Uni Aktuell
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Uniinternes
jetzt im Intranet
Ein internes Informationsnetz, geschützt durch eine Brandmauer— das ist vielleicht die bildlichste Übersetzung dessen, was nunmehr auch an der Universität Potsdam eingerichtet wurde, ein Intranet. Da so manche Informationen oder auch Dienste im weltweiten Internet nun wirklich nichts zu suchen haben, hat das Rektorat entschieden, das Intranet als hochschulinterne Informationsquelle aufzulegen.
Unter http://www.intern.uni-potsdam.de/ finden sich für all jene Hochschulangehörigen, die einen Zugang zum Campusdatennetz der Universität Potsdam haben, nunmehr uniinterne Informationen. So gibt es aktuelle Beschlüsse über Entscheidungen des Rektorats oder anderer Gremien, Mitteilungen über den Sachstand zum Haushalt 2002 und 2003 oder auch über Verfahren zur Mittelbewirtschaftung oder ähnli
ches. Arbeitserleichternd für alle Mitarbeiter der Universität ist das Intranet aber auch, weil Formulare, Briefköpfe und vieles mehr aus dem Netz abgerufen werden können. Gerade solche Informationen oder Dienste konnten im Internet aufgrund der weltweiten Zugriffsmöglichkeiten nicht abgelegt werden.
Insgesamt kann das Intranet also dazu beitragen, die interne Kommunikation zu verbessern und bei der Erledigung der täglichen Arbeitsaufgaben zu helfen. Die Handhabung des Intranets funktioniert dabei genauso wie die im Internet, eine Umstellung für die Bereitsteller und natürlich für die Nutzer ist nicht nötig. Und wer erst im Intranet angekommen ist, wird schnell merken, dass für ihn der Sprung ins Internet nicht zu spüren ist, denn vom uniinternen Intranet gibt es eine Schnittstelle zur WebStartseite der Universität Potsdam. gl
Aus dem Senat
In der 87. Sitzung des Senats der Universität Potsdam am 22. November 2001 wurden unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:
Ergänzungsstudiengang Sonderpädagogik
Der Senat befürwortete die Einrichtung eines durch die Teilnehmer selbst zu finanzierenden Ergänzungsstudienganges Sonderpädagogik. Dieser soll durch den mit der Uni kooperierenden Weiterbildungsverein(WiB e.V.) getragen werden. Die entsprechende Studienordnung hat das Gremium zustimmend zur Kenntnis genommen. Dieser berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang soll befristet bis zum Jahr 2008 angeboten werden. Die fachliche und inhaltliche Verantwortung wird im Institut für Sonderpädagogik liegen.
Neue Promotionsordnung
Die Humanwissenschaftliche Fakultät hat dem Senat eine neue Promotionsordnung vorgelegt, die unter anderem auch der gesetzlichen Forderung entspricht, qualifizierten Fachhochschulabsolventen die Möglichkeit zur Promotion zu
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geben. Der Senat nahm diese Ordnung zustimmend zur Kenntnis.
Juniorprofessorinnen
Der Senat nahm zur Kenntnis, dass für die Vergabe von Juniorprofessuren an der Uni Potsdam die Bestimmungen der Frauenförderrichtlinien gelten. Insbesondere sei darauf zu achten, dass Juniorprofessuren an Frauen zu vergeben sind, wenn diese dafür so qualifiziert sind wie Männer und keine besonderen Gerechtigkeitserwägungen zu Gunsten eines Bewerbers sprechen.
MenschenRechtsZentrum
Im Ergebnis der Evaluation des MenschenRechtsZentrums und des Zentrums für Gerechtigkeitsforschung der Universität Potsdam soll das Gerechtigkeitszentrum zum Jahresende 2001 aufgelöst werden. Die bisherigen Aufgaben sollen von der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung
Intranet der Universität Potsdam
Netscape Navigator, Internet Explorer und as Intranet ist für alle Uni--Angehöri
des MenschenRechtsZentrums fortgeführt werden. Der Senat hat dem Rektor zur Entscheidung eine kollegiale Leitung(Vorstand) des MenschenRechtsZentrums mit Prof. Dr. Eckart Klein (Rechtswissenschaft) und Prof. Dr. Christoph Menke(Ethik) vorgeschlagen.
Kommunalwissenschaftliches Institut
Da die Amtszeit der bisherigen Leitung des Kommunalwissenschaftlichen Instituts im November 2001 endet, ist eine Neubestellung erforderlich. Der Senat hat dem Rektor auch hier eine kollegiale Leitung vorgeschlagen. Im Vorstand sollen mitarbeiten Prof. Dr. Werner Jann(Verwaltungswissenschaft), Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und Prof. Dr. Michael Nierhaus(beide Rechtswissenschaft) sowie die Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Christoph Reichard und Prof. Dr. Dieter Wagner. gl
Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senats, Tel.: 0331/977-1732, E-Mail: bkoehler@rz.uni-potsdam.de erhältlich.