Heft 
(1.1.2019) 09
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PUTZ 9/00

Studios

Von Griebnitzsee nach Golm

Studentenfahrplan im November erschienen

Potsdamer Studenten kennen das Problem zur Genüge: Ihre Studienorte liegen weit auseinander, jeder Weg kostet Zeit. Da kommt es auf die richtige Organisation des eigenen Transports an. Jetzt gibt es dabei Hilfe.

Gerade auf den Tisch gekom­men ist der Studentenfahrplan. Die Broschüre, einzigartig bis­her in Deutschland, entstand in einem Pilotprojekt des Verkehrsverbundes Berlin­Brandenburg(VBB), der dazu Initiativen des Verkehrsbetriebs Potsdam(ViP) und der DB AG aufnahm.

Das Heft ‚enthält die.An­beziehungsweise Abfahrtszeiten des Nah- und Regionalverkehrs zwischen 7.00 Uhr am Morgen und: 20:00. Uhr: am: Abend. Berücksichtigung finden insge­samt Bahnhöfe und Haltestellen, die für das studen­tische Leben in Potsdam von Bedeutung sind. Auch Studis, die von und nach Berlin pen­deln; finden; hier, was sie brauchen: Aufgezählt sind die Ankunftszeiten der S- Bahn auf allen drei Potsdamer Bahnhöfen und die des RegionalExpress auf dem Hauptbahnhof.

Auf Wohlgefallen dürfte der 26 Seiten umfassende Fahrplan bei Nutzern auch deshalb stoßen, weil sie neben den Abfahrts- und Ankunftszeiten gleich noch die vorhandenen Anschlüsse erkennen können. Ganz Geburtsfehler präsentiert das. neue Angebot allerdings nicht. Das haben einige Studis bereits erfahren müssen. Im Vertrauen auf die druckfrischen Seiten setz­ten sie sich am Potsdamer Hauptbahnhof in den RE 1, um amPark Sanssouci wieder auszusteigen. Doch das Erstaunen war groß, als die Bahn erst in Werder zum ersten Mal hielt. Auf Anfrage kam jetzt Aufklärung aus dem VBB­Infocenter: Bei dem Zug han­delt es sich um einen Wochenendzug mit verändertem Haltemodus. Im Fahrplan davon kein Wort.

Aber nicht nur das wirft etwas Schatten auf die ansonsten

zehn

seinen

ohne sich

26

KEN R

Das Rätsel raten um Abfahrtszeiten von Bus, Tram oder Bahn an für Studenten wichtigen Bahnhöfen oder Haltestelle gehört der Vergangenheit an. Die BroschürePotsdam. Der Studentenfahrplan gibt jetzt einen Überblick über alles, was der gehetzte Studi in Sachen Verkehrsverbindung wissen muss.

Andreas Uni-AStA und

gute Sache, wie Schackert aus dem formuliert. Er Kommilitonen vermissen Beispiel einen Nachtbus nach Golm. Das jedoch sei nicht nur Sache der Verkehrsbetriebe, son­dern auch der Stadt. Die müsse ihr Verkehrskonzept schließlich

seine zum

studentischen Bedürfnissen anpassen.

Sorge bereitet zudem das seit langem umkämpfte Semesterticket. Gestritten wird

über einen Fonds, der für sozial Schwache eingerichtet werden soll. Der AStA hofft dennoch auf die Einführung des Tickets zum nächsten Wintersemester. Geht es nach den Vorstellungen der Gremium-Mitglieder, liegt sein Preis bei rund 190,- DM.

Um den allerdings durchzuset­zen, bedarftes Verhandlungen

Verkehrsbetrieben.Wir müssen endlich eine Einigung erzielen.

weiterer

mit den

Denn es betrifft uns, ‚nicht unsere Kinder, unterstreicht Johannes Schilling,. AStA­Referent für Ökologie und Verkehr, die terminliche Dringlichkeit der Angelegen­heit. P.G.

Potsdam. Der Studenten­fahrplan ist in einer Auflage von 1500 Exemplaren erschienen. Das Heft liegt in den Mensen und Cafeterien aller Potsdamer Hochschulen sowie im Service-Point des Potsdamer Studentenwerks aus.

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Foto: Frit

Beiträge erwartet

Der Bundesinnenminister, Ott Schily, hat Studierende deut scher Hochschulen zu einer: Wettbewerb mit dem Them Integration aufgerufen.

Gefragt sind gleichermaße: rechtliche, soziale, ökonomisch wie kulturelle Abhandlungen die sich mit dem Problem de: Zuwanderung von Ausländer: beschäftigen sollen. Dabei kön nen die Präsentationsformern der Beiträge ganz unter schiedlich sein. Ob wis senschaftliche Ausarbeitung, Feature, Reportage oder Foto­Essay alles ist möglich. Den Gewinnern in den einzelnen Sparten winken Preise in Höhe von 5.000, 3.000 und 2.000 DM.

Einsendeschluss beim Bundesministerium des Innern, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Alt-Moabit 101 D, 10559 Berlin ist der 30. April 2001. Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter der Adresse: www.bmi.bund.de PUI1Z