Heft 
(1.1.2019) 07
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Uni Aktuell

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Aus dem Senat

In der 93. Sitzung des Senates der Universität Potsdam am 13. Juni 2002 wurden unter anderem folgende Beschlüsse

gefasst:

Studiendauer und Quoten

Dem Senat wurde eine Analyse zur Absolventen­quote und Fachstudiendauer an der Universität Potsdam vorgelegt. Daraus geht hervor, dass bei steigenden Studienanfängerzahlen die Zahl der Absolventen im grundständigen Studium sinkt. Grundsätzlich sind eine Verlängerung der Fach­studiendauer und ein Überschreiten der Regel­studienzeit zu erkennen. Die Erfolgs- und Absol­ventenquoten sind je nach Fach sehr unter­schiedlich. Die Senatsmitglieder sehen die Ergebnisse diese Analyse als sehr besorgniserre­gend an. Als eine Ursache für die hohen Stu­dienabbrecherzahlen wurde die sich ständig reduzierende finanzielle Ausstattung der Univer­sität bei steigenden Studierendenzahlen be­nannt. Daraus resultiert eine deutliche Ver­schlechterung des Betreuungsverhältnisses. Der Senat bat den Rektor, die jeweiligen Institute beziehungsweise Fächer zu beauftragen, eine genaue Analyse ihrer Absolventenquote und Fachstudiendauer vorzunehmen. Im Dezember 2002 soll dem Senat ein Gesamtbericht vorge­legt werden.

Tag der Offenen Tür

Wer erfahren will, was, wer wie im Wissen­schaftspark Golm erforscht, kann sich im Sep­tember genauer informieren. Unter dem Mot­toVom Mikrokosmos zum Weltall findet am 8. September 2002 in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Max-Planck-Campus in Golm ein Tag der offenen Türen statt. Beteiligt sind alle drei Max-Planck-Institute: das Max­Planck-Institut(MPI) für Gravitationsphysik, das MPI für Kolloid und Grenzflächenforschung und das MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie. Es wird Vorträge, Führungen, aber auch die Mög­lichkeit, kleinere Versuche selbst durchzuführen und einen Wissenschafts-Kindergarten geben.

Nähere Informationen finden Interessierte

schon sehr bald unter der Internetadresse http: //www.offene-tueren-golm.mpg.de. Red.

Portal 7-9/02

Ausschreibungen

Der Senat beschloss die Ausschreibung der Pro­fessuren für Regionalwissenschaften, Mikroöko­nometrie/Industrieskonomik, Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik, Beratungspsychologie, Bioinformatik sowie Polymerchemie. Das Gre­mium nahm die Ausschreibung der Professur für Geologie als Eilentscheidung des Rektors zur Kenntnis.

Leitung von BIEM

Der Senat schlug dem Rektor für die Leitung des Brandenburgischen Instituts für Existenzgrün­dung und Mittelstandsförderung(BIEM) zur gemeinsamen Benennung mit der Rektorin der Fachhochschule Potsdam als Mitglieder für das Leitungsgremium vor: Prof. Dr. Carsten Becker, Inhaber der Klaus-Krone-Stiftungsprofessur für innovative Dienstleistungen und technologieo­rientierte Existenzgründungen an der Fachhoch­schule Potsdam, und Prof. Dr. Dieter Wagner, Prorektor für Wissens-/Technologietransfer und Innovation der Universität Potsdam.

Antrag Sonderforschungsbereich Der Senat unterstützt den Antrag auf Einrich­tung und Finanzierung eines Sonderforschungs­bereichesExtrapolare Planetensysteme, Entste­hung- Entwicklung- Entdeckung an die Deut­sche Forschungsgemeinschaft. Als Sprecher­hochschule ist die Universität Potsdam, als Spre­cher Prof. Dr. Joachim Wambsganß aus dem Institut für Physik vorgesehen.

Kooperationsverträge

Der Senat nahm den Kooperationsvertrag mit dem Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST der Fraunhofer­Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung e.V. ebenso zur Kenntnis wie die Ver­einbarung über die Zusammenarbeit mit der Hahn-Meitner-Institut GmbH Berlin. be

Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senates, Tel.: 0331/977-1732, E-Mail: bkoehler@rz.uni-potsdam.de erhältlich.

Kooperation mit Vertrag besiegelt

Bereits seit einiger Zeit arbeiten die Wirtschafts­und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Univer­sität Potsdam und das Deutsche Institut für Wirt­schaftsforschung(DIW) zusammen. Das DIW zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungs­instituten in Deutschland. Um die Zusammen­arbeit der Uni mit dem DIW zu intensivieren, verbindet beide Einrichtungen jetzt eine Verein­barung. Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschel­der und der Präsident des DIW, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, unterzeichneten am 17. Juni 2002 einen Vertrag. Formen der Zusammenar­beit sollen vor allem gemeinsame wissenschaft­liche Veranstaltungen und Vorhaben, Lehrauf­träge, Gastvorlesungen, gemeinsame Berufun­gen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sein. Der Senat der Uni beschloss bereits die Ausschreibung der gemeinsamen Professur für Mikroökonometrie/Industrieöko­nomik.

Foto: Tribukeit

Künftig auf gemeinsamen Wegen: Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann(l.) und Prof. Dr. Wolfgang Loschelder.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat die Aufgabe, wirtschaftliche Vorgänge im In­und Ausland zu erforschen sowie Politik, Wirt­schaft und Verwaltung bei ihren Entscheidun­gen zu beraten und zu unterstützen. Seit seiner Gründung befasst sich das Institut mit der kon­be

junkturellen Analyse und Prognose.