Heft 
(1.1.2019) 12
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Uni Aktuell

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Neu erschienen

Europäisches und Regionales

In der am Lehrstuhl für politische Theorie der Uni Potsdam herausgegebenen ReiheRegion-Nation­Europa. Politik der Städte sind zwei neue Bücher erschienen. Unter dem TitelEuropäische Verfas­sung. Zum Stand der europäischen Demokratie im Zuge der Osterweiterung werden Gegenwarts­und Zukunftsaspekte der europäischen Verfas­sung untersucht. Anhand ausgewählter Positionen zur Debatte um eine europäische Verfassung wie zur Zukunft der europäischen Integration gewährt es Einblicke in die Entwicklung der europäischen Demokratien, nicht zuletzt unter dem Einfluss ost­europäischer Sichtweisen.

Ebenfalls verschiedene Autoren widmen sich in dem BuchGemeinsam einsam. Die Region Ber­lin-Brandenburg dem Prozess einer schwierigen und mehrfachen Integration: der zwischen Ost­und Westdeutschland, Ost- und Westberlin, Berlin und Brandenburg, Deutschland und Polen. Red. Heinz Kleger, Ireneusz Pawel Karolewski, Matthias Munke (Hrsg.) Europäische Verfassung. Zum Stand der europäi­schen Demokratien im Zuge der Osterweiterung. LIT Ver­lag Münster-Hamburg 2001, ISBN 3-8258-5097-8, 49,80 DM Heinz Kleger(Hrsg.) Gemeinsam einsam: Die Region Ber­lin-Brandenburg, LIT Verlag Münster-Hamburg, ISBN8258-5493-0, 39,80 DM

Die Welt im Trend

Die neueste Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift WeltTrends widmet sich zwei Themenkreisen. Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse von New York und die Folgen für die internationale Politik sowie die aktuellen Entwicklungen auf dem Bal­kan. Ergänzt wird das aktuell überarbeitete Herbs­theft durch Beiträge, die sich mit Fragen Kubas, Brasiliens und Chiles beschäftigen. Red. Der Bezug der Zeitschrift ist über Tel.: 977-4535, Bereich Internationale und Vergleichende Politik, möglich.

Neues Bulletin

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung hat ein neues Bulletin für zeithistorische Studien her­ausgegeben. Neben Buchbesprechungen und Infos zu neuen Forschungsvorhaben, Tagungsbe­richten und Hinweisen zu Publikationen widmet sich die Broschüre vor allem der ungarisch-öster­reichischen Grenzöffnung vor zwölf Jahren oder derWende in den Betrieben der DDR im Herbst 1989. Red. Das Heft Nr. 23/24, Oktober 2001, ist beim ZZF unter Tel. 0331/28991-0 erhältlich.

Eine Übersicht über Herbstpublikationen aus dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien finden Leser in der Online-Version von Portal unter der Internetadresse: http: //www.uni­potsdam.de /portal/dezo1/uniaktuell.htm

Höhere Mathematik. Einblicke in abstakte Theorien und in den Hochschulalltag holten sich bei Prof. Dr.

Heinz Junek: Bianca Laube, Marko Koplin, Ilona Masche und Enno Schultz(v.l.n.r.).

Ein Gerücht

und die Mathematik

Schüler schnuppern Uni-Luft

Potsdam hat 130 000 Einwohner. Jede Person hat täglich zehn Kontakte mit anderen. Von einer Per­

son geht ein Gerücht aus. Nach welcher Zeit sind 90 Prozent aller Einwohner informiert. Viele Schü­ler sind froh, wenn sie in ihrem Mathematik-Unterricht mit derartigen Aufgaben nichtbelästigt wer­den. Andere wiederum gehen sogar in ihrer Freizeit an die Uni, um sich außerhalb der Schule mit die­ser Wissenschaftsdisziplin zu beschäftigen und dann auch solche und andere Aufgaben zu lösen.

nfang November unterbreiteten das Insti­Ar für Mathematik und die Zentralstelle

ür Lehrerbildung der Uni nun schon zum zweiten Mal Schülern der Jahrgangsstufe 12 das Angebot, Mathematikvorlesungen an der Uni zu hören. In dieser speziellen Reihe mit sechs Vorlesungen lernen die Schüler sowohl abstrakte Theorien als auch die Praxis des Uni­versitätsbetriebes kennen. Diesmal ging es um dieMathematik des Wachstums. Heinz Junek, Professor für Funktionalanalysis, sieht seine Lehrveranstaltungen als eine Möglichkeit der Begabtenförderung und natürlich als Werbung für die Uni an. Mit den Schülern aus den acht Potsdamer Kooperationsschulen der Uni entwi­ckelte der Wissenschaftler grundlegende mathe­matische Modelle.

Große Resonanz Iris Obst, Mathematiklehrerin an der Peter­

Joseph-Lenne Gesamtschule in Potsdam, freut sich über die große Resonanz, die das Angebot

der Universität Potsdam bei ihren Schülern fand. Sie möchte jetzt mit jenen, die die Vorlesungen besuchten, ein Experiment starten. Ihr schwebt vor,Schüler für Mitschüler Schule machen zu lassen. Die Schüler sollen sich untereinander helfen, einigekönnen fast meinen Part über­nehmen. Sie hofft, auf diese Weise bei den Schülern, die Probleme im Unterricht haben, mehr Verständnis für das Unterrichtsfach Mathematik zu erreichen.

EinigeGasthörer sind Teilnehmer des Mathematik-Leistungskurses an der Lenn6e­Schule. Bianca Laube will jenseits des Schulall­tages schon einmal Uni-Luft schnuppern. Sie und ihre Mitschüler wissen noch nicht genau, was und ob sie studieren werden, aber alle wol­len den Hochschulbetrieb schon jetzt kennen ler­nen. Sie möchten universitäre Lehr- und Lern­formen ausprobieren.Ob man sich an den Lehrveranstaltungen beteiligt oder nicht, liegt viel stärker in der eigenen Verantwortung, ent­deckt Marko Koplin für sich den Unterschied zur Schule. be

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