Heft 
(1.1.2019) 11
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Personalia

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Neue Dekane

Neuer Dekan der Wirtschafts- und Sozial­wissenschaftlichen Fakultät ist Prof. Dr. Günter C. Behrmann. Sein Prodekan ist Prof. Dr. Detlev Hummel. Die Amtszeit für beide begann am ı. Oktober 2001.

Foto: Tribukeit

Günter C, Behrmann Wolfgang Mitsch

Auch in der Juristischen Fakultät gab es einen Wechsel an der Führungsspitze. Neu­er Dekan ist hier Prof. Dr. Wolfgang Mitsch. Als Prodekan fungiert Prof. Dr. Ralph Jän­kel. Beide üben ihre Ämter ebenfalls seit dem 1. Oktober aus. Red.

Sportpreis

Der Sportwissenschaftler Dr. Sebastian Braun wurde Ende September mit dem Otto Wolff von Amerongen-Preis ausgezeichnet. Er erhielt den mit 10 000 DM dotierten Preis im Rahmen einer Veranstaltung des Club of Cologne. Dabei handelt es sich um eine internationale Gesellschaft, die For­schungen über ak­tuelle nationale und internationale Ent­wicklungen des Sports fördert. Mit dem Preis werden junge Sportwissen­schaftler geehrt, de­ren Arbeiten Fächergrenzen überschreiten und international angelegt sind. Der 1971 geborene Braun arbeitet im Bereich Sport­soziologie/Sportanthropologie der Univer­sität Potsdam.

Foto: Tribukeit

Seine wissenschaftlichen Arbeiten beschäf-|

tigen sich unter anderem mit der Talentförde­rung und Talentsuche, mit Sporteliten und mit Sportvereinen. be

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Ungebrochener

Optimismus

Neue Kanzlerin Steffi Kirchner im Amt

Am 18. Oktober 2001 ernannte die brandenburgi­sche Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, Steffi Kirchner zur Kanzlerin der Uni­versität Potsdam. Mit der 51-Jährigen unterhielt sich Dr. Barbara Eckardt über Schwerpunkte Ihrer zukünftigen Arbeit.

Steffi Kirchner

Welche Beweggründe hatten Sie, sich für das gerade in Zeiten knapper Kassen so schwierige Amt der Kanzlerin zu bewerben?

Kirchner: Es war mein immer noch ungebro­chener Optimismus, die sehr erfolgreiche Ent­wicklung dieser Hochschule weiterhin mit befördern zu können. Die Studierenden kom­men zuhauf. Wir haben zukunftsträchtige Kon­zepte entwickelt, für deren Umsetzung die materiellen und finanziellen Rahmenbedin­gungen geschaffen werden müssen. In der Zeit der Kanzlervertretung hat sich meine Überzeu­gung vertieft, dass die hiesige, moderne Ver­waltung mit engagierten Mitarbeitern, mit pro­filierten Dezernenten genau das Team ist, mit dem ich die anstehenden Aufgaben bewältigen kann.

Welches sind die Aufgaben, die Sie in der näch­sten Zeit in Angriff nehmen werden?

Kirchner: Durch die vorherrschende schwierige Haushaltssituation, die sich auch mit dem näch­sten Doppelhaushalt 2002/2003 nur marginal verbessert, werden alle Aktivitäten auf die Sicher­stellung eines störungsfreien Studienbetriebes auszurichten sein. Weiter werden wir Maßnah­men für die Erhaltung der Drittmittelfähigkeit

EA

mit den Dekanen abstimmen und einleiten. An der Vermittlung der politischen und interkultu­rellen Bedeutung der Universität Potsdam für die Landeshauptstadt Brandenburg ist ebenso weiterzuarbeiten wie an der Erweiterung von Kooperationen mit der Industrie und der Schaf­fung eines Netzwerkes zu den politischen Man­

datsträgern.

Sie haben angekündigt, ein Personalentwick­lungskonzept zu erarbeiten. Was bedeutet dies?

Kirchner: Personalentwicklung ist grundsätzlich einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, egal ob es sich um Unternehmen oder Hochschulen han­delt. Mit dem Projekt sollen die Motivation der Mitarbeiter gesteigert, die Kundenorientierung optimiert, das Schnittstellenmanagement ver­bessert und Frauen stärker gefordert werden. Als Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele wer­den unter anderem Qualitätszirkel, Führungs­kräfteschulungen, Gendertraining, Mitarbeiter­gespräche, Kontraktmanagement angesehen. Es handelt sich also um einen umfangreichen und langwierigen Prozess. Wichtig dabei ist, dass alle Mitarbeiter an diesem Projekt mitarbeiten, dass sie motiviert werden können, sich in diese zukunftsträchtigen Entwicklungsprozesse mit einbinden zu lassen.

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Foto: Fritze