Heft 
(1.1.2019) 12
Einzelbild herunterladen

Forschung

www.uni-potsdam.de/portal/dezo1/forschung

EinDies der Medienexperten

Teleteaching und learning als Themen eines Multimediatages

DerMultimedies 2001 ließ die virtuelle Universität von morgen erahnen.

Bereits zum zweiten Male kamen Mitte November Medienwissenschaftler und Medienpädagogen, Informatiker, Netzwerkspezialisten, Innovations­experten und Nutzer multimedialer Dienste und Systeme zu einem infor­

mativen Multimediatag zusammen.

erMultimedies 2001 an der Universität D Potsdam, symbolträchtig im neuen

Hörsaalgebäude des Hasso-Plattner­Instituts für Softwaresystemtechnik veranstaltet, beeindruckte die Tagungsteilnehmer wiederum durch Präsentationhauseigener Multimedia­projekte und-anwendungen, bewährte sich wie schon ein Jahr zuvor als Forum für Diskussion und Erfahrungsaustausch zu aktuellen Entwick­lungen auf dem Gebiet der Medien und ihrer Nutzung im Hochschulbereich.

Multimedia, jenes Synonym für rechnerge­stützte Zusammenführung und Nutzung von Text, Bild, Ton und interaktiver Kommunikation, war in allen Facetten zu erleben. Vorgestellt wur­de von Slavisten und Informatikern virtuelles Lernen über Online-Learning-Systeme und vom Sprachenzentrum ein ProjektHyperbuch. Das Institut für Arbeitslehre und Technik präsentier­te Modellsteuerungen mit dem.PC, und die Pro­fessur für Netzwerktechnologien und multime­

20

diale Teledienste informierte über multimedia­les mobiles Lernen.Studieren, wo andere Urlaub machen diese von der Pressestelle, der Zentralen Einrichtung für Informationsverarbei­tung und Kommunikation(ZEIK) sowie dem Audiovisuellen Zentrum(AVZ) gemeinsam ent­wickelte Selbstdarstellungs-CD-ROM der Uni­versität fand viel Beifall.

Doch der Multimediatag erschöpfte sich nicht mit Präsentation allein. Ob Online-Learning, Möglichkeiten der Bereitstellung von Disserta­tionen und Forschungsergebnissen im Internet, interaktive Dienstleistungsangebote vom Stu­dienführer bis zur virtuellen Bibliothek mit ihren weltweiten Katalogen, E-Journalbeiträgen und digitalisierten Buchtexten- Multimedia zeigte sich erneut als eine wahre Domäne von Innova­tion.Im Telelearning und Teleteaching sind deutliche Ansätze zur Veränderung der universi­tären Lehre zu sehen, konstatiert Tagungsorga­nisator Dr. Andreas Degkwitz von der Universi­

tätsbibliothek(UB) gegenüberPortal. Er bezieht sich dabei unter anderem auf den viel beachteten Konferenzvortrag des Berliner FU­Medienpädagogen Prof. Dr. Ludwig J. Issing zum ThemaStudieren mit Multimedia und Internet- Ende traditioneller Hochschule oder Innovationsschub?. Schnell wurde im Tagungs­geschehen deutlich, das Multimediavorteile wie Selbststeuerung des Lernens, individuelle Lern­prozessgestaltung, erweiterte Fortbildungsmög­lichkeiten unter anderem nicht nur Medienkom­petenz der Lernenden, sondern mit Blick auf Studienangebote auch entsprechendes Know­How des Lehrkörpers erfordern. Darüber hinaus sind leistungsstarke Netze, kostenintensive Fach­information und natürlich Hard- und Software­voraussetzungen für Entwicklung und Nutzung multimedialer Lehr- und Lernangebote notwen­dig. Auf eine noch ganz andere Vorbedingung für dievirtuelle Universität von morgen wie­sen die Gastredner Prof. Dr. H.E. Roosendaal von der Universität Twente Niederlande und Dr. Peter Schirmbacher von der Humboldt-Univer­sität zu Berlin hin: Es gilt, die zentralen multi­medialen Infrastruktureinheiten der Hochschu­len bezüglich ihrer Dienstleistungsangebote stär­ker zu vernetzen ein Denkanstoß desMulti­medies für UB, ZEIK und AVZ. Armin Klein

Präsentationen der Vortragsreihe sind im Inter­net unter der Adresse http://info.ub.uni­potsdam.de/projekte /multimed.htm zu finden.

Havel-Spree­Kolloquium

Das XII. Berliner Botanische Graduierten-Kollo­quium, auch bekannt unter dem NamenHavel­Spree-Kolloquium, fand am ı. Dezember im Universitätsneubau am Wissenschaftszentrum Golm statt. Doktorandinnen und Doktoranden der drei Berliner Universitäten, der Universität Potsdam sowie des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie erhielten Gele­genheit, die jüngsten Ergebnisse aus ihren Dok­torarbeiten zur Diskussion zu stellen. Die jun­gen Wissenschaftler lieferten Einblicke in ein breites Themenspektrum der pflanzlichen Mole­kularbiologie und Physiologie. Red.

Portal 12/01