Heft 
(1.1.2019) 07
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Urlaub, Euro und die gefühlte Inflation

Über den Urlaub als wirtschaftliches Phänomen

PLAT DU JOUR ET SA SALADE

Kaufen Sie im Urlaub doch einen Computer, empfahl ein pfiffiger ionsrate, und der individuelle Warenkorb des Heute überlegen viele,

Steppke einem über die gestiegenen Preise Schimpfenden,dann ist Ihre Bürgers bestimmt seine individuell gefühlte, das ob ein Urlaub in der efühlte Preissteigerungsrate so niedrig wie die offizielle, das heißt, die heißt, seine tatsächliche Inflationsrate. Politische Ferne für sie finanziell z 5& g X 0 f

so genannte tatsächliche.Noch besser ist es, Sie kaufen drei, denn Wortspiele aufgrund der Preissteigerungsrate noch möglich ist.

dann wird es für Sie insgesamt billiger und die gefühlte Preissteigerung eines derartigen volkswirtschaftlichen Warenkor­

Foto: unicom

liegt sogar unter der tatsächlichen!

w 35 scheint, ein Gespenst geht um: die

gefühlte Inflation! Viele Politiker verwen­

j den diesen neuen Begriff, um dann auf die niedrigere, so genannte tatsächliche Inflation zu verweisen. Letztere ist eine statistische Durch­schnittsgröße für einen Warenkorb mit 750 Pro­dukten sowie Dienstleistungen. Und bei einigen, beispielsweise industriellen Produkten ist der

Preis gesunken. Aber es gibt nichtdie Infla­

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bes erhöhen das tatsächlich gesunkene verfüg­

bare Realeinkommen des Bürgers nicht.

Und dieses gesunkene Einkommen des ein­zelnen Bürgers hat, zusammen mit der für ihn gestiegenen Unsicherheit, nicht nur bei der Krankheits- und Altersvorsorge sowie seinen (bewertungsbedingten) Vermögensverlusten im Umfange von rund 70 Prozent seiner Geldver­mögensbildung in den letzten zwei Jahren erhebliche ökonomische Auswirkungen. Insbe­sondere aus diesem Grunde, und nicht weil es einen so genannten Käuferstreik gibt, ist die kon­junkturelle Situation vor allem beim Einzelhan­

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