Foto: Grabe, GFZ
Titel
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GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)
Die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Potsdams ist das GeoForschungsZentrum auf dem Telegrafenberg. Die Wissenschaftler dieses Großforschungsinstituts der Helmholtz-Gemein- Alle Erdwissenschaften unter Schaft sind bemüht, das einem Dach System Erde in seiner ganzen Komplexität immer besser zu verstehen. Mit sämtlichen Erdwissenschaften unter einem Dach, im interdisziplinären Forschungsverbund auch mit zahlreichen verwandten Einrichtungen, untersuchen die GFZ-Wissenschaftler beispielsweise Ursachen von Gebirgsauffaltungen und Erdbeben, bohren sich dafür unter anderem bis zu zehn Kilometer in die obere Kruste. Sie fragen nach dem Einfluss von Festland, Ozeanen, Eiskörpern und Atmosphären auf die Erdrotation. Mit Hilfe eigener Satelliten nehmen sie die Erdoberfläche und ihre Bewegung, das schützende Magnet- und das Erdschwerefeld ins Visier oder ermitteln Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile der Atmosphäre. Untersuchungen von Gas- und Flüssigkeitseinflüssen im Gestein führen die GFZ-Forscher auf die Spur von Rohstofflagerstätten. Zur Erschließung von Energiequellen der Zukunft dringen sie in methanhaltiges ewiges Eis oder in Tiefen erdwärmeträchtigen Heimatboden vor.
an Observatorien der Arktis und Antarktis gewidmet. Dort werden Druck, Temperatur, Wind und Feuchte der Atmosphäre
erfasst, wird ihr Gehalt an Zurück in die Zukunft in Aerosolen (Schwebteilchen), Sibirien: Erforschung an Ozon, Säuren und FCKW der Permafrostböden gemessen und in internationale Datennetzwerke eingespeist. Die AWI-For- scher wissen, dass gerade die polare Atmosphäre ein sensibles Frühwarnsystem für globale Klima- und Umweltändemngen darstellt.
Mehr Infos unter: http://ivivw.awi-potsdam.de/
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Am PIK, ebenfalls auf dem Telegrafenberg, müssen die Wissenschaftler von Sozialwissenschaften genau so viel verstehen wie von Mathematik und Naturwissenschaften. Hier werden nämlich ganz gezielt globale und regionale Wechselwirkungen zwischen Mensch, Klima und Umwelt untersucht. So wurden zum
Beispiel auf dem IBM-Hoch- Interdisziplinär den Klima- leistungsrechner des PIK auch Veränderungen auf der Spur menschengemachte Klimaveränderungen in Brandenburg simuliert, mit dem Ergebnis einer Versteppungsgefahr für das Land.
Mehr Infos unter: http://www.pik-potsdam.de/
Mehr Infos unter: http://www.gfz-potsdam.de/
Mit Gesteinen von allen Kontinenten symbolisiert das Säulenforum vor dem Haupteingang des GeoForschungsZen- trums die weltweiten Aktivitäten der Forschungseinrichtung.
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)
Wissenschaftler der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung auf dem Telegrafenberg haben ihren Forschungsstandort zum Teil im unwirtlichen Nordsibirien, um dem dortigen Dauerfrostboden Informationen über Klima und Umwelt in erdgeschichtlicher Vergangenheit zu entlocken - mit Blick auf zukünftige Klimaentwicklungen. Der Klimaforschung sind auch AWI-Untersuchungen der polaren Atmosphäre
Astrophysikalisches Institut Potsdam (AIP)
Geoforschung betreiben teilweise auch die Astrophysiker in der ehemaligen Sternwarte (seit 1913) auf dem Babelsberg, ferner vom markanten Einsteinturm aus (seit 1924) und im Observatorium für solare Radio-Astronomie in Tremsdorf (seit 1954). Alle drei Einrichtungen gehören zum Astrophysikalischen Institut Potsdam. Geowis- senschaftlich sind die AlP-Untersuchungen zu den erdinneren Ursachen und
den Schwankungen des Erd- Zusammenhänge von Sonnenmagnetfeldes interessant, das magnetismus und erdwirksamen unseren Planeten vor Schädi- Sonnenaktivitäten gungen durch Einflüsse aus dem Weltraum schützt. Wichtig sind auch die vielfältigen Forschungen über die Zusammenhänge von Sonnenmagnetismus und erdwirksamen Sonnenaktivitäten wie Flecken, Fackeln und explosionsartige Strukturveränderungen der Sonne, durch die gefährliche Partikel in Richtung Erde geschleudert werden.
Mehr Infos unter: http://www.aip.de:8o8o/
Armin Klein
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