Heft 
(1.1.2019) 07
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Heiß und trocken der ideale Sommer?

Was Frauen von Männern noch unterscheidet

Die Sonne brennt, keine Wolke am Himmel. Was zunächst wunderschön anmutet, kann jedoch auf Dauer bald zur Strapaze werden. Wie Menschen auf heiße und trockene Sommer reagieren, wollte deshalb in einer Untersuchung ein Team um Katrin Gerlinger vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung(PIK) wissen.

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lar war danach ziemlich schnell, dass | eigentlich alle Befragten die heißen und rockenen Hitzetage eher negativ aufneh­men. Doch so viel Übereinstimmung es hier auch gibt, Unterschiede existieren dennoch. So kommen nach den Angaben auf den Fragebögen fast erwartet Jüngere besser mit jenen Sommer­tagen klar als Ältere. Obwohl sie in ihrer Freizeit eher noch aktiver als sonst üblich werden, sind sie es aber auch, die deutlicher als andere artiku­lieren, der gegenwärtigen Klimaentwicklung ent­gegen wirken zu wollen.

Frauen wiederum müssen sich demnach unter Hitze mehr plagen als Männer, neigen zugleich jedoch eher dazu, ihr Verhalten zu ändern. Ob beim persönlichen Wohlempfinden, der Wahrnehmung der Luftqualität, im Straßen­verkehr, Beruf, bei der Hausarbeit: Sie belastet ein heißer Sommer stärker als das so genannte starke Geschlecht. Der Anteil der Befragten, der keinen Einfluss dieser extremen Witterung auf das tägliche Leben wahrnahm, lag bei Män­nern um 7,5 Prozent höher als bei Frauen. Ihre Bereitschaft, sich den außergewöhnlichen Bedingungen in geeigneter Weise anzupassen, übertrifft wiederum die der Männer.Das liegt einerseits an der negativeren Wahrnehmung die­ses Wetters, andererseits aber auch daran, gene­rell offener gegenüber Verhaltensänderungen zu sein, vermutet Gerlinger. Die Waffen der Frau in Sachen Hitze: Sie sind mehr im Freien, mei­den dagegen die Sonne, fahren weniger Auto, trinken mehr, essen lieber Obst und Salat.

Portal 7-9/02

So ungleich die Reaktionen auf die heißen Tage des Jahres sein mögen, Spaß am Baden haben wohl fast alle.