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(1.1.2019) 05
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Informationen zur Forschungsförderung

PU EU Ko

Forschung www.uni-potsdam.de/portal/maio2/forschung

Komplexe Materialien

Die VolkswagenStiftung möchte die materialwis­senschaftliche Forschung fördern, die die tradi­tionellen Grenzen der Werkstoffdisziplinen überschreitet. Die Kombination physikalisch­chemisch erzeugter Materialien mit biologischen Systemen ist in die Förderung ebenso ausdrück­lich eingeschlossen wie eine Nanostrukturierung durch Selbstorganisation oder gezielte Grenzflä­chenmanipulation. Anträge müssen bis zum 1. Juli 2002 vorliegen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://www.volkswagen­stiftung.de/merkblat/merkkomp.htm.

bioSicherheit

Unter http://www.biosicherheit.de informiert das BMBF über von ihm geförderte Forschungspro­jekte zur biologischen Sicherheit. Das Informa­tionsportal ist das zentrale Element eines 2001 gestarteten Förderprogramms, mit dem Ziel, die biologische Sicherheitsforschung auch für eine breitere Öffentlichkeit transparenter zu machen.

Aus- und Weiterbildung

Das BMBF fördert in den nächsten drei Jahren die Aus- und Weiterbildung in der Mikrosystem­technik mit über vier Millionen Euro. Zunächst sollen fünf Netzwerke über drei Jahre mit jähr­lich 1,25 Millionen Euro gefördert und miteinan­der verbunden werden. Die Frist für Anträge endet am 15.07.2002. Mehr Infos erhalten Inter­essierte bei der VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH in Teltow, Tel.

+49(0)3328/435-199­

Einzelmoleküle

Die VolkswagenStiftung hat die Förderinitiative Physik, Chemie und Biologie mit Einzelmole­külen ins Leben gerufen. Mit diesem Schwer­punkt wendet sich die Stiftung an Naturwissen­schaftler, die Einzelmoleküle als individuelle Objekte in ihrer nanoskaligen Umgebung unter­suchen und neue Verfahren zu ihrer Manipula­

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tion erarbeiten möchten. Nächster Stichtag für Bewerbungen ist der 25. Juli 2002. Weitere Infor­mationen gibt es bei der VolkswagenStiftung, Telefon(0511)8381-0.

Zukunftsfragen der Gesellschaft Die Volkswagenstiftung richtet die neue För­derinitiativeZukunftsfragen der Gesellschaft ­Analyse, Beratung und Kommunikation zwi­schen Wissenschaft und Praxis ein. Unter die­sem Dach wird einBrückenprogramm zwi­schen Wissenschaft und Praxis in der Transfor­mation des Sozialstaates ausgeschrieben. Eine erste Ausschreibung im Rahmen dieses Pro­gramms soll Mitte 2002 erfolgen. Den Grund­baustein des Brückenprogramms bilden in der Regel einjährige Fellowships. Angesprochen sind Betriebs- und Volkswirte, Politologen, Soziologen, Juristen, aber auch Historiker, Sozi­alpsychologen oder Sozialpädagogen sowie Prak­tiker mit entsprechenden wissenschaftlichen Abschlüssen. Je Gastaufenthalt werden rund 70.000 bis 80.000 Euro pro Jahr bereitstehen. Weitere Informationen sind bei der Volkswagen Stiftung, unter Telefon: 05 11/83 81 237 erhält­lich.

Promotionskolleg Genderforschung

Im Rahmen der Förderung des wissenschaft­lichen Nachwuchses mittels Promotionsstipen­dien fördert die Hans-Böckler-Stiftung die Ein­richtung eines Promotionskollegs zur Gender­forschung. Hinweise zur Einrichtung finden Interessierte im Internet unter: http://www.boeckler.de.

6. Rahmenprogramm

Vom ı1. bis 13. November 2002 wird in Brüssel die Eröffnungsveranstaltung zum 6. Rahmen­programm der Europäischen Kommission statt­

finden. Sie trägt den TitelEuropean Research 2002- The European Research Area and the Fra­mework Programme. Informationen finden dazu Interessierte unter http://europa.eu/int­comm research /conferences/2002/.

Die Universität Potsdam bereitet gemeinsam im Verbund mit den drei Berliner Universitäten eine Informationsveranstaltung für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum 6. Rahmenprogramm vor, in der speziell über die Möglichkeiten der Beteiligung, die neuen Forschungsthemen und die neuen Instrumente informiert wird. Die Veranstaltung findet am 7. Oktober 2002 im Harald-Ford-Bau der Freien Universität Berlin statt. Auskunft erteilt das Dezernat I.

Interessenbekundungen

In Vorbereitung auf das 6. Forschungsrahmen­programm der Europäischen Kommission (2002-2006) ruft die Europäische Kommission auf, Vorschläge einzureichen, die darauf abzie­len, innerhalb der thematischen Prioritäten im 6. Rahmenprogramm Exzellenznetze und Inte­grierte Projekte zu beantragen. Die Beteiligung hat den Charakter einer Befragung und dient nicht einer anschließenden finanziellen Förde­rung. Sie ist auch nicht Voraussetzung für eine künftige Bewerbung im 6. Rahmenprogramm. Die Vorschläge müssen bis zum 07. Juni 2002 eingereicht werden. Infos finden Interessierte im Internet unter http://www.cordis.lu/rtd2002.

Dezernat ı, Internationale Forschungskoope­ration, Dr. Regina Gerber, Tel.:-1080, E-Mail: rgerber@rz.uni-potsdam.de, http://www.uni­potsdam.de/u/forschung /internat/index.htm und Dezernat ı, Forschungsangelegenheiten, For­schungsförderung, Dr. Norbert Richter, Tel.: ­1778, E-Mail: richter@rz.uni-potsdam.de, http: //www.uni-potsdam.de /over /forschgd.htm

Portal 5/02

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