Freundschaft gesät
Die Uni hat ein Ehrenmitglied und ein Haus seinen Namen
Zufrieden mit dem Geleisteten war beim Rundgang durch das Max-Kade-Haus nicht nur Hans G.
Hachmann, der für eine finanzielle Unterstützung beim Umbau gesorgt hatte. Auch Wissenschafts
ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka(m.) und Karin Bänsch(l.) vom Studentenwerk freuten sich.
Endlich ist es nun auch offiziell: Das Studentenwohnheim in der Forststraße 48-50 trägt seit dem 16. April 2002 den Namen“Max-Kade-Haus“. Anwesend bei der feierlichen Namensverleihung war auch Dr. Hans G. Hachmann, Präsident der Max-Kade-Stift
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gliedschaft der Universität Potsdam verliehen
ng. Er hatte zuvor die Ehrenmit
N
bekommen.
enn dass der Umbau des einstigen DDR-Baus der 70-er Jahre zum modernen Wohnheim überhaupt gelang, ist wesentlich seinem Engagement zu danken. Zwar störte das Antlitz des Gebäudes eigentlich schon lange und Pläne zu seiner Sanierung gab's
auch, aber erst durch die Hilfe der in New York
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ansässigen Stiftung ging es wirklich voran.
Hachmann setzte sich dafür ein, dass 500.000 Dollar nach Potsdam flossen. Insgesamt kostete die Sanierung 3,1 Millionen€. Beim Rundgang durch das Haus zeigte sich der Amerikaner beeindruckt vom neuen Outfit des Hauses. „Sehr gut investiert“, lautete schließlich sein
anerkennendes Urteil.
An die hier einstmals vorherrschende Trisesse erinnert in der Tat nichts mehr. Entstanden sind schmucke Appartementwohnungen mit
zwei, drei oder vier circa 15 Quadratmeter gro
sen Zimmern, einer Gemeinschaftsküche, einem Bad und einem zusätzlichen WC. Die
Miete reiht sich ein in das für Potsdamer Ver
ıältnisse übliche Preisniveau. Rund 180€ müs
Uni Aktuell
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sen die Studis für ihr mit Internet versehenes Domizil zahlen. Aber nicht nur die Räumlichkeiten finden Anklang bei Bewohnern wie Besuchern. Auch die Außenanlagen stoßen auf Anerkennung. Hinter dem Haus gibt es einen kleinen Sportplatz, eine Tischtennisplatte und ein Schachbrett. Begonnen hatten die Bauarbeiten im Oktober 2000. Schon nach einem Jahr konn
ten die ersten Studenten einziehen, 112 junge
Leute aus acht Nationen.
Genau dieses Gemisch von Nationalitäten ist es, dass dem Anliegen der Stiftung und seines Unter Motto
„Freundschaft säen, wo Feindschaft entstanden
Präsidenten entspricht. dem war“ unterstützt man seit rund 30 Jahren ähnliche Bauvorhaben in ganz Deutschland. In den neuen Bundesländern stehen bereits Max-KadeHäuser in Dresden, Jena, Berlin, Leipzig und Halle. In Rostock wird gegenwärtig ein weiteres geschaffen.
Die Stiftung verdankt ihre Mittel dem Unternehmer Max Kade, der Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA auswanderte und sich dort seinen„amerikanischen Traum“ erfüllte. pE
Der Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr.
Wolfgang Loschelder(1.v.l.), und der Senatsvorsitzende, Prof. Dr. Manfred Görtemaker(2.v.l.) verliehen am 16. April vor der feierlichen Namensgebung des Studentenwohnheims an den Präsidenten der Max-Kade-Stiftung New York, Dr. Hans G. Hachmann(2.v.r.), die Ehrenmitgliedschaft der Universität Potsdam. Damit sollten zugleich Hans G. Hachmann und die Stiftung geehrt werden, die durch die großzügige Spende von 500.000 Dollar mithalfen, das Stu
dentenwohnheim in der Forststraße 48-50 zu sanieren. Red.
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