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(1.1.2019) 05
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Forschung

Emmermann Ehrendoktor

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Prof. Dr. Rolf Emmermann, Vorstandsvorsitzender des Geo­ForschungsZentrums Potsdam hat den Grad und die Würde eines Doktors der Naturwissen­schaften ehrenhalber(Dr. rer. nat. h. c.) von der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu: Braunschweig erhalten. Emmermann, Jahrgang 1940, ist als Geowissenschaftler in viel­fältige nationale und interna­tionale Forschungsaktivitäten eingebunden.

Rolf Emmermann ist Hono­rarprofessor an der Universität Potsdam und bekleidet an der Universität Gießen die Professur für Mineralogie und Petrologie.

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Magazin Das MenschenRechtsMagazin, Heft.1/2001. ist. da. Wieder bietet es zahlreiche Informatio­nen, Meinungen und Analysen. Der Leser findet unter. anderem einen Bericht über die Arbeit des Menschenrechtsausschusses der Vereinten Nationen ‚im Jahr 2000 oder auch einen Beitrag über Menschenrechtsverletzun­gen in China vor. Bestellungen können über das MenschenRechtsZentrum der Uni Potsdam, Tel.: 0331/707672 oder perMail: mrz@rz.uni-potsdam.de erfolgen.

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Armutsbekämpfung weiter Ziel

Der Forschungskreis Vereinte Nationen tagt an der Uni

In der Diskussion um die Vorteile der Globalisierung wird immer wieder der wach­sende globale Wohlstand und der Zugang zu FEntwick­lungschancen für unterent­wickelte Länder und Regionen genannt. Globale Verflech­tungen zwischen Staaten, Unternehmen und Menschen, die breitenwirksamere Vertei­lung von technischem Fort­schritt und der Abbau von Transaktionshemmnissen helfen armen Staaten, ihre Entwicklungspotenziale besser auszuschöpfen und damit Armut zu überwinden. Doch trotz stark verbesserter Le­bensbedingungen und erwei­terter Zugangschancen bleibt die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben, wei­terhin alarmierend hoch.

Denn nicht alle Staaten partizi­pieren im gleichen Maße an den Gewinnen einer globalisierten Wirtschaft. Auf der einen Seite bleibt die Mehrzahl der Ent­wicklungsländer von internatio­nalen Kapital- und Handelsströ­men unberührt. Auf der anderen Seite gelingt es den Handels­partnern und Empfängerländern von ausländischen Direktin­vestitionen nicht, ihren Wohl­standszuwachs nach unten auf alle Regionen oder alle gesell­schaftlichen; und ethnischen Gruppen zu verteilen.

Globale Strukturpolitik

Aus diesem Grund muss es wei­ter auch um Armutsreduzierung als zentralen Bestandteil einer globalen Strukturpolitik gehen. In Abwesenheit einer zentralen globalen Regierungsgewalt spie­len internationale Organisatio­nen bei der ‚Entwicklung, Umsetzung und Überwachung von dazu geeigneten Strategien eine entscheidende Rolle. Da der Armutsbegriff heute allerdings nicht nur materiell bestimmt, sondern um politische Faktoren, wie den Mangel an Mitbestim­mung, Macht und Interessen­vertretung erweitert. wird; nimmt die Komplexität der nöti­gen Strategien zu. Eine Redu­zierung von Armut muss somit

auf allen Ebenen der gesell­schaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung ansetzen; sie wird zur Quer­schnittsaufgabe.

Um die unterschiedlichen Di­mensionen und die heterogenen Adressaten Armuts­reduzierung zu erreichen, ver­suchen internationale Entwick­lungsorganisationen im Rahmen multilateraler Aktionspro­gramme immer häufiger, neben Regierungen, Nichtre­gierungsorganisationen und Unternehmen in partnerschaft­liche Kooperationen einzu­binden. Dabei

der

auch

ist. klar, dass

Entwicklungszusammenarbeit auseinander. Sie gehen der Frage nach, ‚wie ‚den. verän­derten Anforderungen an inter­nationale Organisationenvon außen sowie,nach innen Rechnung getragen werden und versuchen die Beantwor­tung der FrageBrauchen die Vereinten}. Nationen... neue Strukturen zur Lösung der globalen Probleme?.

Stefanie Schurer/Dr. Andreas Obser/Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben müssen, ist alarmierend

hoch.

unterschiedliche Ebenen exis­tieren. Die eine kann nicht mehr ohne die andere voll funktio­nieren.

Neue Formen

Dem Gesamtproblem widmen sich: auch Andreas: Obser. und Stefanie Schurer auf der durch den am Menschenrechtszentrum der Uni etablierten Forschungs­kreis: Vereinte Nationen. ver­anstalteten kommenden UNO­Konferenz... Beide Potsdamer Uni-Wissenschaftler setzen sich dann: mit den.Heraus­forderungen an multilaterale Institutionen durch neue Formen der. internationalen

Foto: zg.

Die Potsdamer UNO-Kon­ferenz findet am 29. und 30. Juni dieses Jahres ab 16.00 beziehungsweise 9.00 Uhr in der August-Bebel-Str. 89, Haus 1, Raum, 2.32 statt, Auskünfte zum genauen Programm gibt es über Tel.: 0331/707672 oder perMail: fkruno@rz.uni-pots­dam.de.