mit Wissen­schaftlern aus den neuen Un­abhängigen. Ländern der früheren Sowjetunion hat For­schungsprojekte und Netze für 2000 und 2001 ausgeschrie­ben. Bis zum 29. September 2000 können in den Bereichen Physik, Mathematik, Telekom­munikation und Informations­technologien, Chemie, Ingeni­eurwissenschaften, Luft- und Raumfahrt, Wirtschafts-, So­zial- und Geisteswissenschaf­ten Anträge für Forschungs­projekte und Netzwerke einge­reicht werden. Im Jahr 2001 werden die Bereiche Physik, Lebenswissenschaften, Geo­wissenschaften, Umwelt und Energie gefördert. Mehr Infos gibt es unter der Internet­adresse http: //www.intas.be

Programm fortgesetzt ALFA, das Kooperationspro­gramm zwischen der Europä­ischen Union und Lateiname­rika hat seine erste Phase von 1994 bis 1999 erfolgreich ab­geschlossen. Eine zweite Phase wird sich 2000 bis 2005 ansch­ließen. In ihr soll es um die Verbesserung des Dialogs zwi­schen den Hochschuleinrich­tungen beider Seiten und um die Schaffung systematischer und anhaltender Mechanismen der Zusammenarbeit gehen. Gefördert werden in der Regel Netzwerke von mindestens sechs Hochschuleinrichtungen aus beiden Regionen. Interes­senten erhalten Infos über: http: //www.alfa-program. com

Seminar

Am 19./20. Oktober 2000 findet in Cottbus ein von der Europäischen Kommission ge­fördertes Seminar zur Verbrei­tung des 5. Forschungsrah­menprogramms statt. Thema­tisch geht es um die gemein­same Verbrennung von Kohle, Abfällen und Reststoffen. Die Anmeldung erfolgt bis zum 30. Juni 2000 bei Dr. Volker Brehme im Forschungszen­

rum Jülich, Tel.: 02461/ 612735, Fax: 02461/612880.

Informations­

veranstaltung

Voraussichtlich erfolgt am 15. Dezember 2000. eine neuc Ausschreibung im KEU-Pro­grammAusbau des Potentials an Humanressourcen in der

Forschung und Verbesserung|

der sozioökonomischen Wis­sensgrundlage. In Vorberei­tung darauf bietet die Univer­sität Potsdam in Zusammenar­beit mit der Nationalen Kon­taktstelle(DLR) eine Informa­tionsveranstaltung an zu den Schwerpunkten: Marie-Curie­Stipendien, Netzwerke, Be­gleitmaßnahmen wie Konfe­

renzen, Workshops, Analysen,|

Studien sowie Zugang zu Großanlagen. Die Veranstal­tung findet am 09. Oktober 2000(9.30- 13.00 Uhr) in der Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Obere Mensa statt. Infos: http://wwwı.ttz. uni-magdeburg.de/ bak/5ihp.htm

Dezernat 1, Internationale Forschungskooperation, Dr. Regina Gerber, Tel: 0331/977-1080, E-Mail. rgerber@rz.uni-potsdam.de, Web-Site: http://www.uni­potsdam.de/over /forschgd. htm

Aktionsprogramm

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ruft mit seinem Aktionsprogramm Universitäre Forschungsi­nitiativen Leistungsfähigkeit durch Kooperation Vorhaben zur Antragstellung, die der Forschungskooperation zwi­schen Wissenschaft und Wirt­schaft dienen.

Grundidee ist es, Beispiele guter Praxis der Kooperation mit dem außeruniversitären

Bereich hervorzuheben. Das Aktionsprogramm ist mit ins­gesamt zehn Millionen DM dotiert. Zur Antragstellung aufgefordert werden Fakultä­ten, Fachbereiche und Insti­tute deutscher Universitäten,

die in Kooperationsprojekten mit außeruniversitären Ein­richtungen und/oder Wirt­schaftsunternehmen aktuelle Forschungsfragen bearbeiten wollen. Alle Projektskizzen müssen bis zum 31. Juli 2000 eingereicht sein. Nähere Infor­mationen erteilt Dominique M. Ostrop vom Stifterverband unter Tel.: 0201-8401-162,Mail: d.ostrop@stifterver-band ‚de

Dialog

Der Stifterverband schreibt zum zweiten Mal sein Aktions­programmPUSH- Dialog Wissenschaft und Gesellschaft aus. Mit dem Aktionspro­gramm sollen Wissenschaftler und ihre Einrichtungen ange­sprochen werden, die sich mit ihren Projekten beispielsweise an Dialogpartner wie Gemein­den, Kirchen, Verbände, Ver­eine, Museen, Einrichtungen der Kulturpflege, Medien wen­den. Für das Aktionspr«

gramm stehen 500.000 DM zur Verfügung. Anträge kön­nen bis zum 15. Juli 2000 ge

stellt werden. Auskünfte erteilt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Domi­nique M. Ostrop, Barkho­venallee 1, 45239 Essen, Telc

fon: 0201-8401-162, Telefax: 0201-8401-301, E-Mail: d.ostrop@stifterverband.de

Dezernat 1, Forschungsan­gelegenheiten, Forschungs­förderung, Dr. Norbert Richter, Tel.: 0331/977­1778, E-Mail. richter@rz. uni-potsdam.de, Web-Site: http: //www.uni-potsdam. de/ over /forschgd. htm

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