Heft 
(1.1.2019) 05
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Personalia

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Neu bewilligt

Die GKSS-Forschungszentrum Geestacht GmbH fördert Prof. Dr. Burkhard Micheel im Institut für Biochemie und Biologie. Er erhält für das ForschungsvorhabenEntwicklung von Membranen und eines neuen Bioreaktors für die Kultivierung von Hybridoma-Zellen 56.000.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Prof. Dr. Ullrich Scherf vom Institut für Chemie. Er bekommt für das Teilvor­haben:Synthese und Charakterisierung von Polymermaterialien für Dünnschicht-Laserdio­den im ForschungsverbundGrundlegende Untersuchungen zu organischen Dünnschicht Laserdioden 228.000.

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Bran­denburg fördert Prof. Dr. Dieter Wagner aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakul­tät. Er erhält eine Förderung in Höhe von 4.920 für das ProjektBerufsrückkehrerinnen flexi­bel und familienorientiert.

Im Rahmen des Teilprogramms IHP Marie Curie Development Host Fellows­hip werden folgende Wissenschaftler und ihre Projekte im 5. Forschungsrahmen­programm durch die Europäische Kom­mission gefördert:

Prof. Dr. Ludwig Brehmer aus dem Institut für Physik erhält für das ProjektMolecular Beam Deposition and Research on Organic Nanostruc­tures eine finanzielle Förderung in Höhe von 442.800.

Prof. Dr. Frieder Scheller und Dr. Alexander Makower aus dem Institut für Biochemie und Biologie erhalten für das ProjektHigh Sensitive Analysis of Pesticides Gelder in Höhe von 295.200.

Prof. Dr. Ursula Gaedke aus dem Institut für Bio­chemie und Biologie erhält für das Forschungs­vorhabenCarbon Acquisition by Phytoplank­ton finanzielle Unterstützung in Höhe von 295.200.

Portal 5/02

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert folgende Wissenschaftler und ihre Projekte:

Prof. Dr. Jürgen Kurths aus dem Institut für Phy­sik erhält für die Arbeit im Sonderforschungsbe­reich 555Komplexe nichtlineare Prozesse rund 150.000.

Prof. Dr. Robert Seckler aus dem Institut für Bio­chemie und Biologie erhält für die Einrichtung einer ForschergruppeBildung und Stabilität von ß-Faltblättern rund 350.000.

Prof. Dr. Martin Steup aus dem Institut für Bio­chemie und Biologie erhält für das GABI-GENO­PLANTE Projekt 4- Cell wall; TP B- Analyse Zell­wand-bezogener Protein-Protein und Protein­Kohlenhydrat-Interaktionen in Arabidopsis mit Hilfe der Spot-Technologie rund 185.000.

Prof. Dr. Ralf Menzel aus dem Institut für Physik erhält für die Analyse von Konformationsände­rungen in Model-Proteinen mittelsExited-State Absorption(ESA)-Spektroskopie geb. Chromo­phore rund 124.000.

Prof. Dr. Wilfried Heller aus dem Institut für Geo­graphie erhält für das ProjektMigrationsprozes­se in Rumänien auf unterschiedlichen räum­lichen Maßstabsebenen: Strukturelle Aspekte und Handlungsstrategien von Migranten.- Ein Beitrag zur Bestimmung des Zusammenhangs von gesellschaftlicher Transformation und Migra­tion rund 99.000.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert folgende Wissenschaft­ler und ihre Projekte:

Prof. Dr. Ullrich Scherf im Institut für Chemie bekommt für das Verbundprojekt:Neue Druck­verfahrenstechnologien- Teilvorhaben: Synthese und Charakterisierung von druckfähigen, halb­leitenden Polymermaterialien 226.184.

Dr. Fred Lisdat im Institut für Biochemie und Bio­logie bekommt für das Teilprojekt:Detektion von Superoxid und Peroxid im InnoRegio-Bio­HyTec-VerbundprojektSensor-Chips zum anti­

oxidativen Wirkungsnachweis in Kosmetika 197.798.

Prof. Dr. Ria de Bleser im Institut für Linguis­tik/Allgemeine Sprachwissenschaft bekommt für das ProjektEine cross-linguistische Studie zu syntaktischen Störungen bei Aphasie: Von der Theorie zur Therapie 132.791.

PD Dr. Lutz Wisotzky aus dem Institut für Phy­sik erhält für das ProjektSpiralgalaxien als Gra­vitationslinsen: Untersuchungen mit dem Hub­ble Space Teleskop 160.984.

Fund im Nildelta

Foto: zg.

Die Statue kann auf dem Rundgang durch die Tempelanlage und den neu errichteten Skulptu­rengarten besichtigt werden.

Einen vielbeachteten Fund machte bei Grabungs­arbeiten im Nildelta ein 15-köpfiges Team unter Leitung von Dr. Christian Tietze aus der Univer­sität Potsdam. Die Archäologen legten in der frü­heren Hauptstadt Ägyptens, dem heutigen Tell Basta, den Oberteil einer weiblichen Statue frei. Bei dem annähernd vier Meter langen Fragment handelt es sich vermutlich um die Statue einer Königin, der Gemahlin von Ramses II.(1304­1237 v. Chr.). Die Statue stammt nach Ansicht der Forscher wahrscheinlich aus Piramesse, der von Ramses II. erbauten Hauptstadt des 13. Jahrhun­derts v. Chr. Rund drei- bis vierhundert Jahre spä­ter gelangte sie offensichtlich in die große Tem­pelanlage von Tell Basta.

Der jetzt gefundene Teil der Statue besteht aus Rosengranit und zeigt insbesondere einen gut erhaltenen Kopfschmuck mit Körbchenkrone und Geierhaube. Tietze selbst schätzt, dass die gesamte Statue fast elf Meter hoch war. Nun hof­fen die Wissenschaftler auf weitere Funde an der Grabungsstelle. Im September fliegen sie wieder ins Nildelta. Red.

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