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Forschun
Elf Plätze nach vorn
Uni erhielt in Vergangenheit zahlreiche DFG-Bewilligungen
Eine Reihe von Universitäten in den neuen Bundesländern hat bei der Einwerbung von Forschungsmitteln in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Dazu zählt auch die Universität Potsdam.
Dies geht aus einem Bericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG) hervor.
Für die Jahre 1996 bis 1998 wurden Bewilligungen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ermittelt.
Grundlage der Analyse waren 40 000 Entscheidungen an Mitgliedshochschulen in diesem Zeitraum mit Bewilligungssummen zwischen wenigen tausend und mehreren Millionen DM.
Mit insgesamt 27,5 Millionen DM DFG-Bewilligungen in der Zeit von 1996 bis 1998 konnte sich die Universität Potsdam vor solchen Hochschulen wie Rostöck, Irier, Oldenburg‘oder Bamberg platzieren. Erfasst wurden dabei Allgemeine Programme, Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs. Die
Potsdamer Uni verbesserte sich
mir diesem[Ergebnis um elf
Plätze im Vergleich zu den Erhebungen für die Jahre 1991 bis 1995. Zu diesem positiven Resultat trug die Verlängerung der drei Innovationskollegs an der Uni bei. Spitzenplätze belegen die Universitäten München, Aachen, Heidelberg oder Stuttgart mit Bewilligungen zwischen 195,9 und 163,9. Millionen DM.
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Die DFG ist der größte Förderer universitärer Grundlagenforschung in Deutschland. Allein die Qualität des Forschungsansatzes gibt den Ausschlag für die Förderung.
Eine Hochschule mit erfolgreicher Einwerbung von DFGMitteln beweist sowohl qualitative als quantitative Schwerpunktsetzungen.
auch
B.E.
Damit Forschung funktioniert, bedarf es finanzieller Mittel. Die Uni Potsdam erhielt zwischen 1996 und 1998 insgesamt 27,5 Millionen DM DEFG
Bewilligungen.
Foto: Fritze
Über neue Technologien
Wissensreihe nun komplett
Zur EXPO 2000 sind auch die beiden letzten Bände der Wissensreihe„Mensch- Natur Technik“: aus: dem Brockhausverlag erschienen.
$Technoelögien- für das 21. Jahrhundert” ist der Titel des fünften Bandes“der Serie, die auch thematisch das Motto der EXPO- aufgegriffen. hat.‘ In sieben Abschnitten beschäftigt sich das Buch mit der Frage, wie die Technologien von morgen aussehen und wohin sie führen werden.‘ Dabei geht es zum Beispielum Laseranwendungen in Industrie, Medizin: und Forschung oder‘auch‘die Energieversorgung der Zukunft. Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich‘ mit dem‘ Prinzip der Miniaturisierung, welches beispielsweise der Elektronik zu ungeahnten Fortschritten ver
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holfen hat. Auch der Gentechnik widmet der Band ein eigenes Kapitel. Nach einer Einführung in die Grundlagen und Methoden werden ihre Anwendungsmöglichkeiten diskutiert. Ein abschließendes Essay stellt Nutzen und Gefahren der Gentechnologie am Beispiel der Präimplantationsdiagnostik einander kritisch gegenüber.
“Die Zukunft unseres Planeten” ist‘ der Titel des sechsten und letzten Bandes der Reihe. Das Themenspektrum reicht von der Bevölkerungsexplosion bis hin zu Klimaveränderungen und Artensterben. Dabei greifen die Autoren einige Themen wieder auf, die bereits im fünften Band vorgestellt wurden. So geht es beispielsweise um den Energiemix des-21. Jahrhunderts, zukünftige Konzepte in der
Raumfahrt oder das Leben in virtuellen Computerwelten. Auch die Gentechnik findet der Leser wieder... Im Mittelpunkt stehen in diesem Kapitel die Herausforderungen, denen sich die Medizin im neuen Jahrhundert stellen muss. Ein Beispiel ist die Infizierung mit dem Aidsvirus. Das Kapitel berichtet auch über Seuchen und Allergien, die Entwicklung neuer Impfstoffe mithilfe der Gentechnik, über die Biotechnik oder die Überalterung in den hoch industrialisierten Gesellschaften.
Der letzte Teil des Buches widmet sich‘ Fragen des menschlichen Lebens und Zusammenlebens. Der Band schließt mit dem Essay„Schleichwege ins Paradies“ des Philosophen Klaus Michael Müller-Abich, über Wurzeln, Ziele, Nutzen und Grenzen des(technischen) Fortschritts.
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Satellit erfolgreich gestartet
Mit einem Bilderbuchstart be. gann am 15. Juli die Reise de Geoforschungssatelliten CHAMP. An der Spitze eine Cosmos-Rakete hob er vom rus sischen Startplatz Plesetzk ab, zum Flug auf einer 460 km hohen Umlaufbahn. Das Projekt
wird vom GeoForschungsZentrum Potsdam gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft
und Raumfahrt durchgeführt, Es ist das erste Projekt, das von der Entwicklung bis zur Daten in.“.den: neue Bundesländern betreut wird. CHAMP soll mit hoher Auf lösung das Erdschwerefeld und das Erdmagnetfeld untersuchen. Gemeinsam mit bodengestützten Messungen ermöglicht-»CHAMP- erstmals, die Hauptkomponenten des Erdmagnetfeldes getrennt zu ermitteln: die durch den Erddynamo entstehende Komponente, die durch fli&ßende Ströme in der Ionosphäre verursachte Kom: ponente‘ und die‘ Magnet sierung des Gesteins. Auch die Überwachung des Weltraum: wetters, des Meeresspiegels und der Ozeanzirkulation gehören zu den Aufgaben des Kleinsatrelliten. Darüber hinaus lie CHAMP:; Daten‘. über‘ die Feuchte und die Temperatur i der Atmosphäre. Diese Werte sind für die Wettervorhersage unerlässlich, jedoch besonders über den Ozeanen, wo es keine Beobachtungsstationen gib schwer zu bekommen.
auswertung
Insgesamt fünf Jahre soll der Kleinsatellit die Erde umkreisen. Er wiegt 522 Kilogramm und benötigt 93 Minuten für einen Umlauf. Für den Bau: des Satelliten war die Jena-Optronik GmbH verantwortlich. urs