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(1.1.2019) 05
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Studiosi

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Stolz sein auf die Uni

Förderverein der Wirtschafts- und Sozialwissenschafllichen Fakultät

betreut Alumni

Arbeiten dafür, dass möglichst viele Studierende nach dem Studium mit der Uni verbunden bleiben:

Karin Leppin und Henry Sauermann.

Das gerade beendete Volkswirtschaftsstudium war eine wichtige Zeit im Leben von Karin Leppin. Nur das Zeugnis abholen und dann für immer weg von der Uni, würde mich nicht befriedigen, sagt sie. Deshalb gehört sie zu den fünf Vorstands­mitgliedern, die sich im Förderverein der Wirt­schafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni engagieren.

uch Henry Sauermann arbeitet im bisher

[Aizigen Alumni-Verein der Uni aktiv it. Er schreibt gerade seine Diplomar­

beit in Betriebswirtschaftslehre. Im Jahre 1997 wurde der Verein als klassischer Förderverein gegründet. Geld für die Fakultät zu sammeln, war sein Hauptanliegen. Seit Herbst des vergan­genen Jahres widmen sich die Mitglieder ver­stärkt der Alumni-Betreuung an der Fakultät. Wie eng der Kontakt der Ehemaligen zu ihrer Uni sein kann, haben Karin Leppin und Henry Sauermann bei ihren einjährigen Studienaufent­halten in den USA kennen gelernt. Dort sei man stolz auf seine Uni und zeige es auch. In Pots­dam sei diese Identifikation unter anderem auf Grund der räumlichen Trennung der einzelnen Uni-Bereiche schwerer zu realisieren. Hier wür­den sich die Studierenden eher mit ihrer Fakul­tät oder ihrem Fach als mit der gesamten Uni identifizieren. Hinzu kommt, dass das Studien­erlebnis noch nicht immer positiv ist, meint Henry Sauermann.Denn Studierende in Deutschland verbrauchen oft auch viel Kraft, um sich durch das Unisystem mit seinen allgegen­wärtigen Knappheiten zu beißen. Karin und

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Henry wollen dazu beitragen, möglichst dauer­hafte Kontakte der Ehemaligen zur Uni Potsdam mit Hilfe des Alumni-Vereins aufzubauen.

Derzeit hat der Verein 60 Mitglieder. Dazu gehören fast alle Professoren der Wirtschaftswis­senschaften, mehrere der Soziologie und Politik sowie Studierende im Hauptstudium. Über die Hälfte der Mitglieder sind Absolventen. Um den Verein bekannt zu machen, erhalten alle Studie­renden mit der Einladung zur Absolventenver­abschiedung Informationsmaterial.Die Bin­dung an die Uni fängt als Student an, deshalb arbeiten wir eng mit den Fachschaftsräten der Fakultät zusammen, sagt Henry. Außerdem ist die Mitgliedschaft im Alumni-Verein für Studie­rende kostenlos.

Zu den Aktivitäten des Vereins gehört eine bereits gut funktionierende webbasierte Kontakt­datenbank. Seit April gibt es online einen News­letter für die Mitglieder. Er wird in der Regel monatlich aktualisiert und enthält Stellenaus­schreibungen der Professuren, Angebote für Praktika, Projekte und Auslandsaufenthalte, Vor­trags- und Veranstaltungshinweise, Informatio­nen zu Prüfungs- und Studienfragen, Literatur­hinweise, Vereinsnachrichten. Zu einer belieb­ten Veranstaltung haben sich die einmal im Semester stattfindenden Absolventenverabschie­dungen entwickelt, zu denen Informationen und Bilder auf der Website veröffentlicht werden. In Zukunft soll es in regelmäßigen Abständen Vor­träge und Informationsgespräche mit Absolven­ten geben. Bereits jetzt werden Kooperations­möglichkeiten mit der Praktikanten- und Absol­

Aus dem Studierendenparlament

Aufseiner Sitzung am 16.04.02 befasste sich das Stu­dierendenparlament(StuPa) mit folgenden Themen:

Uni trifft Wirtschaft

Das StuPa erklärte seine Unterstützung für die studentischen Veranstalter der Absolventen- und PraktikantenbörseUni trifft Wirtschaft. Die Börse findet wieder im Herbst statt.

Golm Open Air

Die finanzielle Unterstützung des vor allem mit alternativen Bands besetzten Musikfestivals Golm Open Air durch das Studentenwerk fand ebenfalls die Zustimmung des Gremiums.

Berichte

Der Allgemeine Studierendenausschuss(AStA) berichtete dem StuPa über seine Tätigkeiten in den letzten Wochen. So wird die Mitgliederver­sammlung des Freien Zusammenschlusses der Studierendenschaften(fzs) in Potsdam weiter vorangetrieben. Es gibt außerdem Verhandlun­gen über die Aufstellung von Geldautomaten für Studenten auf dem Campus. Der AStA widmete sich auch der Verbesserung der Sicherheit in Griebnitzsee.

Aus dem Verwaltungsrat des Studentenwerks wurde berichtet, dass die T-Heime am Neuen Palais nun doch nicht für 4,5 Millionen Euro saniert werden, sondern 4,5 Millionen Euro für neue Wohnplätze auf dem Bornstedter Feld ver­wendet werden.

Diskussionen Für starke Diskussionen sorgte das nicht trans­parente Verhalten der Universitätsleitung bei der Gründung desPotsdam Center for Transatlan­tic Security and Military Affairs. Kritisiert wurde insbesondere die unklare Einbindung in die Uni­versität. Michael Späthe/ Vizepräsident des Studierendenparlaments

ventenmesseUni trifft Wirtschaft genutzt. Karin Leppin wünscht sich an der Uni auch in den anderen Fakultäten Alumni-Vereine, damit die Aktivitäten später mit dem im Aufbau befind­lichen zentralen Alunmi-Programm vernetzt werden können. be

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