Die Stadt freut sich
Potsdamer Oberbürgermeister begrüßte ausländische Studierende
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Foto: Fritze
Die Polin Karolina Kubiak und der Amerikaner Mark B. Hinga
wollen in Potsdam neue Welten kennen lernen.
er„erste Schritt über die Schwelle ist der D schwerste, und den sind Sie gegangen“,
so begrüßte die brandenburgische Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, die ausländischen Studierenden zum Studienbeginn. Anlass war der Empfang des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam für die ausländischen Studierenden der drei Potsdamer Hochschulen Anfang November. An der Universität Potsdam haben sich in diesem Semester rund 350 ausländische Studierende immatrikuliert.
Zu ihnen gehören Karolina Kubiak aus Polen und Mark B. Hinga aus den USA. Beide sind Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Mark promoviert auf dem Gebiet der Astrophysik und Karolina studiert Germanis
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tik. Sie sind sehr angetan von der freundlichen Aufnahme in Potsdam.
Die Tandem-Initiative der Uni, in der deutsche Studierende ausländischen Kommilitonen besonders in der Anfangszeit zur Seite stehen, finden sie sehr hilfreich. Mark hat„dadurch schnell Kontakte gefunden, die Eingewöhnung fiel nicht schwer.“ Karolina war begeistert vom Sommersprachkurs 2000.„Danach wollte ich unbedingt zu einem längeren Aufenthalt an die Uni kommen,“ sagt sie. Sie wünscht sich, dass noch mehr deutsche Studierende einen Teil ihres Studiums im Nachbarland Polen absolvieren. Die persönliche Begegnung sei wichtig, um sich zu verstehen und zu akzeptieren, meint Mark. Er empfindet den Empfang deshalb auch als nette Geste der Stadt. be
Studiosi
www.uni-potsdam.de/portal/dezo1/studiosi
Erster Geburtstag
Die Lokale Erasmus Initiative(LEI) an der Universität Potsdam hatte kürzlich Grund zum Feiern. LEI gibt es nunmehr genau ein Jahr. Angefangen hatte man mit sieben Mitgliedern, heute besteht das Team aus 20 tatkräftigen und ehrenamtlich tätigen Studierenden. In der Vergangenheit widmeten sie sich zusammen mit dem Akademischen Auslandsamt(AAA) um das Projekt„Tandem“, bei dem für rund 160 ausländische Programmstudenten deutsche Tandempartner gefunden wurden. Seit dem Wintersemester nun ist die Gruppe weiter gewachsen. Hinzu kamen neue Enthusiasten, die sich in Zukunft insbesondere um deutsche Studierende kümmern wollen, die ins Ausland gehen möchten. Aber unter dem Dach der Initiative geschieht noch mehr. Returnees bieten beispielsweise studentische Infos rund ums Auslandsstudium an und versuchen, interessierte deutsche Studenten mit den ausländischen Gaststudenten zusammenzubringen. Mit dabei ist auch das Cafe HimmeLEIn in Golm, das wie gewohnt jeden Donnerstag ab 21 Uhr kulturell-kulinarische Länderabende und ein vielseitiges Programm anbietet. Ganz neu dagegen ist ein gemeinsam mit dem AAA gestalteter Kulturkalender. Er präsentiert sich im praktischen Scheckkartenformat und wird zusammen mit einer Hülle fürs Semesterticket verteilt. Red./Christian Matthes
Weitere Informationen über LEI finden Interes
sierte im Internet unter der Adresse
http://www.lei-potsdam.de.
Erfahrung Japan
Wer schon immer einmal mit dem Hochschulabschluss in der Tasche in Japan arbeiten wollte, der kann sich diesen Traum zu erfüllen. Innerhalb des Japan Exchange and Teaching Programms 2002 gibt es die Möglichkeit, im fernöstlichen Land Arbeitserfahrungen zu sammeln. Dabei stehen gleich zwei Varianten zur Auswahl. Zum einen werden Assistenten für die Koordination internationaler Beziehungen gesucht, zum anderen können Assistenzlehrer für Deutsch in Japan unterrichten. Bei dem Einsatz handelt es sich in der Regel um einen einjährigen Aufenthalt. Bewerbungsschluss ist der 19. Januar 2002. Informationen unter: http://www.embjapan.de/jet.htm. Red.
Portal 12/01
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