Uni Aktuell
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Aus dem Senat
In der 93. Sitzung des Senates der Universität Potsdam am 13. Juni 2002 wurden unter anderem folgende Beschlüsse
gefasst:
Studiendauer und Quoten
Dem Senat wurde eine Analyse zur Absolventenquote und Fachstudiendauer an der Universität Potsdam vorgelegt. Daraus geht hervor, dass bei steigenden Studienanfängerzahlen die Zahl der Absolventen im grundständigen Studium sinkt. Grundsätzlich sind eine Verlängerung der Fachstudiendauer und ein Überschreiten der Regelstudienzeit zu erkennen. Die Erfolgs- und Absolventenquoten sind je nach Fach sehr unterschiedlich. Die Senatsmitglieder sehen die Ergebnisse diese Analyse als sehr besorgniserregend an. Als eine Ursache für die hohen Studienabbrecherzahlen wurde die sich ständig reduzierende finanzielle Ausstattung der Universität bei steigenden Studierendenzahlen benannt. Daraus resultiert eine deutliche Verschlechterung des Betreuungsverhältnisses. Der Senat bat den Rektor, die jeweiligen Institute beziehungsweise Fächer zu beauftragen, eine genaue Analyse ihrer Absolventenquote und Fachstudiendauer vorzunehmen. Im Dezember 2002 soll dem Senat ein Gesamtbericht vorgelegt werden.
Tag der Offenen Tür
Wer erfahren will, was, wer wie im Wissenschaftspark Golm erforscht, kann sich im September genauer informieren. Unter dem Motto„Vom Mikrokosmos zum Weltall“ findet am 8. September 2002 in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Max-Planck-Campus in Golm ein Tag der offenen Türen statt. Beteiligt sind alle drei Max-Planck-Institute: das MaxPlanck-Institut(MPI) für Gravitationsphysik, das MPI für Kolloid und Grenzflächenforschung und das MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie. Es wird Vorträge, Führungen, aber auch die Möglichkeit, kleinere Versuche selbst durchzuführen und einen Wissenschafts-Kindergarten geben.
Nähere Informationen finden Interessierte
schon sehr bald unter der Internetadresse http: //www.offene-tueren-golm.mpg.de. Red.
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Ausschreibungen
Der Senat beschloss die Ausschreibung der Professuren für Regionalwissenschaften, Mikroökonometrie/Industrieskonomik, Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik, Beratungspsychologie, Bioinformatik sowie Polymerchemie. Das Gremium nahm die Ausschreibung der Professur für Geologie als Eilentscheidung des Rektors zur Kenntnis.
Leitung von BIEM
Der Senat schlug dem Rektor für die Leitung des Brandenburgischen Instituts für Existenzgründung und Mittelstandsförderung(BIEM) zur gemeinsamen Benennung mit der Rektorin der Fachhochschule Potsdam als Mitglieder für das Leitungsgremium vor: Prof. Dr. Carsten Becker, Inhaber der Klaus-Krone-Stiftungsprofessur für innovative Dienstleistungen und technologieorientierte Existenzgründungen an der Fachhochschule Potsdam, und Prof. Dr. Dieter Wagner, Prorektor für Wissens-/Technologietransfer und Innovation der Universität Potsdam.
Antrag Sonderforschungsbereich Der Senat unterstützt den Antrag auf Einrichtung und Finanzierung eines Sonderforschungsbereiches„Extrapolare Planetensysteme, Entstehung- Entwicklung—- Entdeckung“ an die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Als Sprecherhochschule ist die Universität Potsdam, als Sprecher Prof. Dr. Joachim Wambsganß aus dem Institut für Physik vorgesehen.
Kooperationsverträge
Der Senat nahm den Kooperationsvertrag mit dem Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST der FraunhoferGesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung e.V. ebenso zur Kenntnis wie die Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit der Hahn-Meitner-Institut GmbH Berlin. be
Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senates, Tel.: 0331/977-1732, E-Mail: bkoehler@rz.uni-potsdam.de erhältlich.
Kooperation mit Vertrag besiegelt
Bereits seit einiger Zeit arbeiten die Wirtschaftsund Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung(DIW) zusammen. Das DIW zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten in Deutschland. Um die Zusammenarbeit der Uni mit dem DIW zu intensivieren, verbindet beide Einrichtungen jetzt eine Vereinbarung. Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und der Präsident des DIW, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, unterzeichneten am 17. Juni 2002 einen Vertrag. Formen der Zusammenarbeit sollen vor allem gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen und Vorhaben, Lehraufträge, Gastvorlesungen, gemeinsame Berufungen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sein. Der Senat der Uni beschloss bereits die Ausschreibung der gemeinsamen Professur für Mikroökonometrie/Industrieökonomik.
Foto: Tribukeit
Künftig auf gemeinsamen Wegen: Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann(l.) und Prof. Dr. Wolfgang Loschelder.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat die Aufgabe, wirtschaftliche Vorgänge im Inund Ausland zu erforschen sowie Politik, Wirtschaft und Verwaltung bei ihren Entscheidungen zu beraten und zu unterstützen. Seit seiner Gründung befasst sich das Institut mit der konbe
junkturellen Analyse und Prognose.