Heft 
(1.1.2019) 05
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Zehn Jahre Universität Potsdam

PUTZ 5/01

Zukunftsorientiert: UNIDRAM

Im Hinblick auf die projektbezogene Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern der Universität Potsdam kann ich auf viele positive Erfahrungen zurückblicken, mit Professoren, den Bereichen Musik, Öffentlichkeitsarbeit und Kulturarbeit sowie mit den Studierenden und ihren Interessen­vertretungen.

Es freut mich im Rückblick insbesondere der Erfolg des Theater-FestivalsUni­dram, das von DeGater87 und der Universität durchgeführt wird und exemplarisch aufzeigt, wie aus einer stu­dentischen Initiative mit einer Professionalisierung der Akteure und entsprechenden Partnern und Netzwerken ein zukunftsorientierter Ansatz für Freies Theater und internationalen Austausch im Theaterbereich entwickelt werden konnte. Insbesondere diesem Festival wünsche ich weiterhin viel Dynamik sowie verlässliche Partner.

Allerdings kann ich mir persönlich insgesamt eine noch stärkere Präsenz und ein verstärktes Partizipieren der Studierenden und der Universität an dem Leben und den Themen in der Stadt vorstellen. hier persönlich und mit dem Kulturamt

Gern bin ich Ansprechpartnerin.

Brigitte Faber-Schmidt/Kulturamt Potsdam

Schutzbrillen im Chemikalienbunker

Besonderes Erlebnis von

Solidarität

Mit dem Gesetz- und Verord­nungsblatt für das Land Brandenburg von 12. Juli 1991

hatte der damalige Wissen­schaftsminister Hinrich Ender­ein die Errichtung Bader Universität Potsdam zum 15.07.1991 verordnet.(Ein Gefühl der Sicherheit nach

zahlreichen Abwicklungen stellte sich ein. Wir alle waren zu dieser Zeit so beschäftigt, dass wir uns über die damit verbun­denen Auswirkungen keine Gedanken machen konnten. Dann allerdings rollte

Lawine von Aufgaben auf uns zu, wobei wir die Anforderun­gen des neuen Rechts- und Tarifsystems ohne einschlägige Erfahrungen abgleichen mus­sten. Selbstlos haben sich damals Partner- und Patenschaften ent­wickelt, die ein einmaliges Erlebnis von. Solidarität bewirk­ten. Im Personaldezernat haben sich(die Fachleute Heinz Vollmer und Peter Sack von der Ruhr-Universität Bochum sowie Friedrich Bestert und Dietmar

eine

Laukamp der Universität

Bielefeld spontan eingefunden. Fast ein Viertel Jahr vor Ort und nach Bedarf bis heute haben wir fachliche erhalten.

Unter­Die

von ihnen stützung

Aufbruchstimmung des Ostens hatteauchidie Fachleute| aus Nordrhein-Westfalen ergriffen. Diese beeindruckenden mensch­lichen Kontakte waren die nach­haltigste und positivste Erfah­rung bis heute. Deshalb nochmals ein herzliches Danke.

Steffi Kirchner/Dezernentin für Personal- und Rechtsangelegenheiten

Am Anfang der ersten zehn Uni-Jahre ging die Menge der Alltagsprobleme in puncto Sicherheit. gegen Unendlich. Was waren das zum Beispiel für

Schutzbrillen, die ihren Trägern noch Stunden später die Umrisse ins Gesicht drückten? Oder die so genannten Arbeits­schutzschuhe, bretterhart, stei­neschwer und. quasiortho­pädisch, die die meisten nicht trugen, einfach weil sie untrag­bar waren(wie seinerzeit und auch später noch so manche andere. Sache). Oder der Chemikalienbunker mit dem

abenteuerlichen Eingang unter einem Grashügel(!) neben dem Haus 9 oder unter(der Frei: treppe Am Neuen Palais... und vieles andere mehr.

Inzwischen geht es darum, Normenfülle und kreativen Ar­beits- und Umweltschutz sinn­voll miteinander zu verbinden. Und es gibt das neue und mo­derne Gebäude für die Natur­wissenschaften. Für.|einen Sicherheitsfanatiker wie mich ist das ja wieder auch ein wenig Gründerzeit, wie damals eben. Auch hier gilt frei nach Goethe: Nur der verdient sich Sicherheit im Leben, der täglich sie erobern muss. Soll heißen, auch hier gibt,s noch genug zu tun. Aber das ist überschaubar. Also, liebe Leute, die ihr hier wissen­schaftelt: Bloß keine Panik und immer Ruhe bewahren! Die Probleme von damals waren um ein Vielfaches gravierender.

Helga Krieger/ Sicherheitsingenieurin

POTSDAMER BIS N UNIVERSITÄTSZEITUNG. N LEN PYAU AU A AMER Hochschulzeitu Oktober 13/25 Jomgong,} POS DOTTATS-/;

Foto: Fritze

Papier ist geduldig.

Veranstaltungskalender der Universität Potsdam online unter: http://www.uni-potsdam.de/u/kalender/

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