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(1.1.2019) 05
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Zehn Jahre Universität Potsdam

Entscheidende Jahre

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"Foto: Archiv

Zehn Jahre an einer Uni studieren, das ist lange. Zehn Jahre an einer Uni unterrichten, ist Okay. Aber zehn Jahre als Universität bestehen? Potsdam zählt zu den jüngsten deutschen Unis. Doch das bedeutet nicht, dass hier irgend etwas besser gemacht wird als anderswo; dass neue Ideen hier unvorein­genommener betrachtet wür­den, dass die Strukturen flexi­bler, die Wege wenigereinge­fahren wären. In zehn Jahren ist aus der Uni Potsdam das gewor­den, was westdeutsche Unis schon immer sind: ein Geflecht aus Vorrechten. und Pfründen, ein Schlachtfeld der Fakultäten und Institute, der Statusgruppen und Fachbereiche, ein Konglo­merat aus Wissenschaftlichkeit und Verwaltung, besonders auch

in ihrer negativen Bedeutung, ein Gerüst von Hierarchien auf dem Boden der Gleichberechti­gung.

Die drei Vorgängereinrichtun­gen, die 1991 zur Uni Potsdam verschmolzen, hätten allein kaum eine Chance gehabt, erhal­ten zu werden. Nicht weniger schlecht ist heute der Stand der Uni in Brandenburg. Die Entwicklungskonzeption vom 91 ist bereits um ein Viertel der Professuren gekürzt. Neben der BTU und der EUV ist sie tertius inter pares: als größte Uni des Landes am wenigsten bezu­schusst, ihre Schließung war oft

in der Diskussion, gern legt man

schon heute den einen oder anderen Studiengang auf Eis.

Dabei wiegt das Erbe der Pädagogischen Hochschule, der Akademie für Staat und Recht und der Juristischen Hochschule

des Ministeriums für Staats­sicherheit in Golm doppelt schwer:

Zum einen: vier gleich:

berechtigte Standorte, die weiter nicht auseinander liegen kön­nten, erschweren Arbeit, Studi­um, Verwaltung in der Hoch­schule. Einen neuen Campus zu errichten, wäre einfacher Sund

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preiswerter gewesen als die Sanierung maroder Gebäude, Aus- und Umzüge, verworfene Pläne, Interimsbauten und Sanierungsstopps. Bestes Bei­spiel ist das jahrelange Gezerre um einen Neubau der Unibib­liothek, deren wenig umfangrei­cher Buchbestand selbst schon Anlass genug zur Kritik gibt. Zum anderen wurde wis­senschaftliches Personal über­nommen, das die Uni nicht haben wollte- man steckte es zum Teil in die Verwaltung, die auch mit Arbeitskräften nicht geizen musste Alngder Folge erfreuten sich Studierende eines hervorragenden Betreuungs­verhältnisses, an den Instituten wie in der Verwaltung gab es zahlreiche hilfewillige Mitar­beiter. Doch wundersam sank auch(ihrei Zahläüberädieg Jahre; wie die Zahl der Studierenden stieg.

Zehn Jahre sind für eine Universität sehr wenig Zeit. Für eine junge Universität können sie dennoch entscheidend sein. Ich befürchte, dass die letzten zehn Jahre für die Uni Potsdam es auch waren.

Andreas Schackert/Student

Uni-Kalender 2002

STUDENTENARBEITEN DER UNIVERSITÄT POTSDAM

spErE ..

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m KALENDER 2002

Kunstkalender-Fans können sich freuen. Denn erstmals gibt die Universität Potsdam einen Kalender heraus. Er enthält Arbeiten von Studierenden aus den Hauptklässen Malerei und Grafik des Studienganges Kunst in den Lehramtsstudien­gängen. Der Kalender für das Jahr 2002 kann am 19. und 20. Juni im Rahmen der Jubiläums­feierlichkeiten am Stand des Referates für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit zum Preis von 25,- DM erworben werden.

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Uni-Bibliographie

Die Universitätsbibliothek legt anlässlich des Uni-Jubiläums dieUniversitätsbibliographie 1991- 2000 auf einer CD­ROM vor. Die Datenbank umfasst alle im Zeitraum des Bestehens der Uni veröf­fentlichten und der Universi­tätsbibliothek gemeldeten Publikationen. Sie weist insge­samt etwa 10.000 Veröffent­lichungen nach...

Die CD-ROM ist in der Publi­kationsstelle der Universität er­schienen und dort(Tel: 0331/977-4517 oder per E-Mail: publikationen@info.ub.uni­potsdam.de) kostenlos erhältlich.)

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Foto: Fritze

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Die Gebäude des Hasso­Plattner-Instituts für Software­systemtechnık am Standort Babelsberg-Griebnitzsee wer­den fertig gestellt.

Sanssoucı Pad. Hochschule

Stadtmitte Straßenbahn

Wegzeichen II: Früher immer nach links. Foto: Archiv

Das Jubiläum im WWW: http://www. uni-potsdam. de/u/jubilaeum/

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