Informationen zur Forschungsförderung
PU EU Ko
Forschung www.uni-potsdam.de/portal/maio2/forschung
Komplexe Materialien
Die VolkswagenStiftung möchte die materialwissenschaftliche Forschung fördern, die die traditionellen Grenzen der Werkstoffdisziplinen überschreitet. Die Kombination physikalischchemisch erzeugter Materialien mit biologischen Systemen ist in die Förderung ebenso ausdrücklich eingeschlossen wie eine Nanostrukturierung durch Selbstorganisation oder gezielte Grenzflächenmanipulation. Anträge müssen bis zum 1. Juli 2002 vorliegen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://www.volkswagenstiftung.de/merkblat/merkkomp.htm.
bioSicherheit
Unter http://www.biosicherheit.de informiert das BMBF über von ihm geförderte Forschungsprojekte zur biologischen Sicherheit. Das Informationsportal ist das zentrale Element eines 2001 gestarteten Förderprogramms, mit dem Ziel, die biologische Sicherheitsforschung auch für eine breitere Öffentlichkeit transparenter zu machen.
Aus- und Weiterbildung
Das BMBF fördert in den nächsten drei Jahren die Aus- und Weiterbildung in der Mikrosystemtechnik mit über vier Millionen Euro. Zunächst sollen fünf Netzwerke über drei Jahre mit jährlich 1,25 Millionen Euro gefördert und miteinander verbunden werden. Die Frist für Anträge endet am 15.07.2002. Mehr Infos erhalten Interessierte bei der VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH in Teltow, Tel.
+49(0)3328/435-199
Einzelmoleküle
Die VolkswagenStiftung hat die Förderinitiative „Physik, Chemie und Biologie mit Einzelmolekülen“ ins Leben gerufen. Mit diesem Schwerpunkt wendet sich die Stiftung an Naturwissenschaftler, die Einzelmoleküle als individuelle Objekte in ihrer nanoskaligen Umgebung untersuchen und neue Verfahren zu ihrer Manipula
28
tion erarbeiten möchten. Nächster Stichtag für Bewerbungen ist der 25. Juli 2002. Weitere Informationen gibt es bei der VolkswagenStiftung, Telefon(0511)8381-0.
Zukunftsfragen der Gesellschaft Die Volkswagenstiftung richtet die neue Förderinitiative„Zukunftsfragen der Gesellschaft Analyse, Beratung und Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis“ ein. Unter diesem Dach wird ein„Brückenprogramm zwischen Wissenschaft und Praxis in der Transformation des Sozialstaates“ ausgeschrieben. Eine erste Ausschreibung im Rahmen dieses Programms soll Mitte 2002 erfolgen. Den Grundbaustein des Brückenprogramms bilden in der Regel einjährige Fellowships. Angesprochen sind Betriebs- und Volkswirte, Politologen, Soziologen, Juristen, aber auch Historiker, Sozialpsychologen oder Sozialpädagogen sowie Praktiker mit entsprechenden wissenschaftlichen Abschlüssen. Je Gastaufenthalt werden rund 70.000 bis 80.000 Euro pro Jahr bereitstehen. Weitere Informationen sind bei der Volkswagen Stiftung, unter Telefon: 05 11/83 81— 237 erhältlich.
Promotionskolleg „Genderforschung“
Im Rahmen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mittels Promotionsstipendien fördert die Hans-Böckler-Stiftung die Einrichtung eines Promotionskollegs zur Genderforschung. Hinweise zur Einrichtung finden Interessierte im Internet unter: http://www.boeckler.de.
6. Rahmenprogramm
Vom ı1. bis 13. November 2002 wird in Brüssel die Eröffnungsveranstaltung zum 6. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission statt
finden. Sie trägt den Titel“European Research 2002- The European Research Area and the Framework Programme”. Informationen finden dazu Interessierte unter http://europa.eu/intcomm research /conferences/2002/.
Die Universität Potsdam bereitet gemeinsam im Verbund mit den drei Berliner Universitäten eine Informationsveranstaltung für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum 6. Rahmenprogramm vor, in der speziell über die Möglichkeiten der Beteiligung, die neuen Forschungsthemen und die neuen Instrumente informiert wird. Die Veranstaltung findet am 7. Oktober 2002 im Harald-Ford-Bau der Freien Universität Berlin statt. Auskunft erteilt das Dezernat I.
Interessenbekundungen
In Vorbereitung auf das 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission (2002-2006) ruft die Europäische Kommission auf, Vorschläge einzureichen, die darauf abzielen, innerhalb der thematischen Prioritäten im 6. Rahmenprogramm Exzellenznetze und Integrierte Projekte zu beantragen. Die Beteiligung hat den Charakter einer Befragung und dient nicht einer anschließenden finanziellen Förderung. Sie ist auch nicht Voraussetzung für eine künftige Bewerbung im 6. Rahmenprogramm. Die Vorschläge müssen bis zum 07. Juni 2002 eingereicht werden. Infos finden Interessierte im Internet unter http://www.cordis.lu/rtd2002.
Dezernat ı, Internationale Forschungskooperation, Dr. Regina Gerber, Tel.:-1080, E-Mail: rgerber@rz.uni-potsdam.de, http://www.unipotsdam.de/u/forschung /internat/index.htm und Dezernat ı, Forschungsangelegenheiten, Forschungsförderung, Dr. Norbert Richter, Tel.: 1778, E-Mail: richter@rz.uni-potsdam.de, http: //www.uni-potsdam.de /over /forschgd.htm
Portal 5/02
Foto: unicom-picture.de