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(1.1.2019) 07
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Personalia

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und- ein Schwerpunkt seit Anfang 2002- Befris­tungsregelungen. Routine gäbe es zwar, aber er müsse sich auch oft in neue Problembereiche einarbeiten; auch nach 1994 sei das noch so. Der promovierte Diplomlehrer für Polytechnik und freigestellte Mitarbeiter des Instituts für Grund­schulpädagogik, an dem er trotzdem und unent­geltlich noch einige wenige Lehrveranstaltungen pro Semester hält, war schon zu DDR-Zeiten gewerkschaftlich aktiv.Ich bin eigentlich keiner, der sich nach vorne drängelt und ich hatte nicht unbedingt vor, diese Tätigkeit zu intensivieren. Aber irgendwie bin ich in diese Position hinein­geschlittert. Doch was heißt irgendwie? Natür­lich sprach das meinen Gerechtigkeitssinn an und mein Verantwortungsgefühl natürlich auch.

In den ersten Jahren, verbunden mit zahlrei­chen Kündigungswellen, war beides stark gefor­dert. Herrmann, der geschieden und Vater zweier Söhne ist und der 1966/67 nach Potsdam kam, kämpft gerne, wenn er weiß, dass er nicht von vornherein der Unterlegene sein wird.In den ersten Jahren habe ich vieles persönlich genommen. Heute ist die Kommunikation mit der Dienststelle geworden, die Zusammenhänge sind viel klarer. Da gibt es auf beiden Seiten einen Erfahrungszuwachs. Herr­mann vermeidet jedes Herausstellen seiner Per­son wie auch seiner Arbeit und spricht dabei von

Verpflichtung. Und doch empfindet er seine

Wiederwahl als gewisse Anerkennung. Alles, was nach außen getragen wird, basiert auf gemeinsam gefasste Beschlüs­se, die Mitarbeit aller ist gefragt. Peter Herrmann ist kein Einzelkämpfer. Und wenn doch, dann verrät er es nicht.

besser

tp

Foto: Fritze

Die Uni-Angehörigen haben über die Zusammensetzung der Personalräte entschieden. Wer die Gremien anführt, steht ebenfalls fest.

Portal 7-9/02

Fotos: Fritze

Udo Pfeifer

Wenn man sein bisheriges Berufsleben mit Ver­waltungsvorschriften und deren Einhaltung zu tun hat und das von der Pieke auf gelernt hat, muss man schon eher genau sein als nachlässig. Aber pingelig bin ich deshalb nicht.

Is der vierzehnjährige Schüler Udo Pfei­A* in den Ferien in einem Büro einer pri­

vaten Firma arbeitete, hat er sich partout nicht vorstellen können, dass der Schreibtisch einmal der Ort sein würde, an dem er später sein Geld verdient. Seine Beamtenlaufbahn begann der im Jahre 1953 geboreneRuhrpott-Spross bei der Stadtverwaltung Dortmund. Im Jahre 1975 beendete er seine Ausbildung als Diplom­verwaltungswirt. Er war danach an der Fach­hochschule Dortmund zuletzt als stellvertreten­der Abteilungsleiter für Haushalt und Beschaf­fung. Während seiner Tätigkeit bei der Fachhoch­schule Dortmund war er zeitweilig auch schon teilfreigestelltes Personalratsmitglied. Er sei sehr früh gewerkschaftlich engagiert gewesen, inso­fern sei die Entwicklung hin zum jetzigen Vor­sitzenden des Personalrates für Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung zwar nicht zwangsläu­fig, wohl aber auch nicht auszuschließen gewe­

sen. Im November 1991 kam er als Ver­waltungshelfer das erste Mal nach Potsdam. Ein hal­bes Jahr später war er mit dem

Aufbau und der

Konsolidierung

der Beschaf­fungsstelle beschäftigt und wurde Referatsleiter für Zentrale Beschaffung im Dezernat 4. Er fühl­te sich damals an neuer Wirkungsstätte sofort akzeptiert, lebte eine Zeit langauf Bude bei­spielsweise in einem Potsdamer Studenten­wohnheim und empfand wie so viele die Aufbau­und Umbruchzeit als berufliche und persönliche Herausforderung. Inzwischen ist Pfeifer, der Literaturliebhaber, längst hier angekommen und hat in Potsdam-Eiche seine zweite Heimat gefun­den.

Oberstes Ziel müsse es sein, die Personalrats­arbeit im Sinne der Beschäftigten weiter zu ver­bessern. Doch Pfeifer übt sich noch in Zurück­haltung:Ich bin in der Orientierungsphase und für vier Jahre gewählt. Da bleibt noch genug Zeit zum FEtablieren. Pfeifer, der gerne im Team arbeitet, weiß, dass Personalratsarbeit Gemein­schaftsleistung ist; beispielsweise die Außenver­tretung des Personalrates, die Beteiligung bei der

. Umgestaltung von Arbeitsabläufen, wöchentli­

che Sitzungen, Geschäftsordnungen, die Vorbe­reitung von Personalratsentscheidungen oder Einstellungsgespräche. Mit Blick auf die Arbeits­bedingungen und Stellensituation sieht er in nächster Zeit auch andere Anforderungen auf sich zukommen. Wenn immer weniger Leute eingestellt würden, ergäben sich zwangsläufig auch Probleme in den bestehenden Arbeitsum­feldern. Und angesichts immer leerer werden­der Kassen ertappt er sich häufiger beim Nach­denken darüber, sich selbst zu motivieren.Aber das ist wohl kein Einzelschicksal, so Pfeifer. tp

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