Heft 
(1.1.2019) 01
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Von Potsdams Bergen die Erde im Blick

Renommierte Forschungseinrichtungen kooperieren mit der Uni Potsdam

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Potsdam ist nicht erst gegenwärtig weltweit als geowissen- schafilicher Forschungsstandort bekannt. Bereits 188g ging von hier ein erstes femaufgezeichnetes Seismogramm des damaligen Tokioter Erdbebens um die Welt. Zwischen i8g8 und 3904 bestimmten Potsdamer Geowissenschaftler den bis 1971 weltweit anerkannten Absolutwert der Erdschwere.

A us der SichtSystem Erde", unter Berücksichtigung des Energiespenders Sonne, begann Potsdamer Geofor- schung eigentlich bereits mit Gründung des zunächst stark auf Sonnenforschung ausgerich­teten Astrophysikalischen Observatoriums am 1. Juli 1874 auf dem Telegrafenberg. 1890 wur­de ebenfalls dort das völlig eisenfreie Magneti­sche Observatorium errichtet und zwei Jahre später zog das Königlich-Preußische Geodäti­sche Institut Berlin auf den Telegrafenberg. Mit Blick auf die Klimaforschung als Disziplin der Geowissenschaften ist auch die Einrichtung einer Außenstelle des Königlich-Preußischen Meteorologischen Instituts am 1. Oktober 1892 von Bedeutung, der Keimzelle des späteren Meteorologischen Observatoriums.

In den ersten Jahren nach der Wende wurden Potsdamer wissenschaftliche Institutionen durch den Wissenschaftsrat größtenteils positiven evalu- Seit 1874 wird auf dem iert. Auf Grund dessen Telegrafenberg das erfolgte die NeugründungSystem Erde" erforscht einer Reihe geowissen- schaftlich geprägter außeruniversitärer For­schungseinrichtungen, die heute in Lehre und Forschung eng mit der Universität Potsdam Zusammenarbeiten.

Im Astrophysikalischen Institut werden beispiels­weise Untersuchungen zu den erdinneren Ursa­chen und den Schwan­kungen des Erdmagnet­feldes durchgeflihrt.

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