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(1.1.2019) 10
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Weiter Kampf um Kulturzentrum

Gespräch mit dem AStA-Vorsitzenden Till Meyer

Seit August dieses Jahres ist der neue AStA im Amt. Seine Mitglieder haben die Arbeit aufge­nommen, die Verantwortungsgebiete sind abge­steckt. An der Spitze des Gremiums steht zum zweiten Male Till Meyer, der alle Fäden in der Hand hält. Mit dem 24- jährigen Studenten der Politikwissenschaft, Geschichte und des Öffentli­chen Rechts sprach Portal-Redakteurin Petra Görlich.

Hat im Kopf noch viele Pläne: AStA-Vorsitzender Till Meyer.

Sie führten bereits im vergangenen Jahr den AStA an. Was hat Sie bewogen weiterzumachen?

Meyer: Die Freude an der Arbeit. Es macht Spaß, sich zu engagieren. Ich habe noch eine ganze Menge Ideen, die noch nicht umgesetzt sind.

Der Kern des AStA ist von ehemals zehn Refe­renten auf nunmehr fünf geschrumpft. Warum die Reduzierung.?

Meyer: Auf den ersten Blick ist es eine Minimie­rung der Leute. Aber dahinter steckt die Absicht, dass sogar mehr Kommilitonen als bisher mitar­beiten werden. Zwar nicht direkt im AStA, aber in enger Kooperation mit uns. Beispielsweise werden vom Studierendenparlament eingesetzte Arbeitskreise ebenfalls wichtige Probleme ange­hen, damit der AStA nicht alles allein macht. Auch die vorhandenen studentischen Initiativen werden wir mit ins Boot holen.

Der AStA besteht übrigens nicht nur aus den fünf gewählten Referenten. Es gibt darüber hin­aus noch zwei weitere kooptierte Referentinnen, die mitmachen. So sind wir eigentlich sieben. Außerdem arbeiten beim AStA fünf Angestellte. Frank Richarz, bereits alter Hase in Sachen stu­dentischer Angelegenheiten, fungiert dabei als Geschäftsführer. Alles in allem sieht es nach meiner Einschätzung deshalb so aus, als seien wir schlagkräftiger denn je.

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Welche Schwerpunkte haben Sie sich fürs näch­ste Studienjahr gesetzt?

Meyer: Im ersten Jahr bin ich gemeinsam mit den anderen angetreten, um das Semesterticket zu realisieren und das Kulturzentrum zu erstrei­ten. Das Semesterticket ist Wirklichkeit gewor­den, das Kulturzentrum soll jetzt folgen. Ich glaube auch, das wir das schaffen. Momentan laufen die Gespräche mit der Stadt ganz gut. So werden wir gemeinsam mit SEKIZ e.V. und dem offenen Kunstverein e.V. die Elflein Höhe bele­ben.

Aber natürlich planen wir mehr, zum Beispiel Kulturveranstaltungen an Orten wie der Fabrik, dem Waschhaus oder dem Casino in der Pappel­allee, allesamt Orte, an denen wir schon präsent sind. Als wichtige Themen liegen uns unter anderem die Geschlechterdemokratie, die Inte­gration ausländischer Studierender, die ver­kehrsmäßige Erschließung der Uni- und Wohn­heimstandorte am Herzen.

Der AStA wird so gut sein, wie ihn Ihre Kommi­litonen unterstützen. Wie wollen Sie das errei­chen?

Meyer: Das A und O ist eine noch bessere inner­universitäre Öffentlichkeitsarbeit. Wir müssen genau erklären, was wir wollen, und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Studiosi

www.uni-potsdam.de/portal /studiosi

Bei der Semesterticketabstimmung zeigte sich das deutlich. Viele hatten zwar mitbekommen, dass das mit dem AStA zu tun hat, ihnen war aber die Bedeutung des Tickets nicht in jedem Fall klar. Hier gibts Reserven.

Vor uns liegt auch die Aufgabe, Propaganda in

eigener Sache zu machen. Wir müssen zeigen, dass viele Veranstaltungen von uns kommen, dass studentische Projekte mit AStA-Geldern finanziert werden. Die Studierenden müssen wissen, dass sie sich an uns wenden sollten, wenn sie etwas auf die Beine stellen wollen.

Sie wollen Einfluss auf die Hochschulpolitik nehmen. Welche Chancen haben Sie?

Meyer: Natürlich versuchen wir, einen guten Kontakt zur Hochschulleitung, zum Rektor zu halten. Wir ziehen da am gleichen Strang, aber gehen oft unterschiedliche Wege, um zum Ziel zu kommen. Unser Vorteil ist es dabei, manches lockerer angehen zu können.

Vielen Dank für das Gespräch. Aktuelle Informationen über die Arbeit des AStA's bietet die Homepage des Gremiums. Zu

finden ist sie im Internet unter der Adresse http: //www.asta.uni-potsdam.de

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Foto: zg.