Neu ernannt
Thomas Altmann hat eine Professur für Genetik im Institut für Biochemie und Biologie der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät inne. Er wurde 1963 in Unna/ Westfalen geboren und studierte v von 4 983 bis 1989 Biologie in Gießen und an der Freien Universität Berlin. Im Jahre
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1991 promovierte er am Institut für Genbiologische Forschung Berlin GmbH mit dem Thema „Studien zur Etablierung eines Insertionsmutagenesesystems für Arabidopsis thaliana(L.) Heynh. Basierend auf dem transponierbaren Element Ac.“. Seine 1999 an der Freien Universität Berlin abgeschlossene Habilitation befasste sich mit der Thematik„Entwicklung und Nutzung Genomanalytischer Ansätze zur Untersuchung entwicklungsphysiologischer Prozesse bei Arabidopsis thaliana“. Thomas Altmann arbeitete von 1991 bis 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Genbiologische Forschung Berlin GmbH, anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie Golm. Der Wissenschaftler ist unter anderem Mitglied der Internationalen Arabidopsis Genom Initiative(AGI). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Erzeugung neuer genetischer Varianten unter Einsatz natürlicher Diversität, die Erzeugung von Kartie
rungswerkzeugen und die Untersuchung der Spaltöffnungsmusterbildung.
Andreas Polze bekleidet eine Professur für Betriebssysteme und Middleware im Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam. Er wurde 1965 in HohenNeuendorf geboren und studierte von 1986 bis 1991 Mathematische Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin(HUB). Zum Thema „Objektorientierung und lose-gekoppelte Kommunikation als Basis für die Entwicklung offener, verteilter Anwendungssysteme“ promovierte er 1994 an der Freien Universität Berlin. Anschließend war er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Informatik der HUB tätig. Ebenfalls dort habilitierte er sich 2001 zum Thema „Vorhersagbares Rechnen in Multicomputersystemen“.
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Forschungsaufenthalte führten ihn nach Pittsburgh und Illinois/USA. Zu den Forschungsschwerpunkten des Wissenschaftlers gehören Paradigmen für Komponenten-basierte Systeme mit vorhersagbarem Verhalten, Mobiles Rechnen, ad-hoc-Netzwerke, eingebettete Systeme, Steuerungssysteme und Online-Ersetzung und dynamische(Re-) Konfiguration von Komponentensoftware.
Hempel Ehrenprofessor
In Anerkennung seiner Verdienste um die Entwicklung und Förderung von Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg erhielt Wolfgang Hempel den Titel„Professor ehrenhalber“. Den erstmals im Land Brandenburg vergebenen Titel verlieh Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Wolfgang Hempel engagierte sich frühzeitig in Brandenburg, unter anderem als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Informations- und Dokumentationswesen beim Wissenschaftsministerium für die Ausbildung wissenschaftlicher Dokumentare. Noch bis 1996 leitete er, neben seiner Tätigkeit im neuen Bundesland, die Hauptabteilung Dokumentation und Archive des Südwestfunks Baden-Baden. Im gleichen Jahr ist er stellvertretender Direktor des Moses Mendelssohn
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Wolfgang Hempel
Zentrums geworden, seit 1998 fungiert er auch als Geschäftsführer der Wilhelm-Fraenger-Institut gGmbH Potsdam. Hempel wirkt in der Brandenburgischen Historischen Kommission und der Gesellschaft für Geistesgeschichte mit. Red.
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Personalia
www.uni-potsdam.de/portal/dezo1/personalia
Christoph Rasche wurde zum Professor für Sportmanagement/Sportökonomie im Institut für Sportwissenschaft der Humanwissenschaftlichen Fakultät ernannt. Er wurde 1965 in Münster geboren und studierte von 1986 bis 1990 Sportökonomie an der Universität Bayreuth. 1994 promovierte er dort zum Thema„Wettbewerbsvorteile durch Kernkompetenzen“. Ebenfalls in Bayreuth habilitierte er sich im Jahre 2001 mit dem Thema „Multifokales Management“. Von 1995 bis 1997 arbeitete er als Unternehmensberater bei der& Comp. AG in Düsseldorf. 1998 kehrte Rasche an die Uni Bayısulh als wissenschaftlicher Assistent zurück und war dort im Bereich Marketing tätig. Seine gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte sind unter anderem
Droege
der Hyperwettbewerb, Markenmanagement in der Sport- und Freizeitindustrie sowie Konzernrestrukturierungen. be
Ette geehrt
Der Romanist Prof. Dr. Ottmar Ette von der Universität Potsdam erhielt Mitte November den von der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität verliehenen Forschungspreis für Romanistische Literaturwissenschaft. Der Wissenschaftler erhielt den Preis für seine Habilitationsschrift über den französischen Intellektuellen Roland Barthes. Diese Studie sei die erste umfassen
de deutsche Monographie über den französischen Denker, heißt es in der Laudatio. Der Preis ist mit 10.000 DM dotiert und wird für hervorragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der romanistischen Literaturwissenschaft vergeben. be
Graduierungen online
Informationen über Promotionen und Habilitationen finden sich nur in der Online-Version von Portal unter: http://www.uni-potsdam.de/ portal/dezo1/personalia. Red.
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