Heft 
(1.1.2019) 07
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PUTZ

die Potsdamer Universitätszeitung

Keine Panik vor dem Start!

Eine neue Stadt, ein neuer Le­bensabschnitt, eine ganz neue Erfahrung, viele noch unverar­beitete Eindrücke, bombardiert mit vielen Informationen wie soll man da nur alles richtig machen?

Doch keine Angst, auf Eure Fragen findet Ihr Antworten. Dafür stehen viele Helfer be­reit, die Euch dabei unterstüt­zen, den richtigen Durchblick zu bekommen.

Mit- Eurer Immatrikulationsbe­scheinigung habt Ihr neben dem Studentenausweis eine Broschüre erhalten, in der Ihr einen Überblick über Einfüh­rungsveranstaltungen be­kommt.

Diese reichen von der großen Erstsemesterbegrüßung im Hans Otto Theater(Blech­büchse), Orientierungstuto­rien bis hin zu Veranstaltungen der Institute und oft sogar Erstsemesterpartys der Fach­schaften.

Es kann jedem nur empfohlen werden, möglichst viele dieser Veranstaltungen zu besuchen. Zwar wird Euch hinterher der Schädel brummen, doch keine Panik, niemand reißt Euch den Kopf ab, und alles müßt Ihr auch nicht immer gleich behal­ten. Wenn Ihr etwas nicht ver­standen habt, fragt einfach die Profs, die Dozenten, die Mitarbeiter der Servicestellen und auch die älteren Studen­ten helfen Euch sicher gern weiter. So trivial dieser Rat klingt, er funktioniert immer.

Studieren an der Universität Potsdam bedeutet, sich selbst

zu organisieren. Da es drei (eigentlich sogar vier) recht weit voneinander entfernte Univer­sitätskomplexe gibt noch dazu immer etwas außerhalb der Stadt kommt es vor allem darauf an, das Transportpro­blem zu lösen und sich einen möglichst rationellen Tages­und Stundenplan zu basteln.

Wie Euer Stundenplan im ein­zelnen aussieht, hängt stark von Eurer Studienrichtung bzw. Fächerkombination ab.

Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, daß genügend Zeit zwischen den Seminaren bleibt, um gegebenenfalls von einem Universitätskomplex zum anderen zu kommen.

Gerade im ersten Semester bedeutet weniger oft mehr.

Nehmt Euch im ersten halben Jahr also ruhig die Zeit, die Stadt, die wunderschönen

Parks, Schlösser und die Besonderheiten kennenzuler­nen dann werdet Ihr in den folgenden Semestern effizien­ter mit dem Studium vorankom­men und schnell merken, dass Studieren in Potsdam noch eine persönliche Bindung an die Stadt, die Universität und die Dozenten erlaubt.

Erstsemesterbegrüßung im Hans Otto Theater: 09.10.2000; 9.30 Uhr Humanwissenschaftliche Fakultät,

Philosophische Fakultät, Ausländische Studierende; 13.30 Uhr Juristische Fakultät,

Wirtschafts- und Sozial­wissenschaftliche Fakultät, Mathematisch-Naturwis­senschaftliche Fakultät Lehrveranstaltungsbeginn: 09.10.2000

Das Vorlesungsverzeichnis der Universität Potsdam kann man in den Buchhandlungen Pots­dams und in der Buchhandlung Kiepert. in Berlin für 6,50 DM kaufen.

In den Instituten ist ein kom­mentiertes Vorlesungsverzeich­nis für das jeweilige Fach erhältlich.

Das Vorlesungsverzeichnis ist aber auch im WWW unter:

http://www.unipotsdam.de/u/st udium/ vvz/index.htm_

abrufbar.

Studium heißt vor allem, sich selbst zu organisieren. An der Uni findet Ihr

dabei erfahrene Helfer.

Foto: Tribukeit

Liebe Erstsemester, liebe Studentinnen und Studenten,

ich begrüße Sie ganz herzlich an der Universität Potsdam.

Mit dem Beginn des Wintersemes­ters 2000/2001 und der feierlichen Erstsemesterbegrüssung sind Sie nun Mitglieder unserer Hochschule. Ihre Entscheidung für Potsdam war eine gute Wahl. Hier werden Sie bestmöglich und vor allem auch individuell betreut. Damit finden Sie in Potsdam die Voraussetzungen, die Sie für ein zügiges und effekti­ves Studium benötigen. Ihre Hoch­schullehrer und die Mitarbeiter der Universität wollen Ihnen von nun an bei der Bewältigung der an Sie gestellten Anforderungen als ver­ständnisvolle Partner zur Seite ste­hen. Dass dies in Potsdam schon lange gute Praxis ist, zeigt die jähr­lich steigende Anzahl erfolgreicher Studienabschlüsse.

Seit der Gründung 1991 im näch­sten Jahr feiern wir das zehnjähri­ge Bestehen der Einrichtung hat die Universität eine beeindrucken­de Entwicklung genommen. Heute

Foto: Fritze

studieren hier annähernd 12 000 junge Leute. Viele von ihnen kom­men aus der Region, aber nicht nur. Zunehmend wählen auch Abi­turienten aus den alten Bundeslän­dern die Hochschule, denn noch kann sie sich vom Flair überfüllter Massenunis wohltuend absetzen. Für die Hochschule sprechen auch die beachtlichen Leistungen in den Bereichen Forschung und Dienst­leistung. Das führte in der Vergan­genheit zu zunehmender Anerken­nung, die die Hochschullehrer und Mitarbeiter als Ansporn für die wei­tere Arbeit betrachten. Ihnen, liebe Erstsemester, eine hervorragende Ausbildung zu sichern ist auch künftig Ziel aller gemeinsamen Be­mühungen.

Abschließend gestatten Sie mir als Rektor dieser Universität eine ganz persönliche Anmerkung. Sicher werden Sie trotz der idealen Stu­diensituation manche Probleme be­wältigen müssen. Sollten Sie dabei meine Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen persönlich gern zur Ver­fügung.

Wenden Sie sich bitte an mein Sekretariat, Tel.: 0331/977-1220.

E Artty Ketten,

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