Neu ernannt
Ursula Gärtner ist Professorin für Klassische Philologie im Historischen Institut und Klassische Philologie der Philosophischen Fakultät. Die 1965 in Heidelberg Geborene studierte von 1984 bis 1991 Evangelische Theologie und Klassische Philologie an den Universitäten Heidelberg, Freiburg im Breisgau, Pittsburgh/USA und Basel. Im Jahre 1992 promovierte die zum Thema„Gehalt und Funktion der Gileichnisse bei Valerius Flac
Wissenschaftlerin
cus“ in Freiburg. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin beziehungsweise wissenschaftliche Assistentin war Ursula Gärtner von 1993 bis 2000 am Institut für Klassische Philologie der Universität Leipzig tätig. Zum Thema„Zur Nachwirkung Vergils in der griechischen Literatur der Kaiserzeit“ habilitierte sie sich im Jahre 2000 an dieser Universität. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das Epos, insbesondere das der Kaiserzeit sowie die Nachwirkung des Lateinischen in der griechischen Literatur.
Gertrud Lehnert hat eine Professur für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft im Institut für Künste und Medien der Philosophischen Fakultät, dessen Direktorin sie ist, inne. Sie wurde 1956 in Mainz geboren und studierte von 1974 bis 1980 Vergleichende Literaturwissenschaft, Romanistik(Französisch und Italienisch), Germanistik und Kunstgeschichte sowie ungarische Sprache und Literatur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Sorbonne Paris. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete Gertrud Lehnert von 1984 bis 1990 in der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft am Germanistischen Seminar der Universität Bonn. 1985 promovierte sie zum Thema„Zeitreisen. Untersuchungen zu einem Motiv der erzählenden Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts“ in Bonn. In den 90o-er Jahren war sie als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Columbia University in New York, vertrat Professuren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und an der Universität Bielefeld. Ab 1994 führten sie Lehraufträge an die Bergische Universität-Gesamthochschule Wuppertal, an die Johannes Gu
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Foto: Tribukeit
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tenberg-Universität Mainz, an die UniversitätGesamthochschule Essen und an die Freie Universität Berlin. Im Jahre 1994 habilitierte sie sich mit dem Thema„Frauen in Männerkleidern in der europäischen Literatur“ in Mainz. Von 1999 bis 2002 arbeitete die Wissenschaftlerin als Oberassistentin und Geschäftsleiterin des Sonderforschungsbereiches„Kulturen des Performativen“ am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Europäische Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Gender-Forschung, Kulturwissenschaft, insbesondere Geschichte und Theorie der Mode.
Matthias Steinmetz bekleidet eine Professur für Astrophysik. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und des Astrophysikalischen Institutes Potsdam. Der Wissenschaftler wurde 1966 in Saarbrücken geboren. Er studierte von 1986 bis 1991 Mathematik und Physik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und der Technischen Universität München. 1993 promovierte er„Über die Entstehung und Morphologie der Galaxien“ in München. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching und war Gastwissen- Zn
schaftler an der University of California, Berkeley/USA. Von 1997 bis 2002 war er am Steward Oberservatory der Universität Arizona/USA tätig, zuletzt als Associate Professor. Seit diesem Jahr ist Matthias Steinmetz Direktor des Bereiches „Extragalaktische Astronomie und Kosmologie“ des Astrophysikalischen Institutes Potsdam. Er beschäftigt sich insbesondere mit theoretischer Astrophysik, computergestützter Physik-Kosmologie und der Entstehung von Galaxien und Gala
xienhaufen.
Ralph Tiedemann ist zum Professor für Evolutionsbiologie/Spezielle Zoologie am Institut für Biochemie und Biologie der Universität Potsdam ernannt worden. Er wurde 1963 in Neumünster geboren und studierte von 1982 bis 1990 Biologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der University of Iceland in Reykjavik. Bis 1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Genetik am Institut für Biologie in Reykjavik. Dort erhielt er Lehraufträge für Biometrie und Zoologische Grundübungen. 1991 kehrte
Personalia
www.uni-potsdam.de/portal/maio2/personalia
Werner Jann in Kommission
Bundesarbeitsminister Walter Riester hat als einen von zwei Wissenschaftlern Professor Wer
ner Jann von der Universität Potsdam in die Kommission„Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ berufen. Geleitet wird das Gremium von Peter Hartz, dem Personalvorstand der Volkswagen AG. Die Kommission soll bis August grundlegende Vorschläge zur Reform der Arbeitsmarktpolitik und der Bundesanstalt für Arbeit vorlegen. Werner Jann wurde 1950 in Hamburg geboren und studierte von 1970 bis 1976 Politikwissenschaft, Mathematik und Ökonomie in Berlin und Edinburgh. An die Universität Potsdam kam er 1993. Hier hat er seither die Professur für Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation inne. Red.
er an die Universität Kiel zurück und promovierte dort 1994 über Populationsgenetik und Systematik von Enten- und Watvögeln anhand mitochondrialer Genvergleiche. Darauf forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schweinswalen. Seit 1995 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Kiel. Gastforschungsaufenthalte führten ihn an die Universite Libre de Bruxelles in Belgien und die University of Colombo in Sri Lanka, wo er mit Saugmündern(Myzostomiden), Walen und Elefanten arbeitete. 2000 habilitierte sich Tiedemann im Fach Zoologie mit dem Thema„On determinants of genetic population structure in birds and mammals: Selection, migration, and population history“ an der Universität Kiel. Bis zur Annahme seiner Professur in Potsdam war er wissenschaftlicher Oberassistent und Privatdozent in Kiel. Sein wissenschaftliches Interesse gilt Artbildungsprozessen, der molekularen Evolution von MHC-Genen und Retrotransposons sowie der Interaktion zwischen Genotyp und Phänotyp. be
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Foto: Fritze
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