Uni Aktuell
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Neu erschienen
Europäisches und Regionales
In der am Lehrstuhl für politische Theorie der Uni Potsdam herausgegebenen Reihe„Region-NationEuropa. Politik der Städte“ sind zwei neue Bücher erschienen. Unter dem Titel„Europäische Verfassung. Zum Stand der europäischen Demokratie im Zuge der Osterweiterung“ werden Gegenwartsund Zukunftsaspekte der europäischen Verfassung untersucht. Anhand ausgewählter Positionen zur Debatte um eine europäische Verfassung wie zur Zukunft der europäischen Integration gewährt es Einblicke in die Entwicklung der europäischen Demokratien, nicht zuletzt unter dem Einfluss osteuropäischer Sichtweisen.
Ebenfalls verschiedene Autoren widmen sich in dem Buch„Gemeinsam einsam. Die Region Berlin-Brandenburg“ dem Prozess einer schwierigen und mehrfachen Integration: der zwischen Ostund Westdeutschland, Ost- und Westberlin, Berlin und Brandenburg, Deutschland und Polen. Red. Heinz Kleger, Ireneusz Pawel Karolewski, Matthias Munke (Hrsg.) Europäische Verfassung. Zum Stand der europäischen Demokratien im Zuge der Osterweiterung. LIT Verlag Münster-Hamburg 2001, ISBN 3-8258-5097-8, 49,80 DM Heinz Kleger(Hrsg.) Gemeinsam einsam: Die Region Berlin-Brandenburg, LIT Verlag Münster-Hamburg, ISBN 38258-5493-0, 39,80 DM
Die Welt im Trend
Die neueste Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift „WeltTrends“ widmet sich zwei Themenkreisen. Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse von New York und die Folgen für die internationale Politik sowie die aktuellen Entwicklungen auf dem Balkan. Ergänzt wird das aktuell überarbeitete Herbstheft durch Beiträge, die sich mit Fragen Kubas, Brasiliens und Chiles beschäftigen. Red. Der Bezug der Zeitschrift ist über Tel.: 977-4535, Bereich Internationale und Vergleichende Politik, möglich.
Neues Bulletin
Das Zentrum für Zeithistorische Forschung hat ein neues Bulletin für zeithistorische Studien herausgegeben. Neben Buchbesprechungen und Infos zu neuen Forschungsvorhaben, Tagungsberichten und Hinweisen zu Publikationen widmet sich die Broschüre vor allem der ungarisch-österreichischen Grenzöffnung vor zwölf Jahren oder der„Wende“ in den Betrieben der DDR im Herbst 1989. Red. Das Heft Nr. 23/24, Oktober 2001, ist beim ZZF unter Tel. 0331/28991-0 erhältlich.
Eine Übersicht über Herbstpublikationen aus dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien finden Leser in der Online-Version von „Portal“ unter der Internetadresse: http: //www.unipotsdam.de /portal/dezo1/uniaktuell.htm
Höhere Mathematik. Einblicke in abstakte Theorien und in den Hochschulalltag holten sich bei Prof. Dr.
Heinz Junek: Bianca Laube, Marko Koplin, Ilona Masche und Enno Schultz(v.l.n.r.).
Ein Gerücht
und die Mathematik
Schüler schnuppern Uni-Luft
„Potsdam hat 130 000 Einwohner. Jede Person hat täglich zehn Kontakte mit anderen. Von einer Per
son geht ein Gerücht aus. Nach welcher Zeit sind 90 Prozent aller Einwohner informiert.“ Viele Schüler sind froh, wenn sie in ihrem Mathematik-Unterricht mit derartigen Aufgaben nicht„belästigt“ werden. Andere wiederum gehen sogar in ihrer Freizeit an die Uni, um sich außerhalb der Schule mit dieser Wissenschaftsdisziplin zu beschäftigen und dann auch solche und andere Aufgaben zu lösen.
nfang November unterbreiteten das InstiAr für Mathematik und die Zentralstelle
ür Lehrerbildung der Uni nun schon zum zweiten Mal Schülern der Jahrgangsstufe 12 das Angebot, Mathematikvorlesungen an der Uni zu hören. In dieser speziellen Reihe mit sechs Vorlesungen lernen die Schüler sowohl abstrakte Theorien als auch die Praxis des Universitätsbetriebes kennen. Diesmal ging es um die„Mathematik des Wachstums“. Heinz Junek, Professor für Funktionalanalysis, sieht seine Lehrveranstaltungen als eine Möglichkeit der Begabtenförderung und natürlich als Werbung für die Uni an. Mit den Schülern aus den acht Potsdamer Kooperationsschulen der Uni entwickelte der Wissenschaftler grundlegende mathematische Modelle.
Große Resonanz Iris Obst, Mathematiklehrerin an der Peter
Joseph-Lenne Gesamtschule in Potsdam, freut sich über die große Resonanz, die das Angebot
der Universität Potsdam bei ihren Schülern fand. Sie möchte jetzt mit jenen, die die Vorlesungen besuchten, ein Experiment starten. Ihr schwebt vor,„Schüler für Mitschüler Schule machen zu lassen“. Die Schüler sollen sich untereinander helfen, einige„können fast meinen Part übernehmen“. Sie hofft, auf diese Weise bei den Schülern, die Probleme im Unterricht haben, mehr Verständnis für das Unterrichtsfach Mathematik zu erreichen.
Einige„Gasthörer“ sind Teilnehmer des Mathematik-Leistungskurses an der Lenn6eSchule. Bianca Laube will jenseits des Schulalltages schon einmal Uni-Luft schnuppern. Sie und ihre Mitschüler wissen noch nicht genau, was und ob sie studieren werden, aber alle wollen den Hochschulbetrieb schon jetzt kennen lernen. Sie möchten universitäre Lehr- und Lernformen ausprobieren.„Ob man sich an den Lehrveranstaltungen beteiligt oder nicht, liegt viel stärker in der eigenen Verantwortung“, entdeckt Marko Koplin für sich den Unterschied zur Schule. be
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