Heft 
(1.1.2019) 10
Einzelbild herunterladen

Titel www.uni-potsdam.de/portal /titel

International und interdisziplinär

Graduiertenzentrum untersucht Strukturen in der Geo- und Biosphäre

ie Universität Potsdam fördert interdis­DES und internationale Zusam­

menarbeit in der Forschung, aber auch in der Lehre. Das Ergebnis dieser Schwerpunkt­setzung sind fachübergreifende, zum Teil mit auf mehr Internationalität ausgerichtete Studien­gänge und eine Forschung, die zunehmend über den Rand einzelner Spezialgebiete reicht und nationale Grenzen überwindet. Obwohl sich alle Fakultäten Internationalität und Interdisziplina­rität auf ihre Fahnen geschrieben haben, ist jener Ansatz derzeit vor allem an der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakultät bereits sehr ausgereift. Das würdigt nun auch der Deutsche Akademische Austauschdienst(DAAD). Mit fast zwei Millionen Mark finanziert er für zunächst zwei Jahre ein internationales Graduiertenzen­trum, in dem junge Wissenschaftler unter­schiedlicher Nationalität und Fachgebiete zusammenarbeiten. Ziel ist es dabei, die inter­nationale Vernetzung in einem fächerübergrei­fenden Projekt zu stärken und eine neue Art der Qualität interdisziplinärer Forschung zu ermög­lichen. Gemeinsam untersuchen die Wissen­schaftler Kopplungsprozesse und ihre Struktu­ren in der Geo- und Biosphäre. Das Projekt ver­netzt Wissensgebiete, die auch zu den Profilbe­reichen der Fakultät gehören. Dabei handelt es sich im Einzelnen um die Geowissenschaften, die Geoökologie in Verbindung mit der Ökolo­gie und den Biowissenschaften mit Biologie und der Ernährungswissenschaft sowie die Wissen­schaftsdisziplinen Mathematik und Physik.

Das Graduiertenzentrum nimmt seine Arbeit noch in diesem Jahr auf. Zu den hochkarätigen internationalen universitären Partnerinstitutio­nen gehören in den USA die Cornell University, die Stanford University, die Arizona State Uni­versity, die Iowa State University, die Oregon State University und die University of Kentucky. In Russland sind es die Universitäten von St. Petersburg und Moskau, in Israel die Universität von Tel Aviv und die Hebrew University Jerusa­lem, in Südamerika die Universidada de Salta Geonorte und die Universidada Austral de Chile.

Portal o1/01

Darüber hinaus wird auch das vorhandene Potenzial genutzt werden, das durch das enge Zusammenwirken der Alma mater mit vielen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region bereits besteht.

Die Förderung des Forschungsvorhabens durch den DAAD kam durch das von ihm aufge­legte ProgrammInternationale Qualitätsnetze (IQN) zustande. Es ist eines von mehreren Pro­grammen im Rahmen derZukunftsinitiative Hochschulen(ZIH) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. IQN dient im Besonde­ren der Förderung hochkarätiger internationaler Netzwerke in Forschung und Lehre und damit der Gewinnung ausländischer Spitzenwissenschaft­ler. Insgesamt 23 Projekte, darunter sieben in den neuen Bundesländern, sind vom DAAD ausge­wählt worden. Beworben um die attraktive finan­zielle Förderung hatten sich 82 Antragsteller. pg

Das Blaue Haus

Zur Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und Kultur beizutragen, ist die Aufgabe des Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaften Potsdam(IBZ). In diesem so genanntenBlauen Haus wohnen Gastwis­senschaftler verschiedener Nationen. Sie haben dort auch Gelegenheit, außerhalb ihrer Arbeit mit Wissenschaftlern und Studierenden zusammenzutreffen. Das Haus befindet sich auf dem Campus der Fachhochschule Pots­dam und wird neben anderen Einrichtungen von der Universität Potsdam genutzt. Red.

Internationales Begegnungszentrum der Wis­senschaften Potsdam(IBZ), Jakob-von-Gund­ling-Straße 6, 14469 Potsdam,

Tel:. 0331/580 27 50, FAX: 0331/580 27 59, E-Mail: ibz@fh-potsdam.de,

WWW: http: //www.ibz.uni-potsdam.de