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(1.1.2019) 11
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In Peking dabei

Jochen Hanz startete bei Universiade

Unter den Teilnehmern der XXI Universiade in Peking Ende August weilte auch ein Student der Universität Potsdam. Jochen Hanz, Sportstudent im neunten Semester, startete bei den Schwimmwettkämpfen. Dabei setzte sich der 24­jährige bei den 400-m und 200-m Lagen mit der Konkurrenz auseinander. Mit einem elften und einem 18. Platz kehrte er schließlich sehr zufrie­

den mit seiner Leistung nach Potsdam zurück.

Die Fitness für seine Wettkämpfe holt sich Hanz bei seinem Training in der Berliner Schwimmgemeinschaft Neukölln und hartem Selbsttraining in der Schwimmhalle am Luft­schiffhafen. Außer sonntags zieht er täglich durchschnittlich fünf Stunden seine Bahnen. Schon als Kind war das Wasser sein Metier. Bereits mit acht Jahren begann der damalige Schüler, aktiven Schwimmsport zu betreiben.

Inzwischen hat der Uni-Student beachtliche Erfolge erzielt. So ist er auf der kurzen Bahn Deut­scher Meister bei den 400-m Lagen, auf der lan­

Spielen mit Farben

Als Besucher eigene Bilderwelten zu erschaffen, ist nicht unbedingt üblich, war in der Ausstel­lungRot-Blau-Gelb aber ausdrücklich er­wünscht. Auf gleich großen quadratischen Ein­zelbildern zeigte Prof. Dr. Meike Aissen-Crewett

Lehrt nicht nur mit Farben umzugehen, sondern malt auch selbst: Prof. Dr. Meike Aissen-Crewett.

von der Universität Potsdam in ihrer jüngsten Exposition Ergebnisse ihres experimentellen Umgangs mit den Farben Rot, Blau und Gelb. Der Betrachter wurde geradezu herausgefordert, die Bilder von der Wand zu nehmen und neue Kreationen durch veränderte Zusammenstel­lung der Kunstwerke hervorzurufen. be

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Nicht nur die Wettkampfanlagen, sondern auch das Athletendorf zeigten sich in Peking von der besten Sei­te. Die Universiade-Teilnehmer fühlten sich wohl.

Neu ernannt

Foto: privat

Personalia/Vermischtes

www.uni-potsdam.de/portal/novo1/personalia.htm

gen, ebenfalls 400-m, Deutscher Vizemeister 2001. Hanz jedoch steuert bereits jetzt neue Zie­le an. So möchte er gern bei den Europameister­schaften 2002 in Berlin mit dabei sein, träumt sogar von Olympia 2004 in Athen.

Peking war dafür eine wichtige Erfahrung. Vor allem das Leben im eigens für die Univer­siade errichteten Athletendorf und eine impo­sante Zuschauerkulisse von rund 5000 Fans haben bei dem ehrgeizigen Sportsmann tiefe Eindrücke hinterlassen.Das Zusammentref­fen so vieler Menschen aus unterschiedlichen Kulturen war einfach toll, sagt er heute rück­blickend.

Die chinesische Hauptstadt hatte mit 7000 Athleten und Offiziellen aus 160 Ländern eine Rekordteilnehmerzahl verzeichnet. Zum deut­schen Team gehörten 93 Aktive, darunter nur ein Potsdamer. Der Allgemeine Deutsche Hochschulverband(adh) besetzte neun von insgesamt zwölf möglichen Disziplinen. pg

Andre Laschewsky bekleidet eine Professur für Angewandte Polymerchemie. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und des Fraunhofer Instituts für Ange­wandte Polymerchemie. Laschewsky wurde 1958 in Koblenz geboren und studierte von 1976 bis 1983 Chemie an der Universität Mainz. Dort promovierte er 1986 mit der ArbeitLang­muir Blodgett-Multi­schichten aus polymeri­sierbaren und funktio­nellen Amphiphilen. A An gleicher Universität habilitierte er sich 1992 im Fach Organische Chemie. Von 1987 bis 1992 arbeitete er als Hochschulassistent in Mainz und anschließend bis zum Sommer 2001 als Profes­sor für Makromolekulare Chemie an der Univer­site catholique de Louvain/Belgien. Seit der Übernahme der Professur an der Universität Potsdam ist er auch wissenschaftlicher Direktor des Fraunhofer Instituts für Angewandte Poly­merchemie. Er ist unter anderem Mitglied in der

Foto: privat

Gesellschaft Deutscher Chemiker und in der American Chemical Society. Zu seinen wissen­

schaftlichen Arbeitsgebieten gehören die makro­

molekulare und supramolekulare Chemie, selbstorganisierende Systeme und die Polymer­synthese.

Jens Petersen hat eine Professur für Bürgerliches Recht, Deutsches und Internationales Wirt­schaftsrecht inne. Er wurde 1969 in Kalkar, Niederrhein geboren und studierte von 1990 bis 1994 in Berlin; Genf und München Jura. Der Wissenschaft­ler promovierte 1996 über ein umweltrechtli­ches Thema an der Universität in München und habilitierte sich dort 2001 zum Unternehmens- und Umwand­lungsrecht. Von 1997 bis zum Jahre 2000 war Petersen an der Universität München als Assis­tent tätig. Eines seiner derzeitigen Forschungs­themen gilt der Schuldrechtsreform. be

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