Heft 
(1.1.2019) 12
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Preise, Vorträge

und ein Ball

Tag der Juristischen Fakultät an der Uni

er Akademische Festakt, ein wissen­D schaftlicher Teil und der Juristenball

gehörten zum Programm des diesjähri­gen Tages der Juristischen Fakultät, der am 21. November stattfand. Auf dem Festakt erhielten 18 Promovenden, die im vergangenen Studien­jahr ihre Graduierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen haben, ihre Promotionsurkunden überreicht. Zugleich wurde der seit 1996 gestif­tete Wolf-Rüdiger-Bub-Preis zur Förderung des juristischen Nachwuchses verliehen.

Als beste Studenten wurden Anke Waldner und Thomas Keysers geehrt. Beste französische Studentin der Universität Paris X-Nanterre im Magister-legum-Studium an der. Universität Potsdam im Rahmen des deutsch-französischen Studienganges ist Alexandra Stadelmann. Als beste Promovenden bekamen Dr. Hentschke, Dr. Stefan Meyer, Dr. Frederique Niboyet, Dr. Steffen Schreiber und Dr. Friedrich von Holst den Preis. Helmar Hentschke promo­vierte zum Thema:Der Untreueschutz der Vor­GmbH vor einverständlichen Schädigungen, Stefan Meyer zum Thema:Die Haftung des vor­läufigen Insolvenzverwalters, Frederique Niboy­et zum Thema:Die Haftung Minderjähriger

Helmar

und ihrer Eltern nach deutschem und nach fran­zösischem Deliktsrecht zwischen Dogmatik und Rechtspolitik, Steffen Schreiber zum Thema: Ausweichklauseln im deutschen, österreichi­schen und schweizerischen Internationalen Pri­vatrecht und Friedrich von Holst zum Thema:

Bürgerbeteiligung bei der Zulassung von Mag­netschwebebahnprojekten. Die Preisträger erhielten jeweils 3.000 DM.

Der wissenschaftliche Veranstaltungsteil während der Festveranstaltung stand unter dem

Reform für Lehrer

Mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Qualität der Lehrerbildung in Deutschland empfiehlt der Wissenschaftsrat eine Ausbildungs­reform, die eine Veränderung der Studienstruk­tur und institutionellen Verortung ebenso wie eine bessere Abstimmung der einzelnen Ausbil­dungsphasen ermöglichen soll. So präferiert er für die Lehrämter an Realschulen und Gymna­sien eine konsekutive Studiengangsstruktur mit den Abschlüssen des Bachelors und Masters. Für Lehrer an Grund- und Hauptschulen akzentuiert er die Entwicklung integrativ und modular aus­gerichteter Studiengänge, die zum Bachelor füh­ren.

Eine Verkürzung der an das Studium sich anschließenden berufspraktischen Ausbildungs­phase soll durch eine verbesserte Abstimmung der lehramtsspezifischen Ausbildungsinhalte erreicht werden. Eine Verringerung der realen Studienzeiten durch stärkere fachliche Struktu­rierung des Studiums wird ebenso empfohlen wie ein stärker auf die Anforderungen von Unterricht

Uni Aktuell

www.uni-potsdam.de/portal /dezo1/uniaktuell

Die stolzen Preisträger: Thomas Keysers, Alexandra Stadelmann, Dr. Friedrich von Holst, Dr. Steffen Schreiber, Anke Waldner, Dr. Stefan Meyer,

Dr. Frederique Niboyet(von links nach rechts).

MottoNeue Medien und Recht. In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden solche Themen behandelt wie der Einsatz neuer Medien in der Rechtslehre und Rechtspraxis sowie Bürgerliches Recht, Strafrecht, Öffentli­

ches Recht und neue Medien. Red.

und Erziehung zugeschnittenes Bildungsange­bot. Des Weiteren müsse eine eigene institutio­nelle Zuständigkeit etabliert werden. Neben Leh­rerbildungszentren kämen hierfür neu gegrün­dete Fachbereiche für Bildungswissenschaften und Wissenstransfer infrage. Der Wissenschafts­rat regte erneut an, die Fachhochschulen auf­grund ihrer spezifischen Erfahrungen mit praxis­orientierten wissenschaftlichen Ausbildungs­angeboten zu beteiligen und kooperative Modelle der Lehrerbildung zu erproben. Auf diesem Wege würden die spezifischen Komponenten von Uni­versität und Fachhochschule gewinnbringend für die Lehrerbildung zusammen geführt. Zudem müsse die auf Lehrerbildung und Bildungswesen bezogene Forschung intensiviert werden. Der Rat empfiehlt nachdrücklich den Ausbau einer inter­national konkurrenzfähigen empirischen Bil­dungsforschung in Deutschland.

Die Empfehlungen zur künftigen Struktur der Lehrerbildung der http://www.wissenschaftsrat.de zu finden. tp

sind unter Adresse

Portal 12/01

Foto: Fritze