PUTZ
die Potsdamer Universitätszeitung
Keine Panik vor dem Start!
Eine neue Stadt, ein neuer Lebensabschnitt, eine ganz neue Erfahrung, viele noch unverarbeitete Eindrücke, bombardiert mit vielen Informationen— wie soll man da nur alles richtig machen?
Doch keine Angst, auf Eure Fragen findet Ihr Antworten. Dafür stehen viele Helfer bereit, die Euch dabei unterstützen, den richtigen Durchblick zu bekommen.
Mit- Eurer Immatrikulationsbescheinigung habt Ihr neben dem Studentenausweis eine Broschüre erhalten, in der Ihr einen Überblick über Einführungsveranstaltungen bekommt.
Diese reichen von der großen Erstsemesterbegrüßung im Hans Otto Theater(„Blechbüchse“), Orientierungstutorien bis hin zu Veranstaltungen der Institute und oft sogar Erstsemesterpartys der Fachschaften.
Es kann jedem nur empfohlen werden, möglichst viele dieser Veranstaltungen zu besuchen. Zwar wird Euch hinterher der Schädel brummen, doch keine Panik, niemand reißt Euch den Kopf ab, und alles müßt Ihr auch nicht immer gleich behalten. Wenn Ihr etwas nicht verstanden habt, fragt einfach— die Profs, die Dozenten, die Mitarbeiter der Servicestellen und auch die älteren Studenten helfen Euch sicher gern weiter. So trivial dieser Rat klingt, er funktioniert immer.
Studieren an der Universität Potsdam bedeutet, sich selbst
zu organisieren. Da es drei (eigentlich sogar vier) recht weit voneinander entfernte Universitätskomplexe gibt— noch dazu immer etwas außerhalb der Stadt— kommt es vor allem darauf an, das Transportproblem zu lösen und sich einen möglichst rationellen Tagesund Stundenplan zu basteln.
Wie Euer Stundenplan im einzelnen aussieht, hängt stark von Eurer Studienrichtung bzw. Fächerkombination ab.
Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, daß genügend Zeit zwischen den Seminaren bleibt, um gegebenenfalls von einem Universitätskomplex zum anderen zu kommen.
Gerade im ersten Semester bedeutet weniger oft mehr.
Nehmt Euch im ersten halben Jahr also ruhig die Zeit, die Stadt, die wunderschönen
Parks, Schlösser und die Besonderheiten kennenzulernen— dann werdet Ihr in den folgenden Semestern effizienter mit dem Studium vorankommen und schnell merken, dass Studieren in Potsdam noch eine persönliche Bindung an die Stadt, die Universität und die Dozenten erlaubt.
Erstsemesterbegrüßung im Hans Otto Theater: 09.10.2000; 9.30 Uhr Humanwissenschaftliche Fakultät,
Philosophische Fakultät, Ausländische Studierende; 13.30 Uhr Juristische Fakultät,
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät Lehrveranstaltungsbeginn: 09.10.2000
Das Vorlesungsverzeichnis der Universität Potsdam kann man in den Buchhandlungen Potsdams und in der Buchhandlung Kiepert. in Berlin für 6,50 DM kaufen.
In den Instituten ist ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das jeweilige Fach erhältlich.
Das Vorlesungsverzeichnis ist aber auch im WWW unter:
http://www.unipotsdam.de/u/st udium/ vvz/index.htm_
abrufbar.
Studium heißt vor allem, sich selbst zu organisieren. An der Uni findet Ihr
dabei erfahrene Helfer.
Foto: Tribukeit
Liebe Erstsemester, liebe Studentinnen und Studenten,
ich begrüße Sie ganz herzlich an der Universität Potsdam.
Mit dem Beginn des Wintersemesters 2000/2001 und der feierlichen Erstsemesterbegrüssung sind Sie nun Mitglieder unserer Hochschule. Ihre Entscheidung für Potsdam war eine gute Wahl. Hier werden Sie bestmöglich und vor allem auch individuell betreut. Damit finden Sie in Potsdam die Voraussetzungen, die Sie für ein zügiges und effektives Studium benötigen. Ihre Hochschullehrer und die Mitarbeiter der Universität wollen Ihnen von nun an bei der Bewältigung der an Sie gestellten Anforderungen als verständnisvolle Partner zur Seite stehen. Dass dies in Potsdam schon lange gute Praxis ist, zeigt die jährlich steigende Anzahl erfolgreicher Studienabschlüsse.
Seit der Gründung 1991— im nächsten Jahr feiern wir das zehnjährige Bestehen der Einrichtung— hat die Universität eine beeindruckende Entwicklung genommen. Heute
Foto: Fritze
studieren hier annähernd 12 000 junge Leute. Viele von ihnen kommen aus der Region, aber nicht nur. Zunehmend wählen auch Abiturienten aus den alten Bundesländern die Hochschule, denn noch kann sie sich vom Flair überfüllter Massenunis wohltuend absetzen. Für die Hochschule sprechen auch die beachtlichen Leistungen in den Bereichen Forschung und Dienstleistung. Das führte in der Vergangenheit zu zunehmender Anerkennung, die die Hochschullehrer und Mitarbeiter als Ansporn für die weitere Arbeit betrachten. Ihnen, liebe Erstsemester, eine hervorragende Ausbildung zu sichern ist auch künftig Ziel aller gemeinsamen Bemühungen.
Abschließend gestatten Sie mir als Rektor dieser Universität eine ganz persönliche Anmerkung. Sicher werden Sie trotz der idealen Studiensituation manche Probleme bewältigen müssen. Sollten Sie dabei meine Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen persönlich gern zur Verfügung.
Wenden Sie sich bitte an mein Sekretariat, Tel.: 0331/977-1220.
E Artty Ketten,
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