Zehn Jahre Universität Potsdam
PUTZ 5/01
Zukunftsorientiert: UNIDRAM
Im Hinblick auf die projektbezogene Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern der Universität Potsdam kann ich auf viele positive Erfahrungen zurückblicken, mit Professoren, den Bereichen Musik, Öffentlichkeitsarbeit und Kulturarbeit sowie mit den Studierenden und ihren Interessenvertretungen.
Es freut mich im Rückblick insbesondere der Erfolg des Theater-Festivals„Unidram“, das von DeGater‘87 und der Universität durchgeführt wird und exemplarisch aufzeigt, wie aus einer studentischen Initiative mit einer Professionalisierung der Akteure und entsprechenden Partnern und Netzwerken ein zukunftsorientierter Ansatz für Freies Theater und internationalen Austausch im Theaterbereich entwickelt werden konnte. Insbesondere diesem Festival wünsche ich weiterhin viel Dynamik sowie verlässliche Partner.
Allerdings kann ich mir persönlich insgesamt eine noch stärkere Präsenz und ein verstärktes Partizipieren der Studierenden und der Universität an dem Leben und den Themen in der Stadt vorstellen. hier persönlich und mit dem Kulturamt
Gern bin ich Ansprechpartnerin.
Brigitte Faber-Schmidt/Kulturamt Potsdam
Schutzbrillen im Chemikalienbunker
Besonderes Erlebnis von
Solidarität
Mit dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg von 12. Juli 1991
hatte der damalige Wissenschaftsminister Hinrich Enderein die Errichtung Bader Universität Potsdam zum 15.07.1991 verordnet.(Ein Gefühl der Sicherheit nach
zahlreichen Abwicklungen stellte sich ein. Wir alle waren zu dieser Zeit so beschäftigt, dass wir uns über die damit verbundenen Auswirkungen keine Gedanken machen konnten. Dann allerdings rollte
Lawine von Aufgaben auf uns zu, wobei wir die Anforderungen des neuen Rechts- und Tarifsystems ohne einschlägige Erfahrungen abgleichen mussten. Selbstlos haben sich damals Partner- und Patenschaften entwickelt, die ein einmaliges Erlebnis von. Solidarität bewirkten. Im Personaldezernat haben sich(die Fachleute Heinz Vollmer und Peter Sack von der Ruhr-Universität Bochum sowie Friedrich Bestert und Dietmar
eine
Laukamp der Universität
Bielefeld spontan eingefunden. Fast ein Viertel Jahr vor Ort und nach Bedarf bis heute haben wir fachliche erhalten.
UnterDie
von ihnen stützung
Aufbruchstimmung des Ostens hatteauchidie Fachleute| aus Nordrhein-Westfalen ergriffen. Diese beeindruckenden menschlichen Kontakte waren die nachhaltigste und positivste Erfahrung bis heute. Deshalb nochmals ein herzliches Danke.
Steffi Kirchner/Dezernentin für Personal- und Rechtsangelegenheiten
Am Anfang der ersten zehn Uni-Jahre ging die Menge der Alltagsprobleme in puncto Sicherheit. gegen Unendlich. Was waren das zum Beispiel für
Schutzbrillen, die ihren Trägern noch Stunden‘ später‘ die Umrisse ins Gesicht drückten? Oder die so genannten Arbeitsschutzschuhe, bretterhart, steineschwer‘ und. quasiorthopädisch, die die meisten nicht trugen, einfach weil sie untragbar waren(wie seinerzeit und auch später noch so manche andere. Sache). Oder der Chemikalienbunker mit dem
abenteuerlichen Eingang unter einem Grashügel(!) neben dem Haus 9 oder unter(der Frei: treppe Am Neuen Palais... und vieles andere mehr.
Inzwischen geht es darum, Normenfülle und kreativen Arbeits- und Umweltschutz sinnvoll miteinander zu verbinden. Und es gibt das neue und moderne Gebäude für die Naturwissenschaften. Für.|einen Sicherheitsfanatiker wie mich ist das ja wieder auch ein wenig Gründerzeit, wie damals eben. Auch hier gilt frei nach Goethe: Nur der verdient sich Sicherheit im Leben, der täglich sie erobern muss. Soll heißen, auch hier gibt,s noch genug zu tun. Aber das ist überschaubar. Also, liebe Leute, die ihr hier wissenschaftelt: Bloß keine Panik und immer Ruhe bewahren! Die Probleme von damals waren um ein Vielfaches gravierender.
Helga Krieger/ Sicherheitsingenieurin
POTSDAMER BIS N UNIVERSITÄTSZEITUNG. N LEN PYAU AU A AMER Hochschulzeitu Oktober 13/25 Jomgong,} POS DOTTATS-/;
Foto: Fritze
Papier ist geduldig.
Veranstaltungskalender der Universität Potsdam online unter: http://www.uni-potsdam.de/u/kalender/
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