Heft 
(1.1.2019) 10
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Uni Aktuell

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Mädchen stellten Fragen

Zweite Brandenburgische Sommer- Universität für Schülerinnen

Forschung hautnah konnten Schülerinnen in den Laboren des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie im Wissenschaftspark Golm erleben. Auf dem Programm standen offensichtlich Untersuchungen ganz praktischer Art.

as klingende Plastikfolien mit Physik

\ X} zu tun haben und welche Planeten es außerhalb unseres Sonnensystems

gibt, dieses und noch vieles mehr erfuhren die rund 110 Schülerinnen aus neunten bis zwölften Klassen, die im Juli an der Zweiten Brandenbur­gischen Sommer-Universität für Schülerinnen in Naturwissenschaft und Technik teilnahmen. Die Mädchen waren begeistert von dem vielfälti­gen Programm, an dem zahlreiche außeruniver­sitäre Forschungseinrichtungen und auch eini­ge Firmen der Region beteiligt waren. Die Schnupperwoche mit den Schwerpunkten Phy­sik, Informatik und Ingenieurwissenschaften, die von der Universität Potsdam, den Fachhoch­

Neuer Dekan

Vom Fakultätsrat der Mathematisch-Naturwis­senschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam ist Prof. Dr. Robert Seckler aus dem Institut für Biochemie/Biologie zum neuen Dekan der Fakultät gewählt worden. Der Wissenschaftler löst damit Prof. Dr. Roland Oberhänsli in die­sem Amt ab. Als Prodekan fungiert nun Prof.

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schulen Potsdam und Brandenburg gemeinsam veranstaltet wurde, wird es auch im nächsten Jahr wieder geben. Warum nur für Mädchen? Für eine Teilnehmerin ganz klar:Es ist einfach eine ganz andere Atmosphäre! Man kam sich nicht blöd vor, wenn Fragen gestellt wurden, denn Jungs neigen dazu, einen immer gleich als Idioten hin zu stellen. Martina Kretschmann Projektleiterin Sommer-Schule

Ausführliche Infos zur Sommer-Universität finden Interessierte im Internet unter der Adresse: http://www.juwel.uni-potsdam.de

Dr. Hans-Gerd Löhmannsröben aus dem Insti­tut für Chemie.

Wiedergewählt wurde Prof. Dr. Reimund Gerhard-Multhaupt, Institut für Physik, in sei­ner Funktion als Vorsitzender des Fakultätsrates. Prof. Dr. Ursula Gaedke aus dem Institut für Bio­chemie/Biologie ist dessen Stellvertreterin. Red.

Meinung gefragt

Wer seine Meinung zu bundesdeutschen wis­senschaftspolitischen Fragen einbringen will, hat jetzt die Chance dazu. Das Wissenschaftsmaga­zin opensource führt gegenwärtig eine Umfrage durch, an der sich Interessenten noch bis zum Jahresende beteiligen können. Unter der Inter­net-Adresse http://www.opensource-online.de besteht die Möglichkeit für Forscher und Dozen­ten, die Leistungsbilanz der Ministerin Bul­mahn, die Attraktivität des Forschungsstandorts Deutschland oder auch die Einführung von Juniorprofessuren zu bewerten.

Bisher haben sich bereits knapp 2000 Wissen­schaftler an der Aktion beteiligt. Die Ergebnisse der Studie sollen den nach der gerade erfolgten Bundestagswahl Verantwortlichen für den Bereich Wissenschaft und Forschung vorgestellt

werden. Red.

Effizienter Lesen

Die Freie Universität Berlin bietet für Studieren­de und Beschäftigte der Universitäten in Berlin und Potsdamimproved reading-Kurse an. Dahinter verbirgt sich eine Methode zur Steige­rung der Leseeffizienz. Wer also seine Lesege­wohnheiten ändern möchte, kann hier die rich­tige Technik erlernen. Die Kurse gibt es sowohl englisch- als auch deutschsprachig und erstre­cken sich jeweils auf zwölf Unterrichtsstunden. Ganz billig ist das Angebot allerdings nicht. Stu­dierende müssen 150 und Mitarbeiter 250 bezahlen. Der nächste Kurs(Englisch) findet am 26./27. Oktober 2002 statt. Weitere Informatio­nen sind im Internet unter http://www.fu­berlin.de/akip/lesen.html. Red.

Sorbisch in Leipzig

Mit Beginn des Wintersemesters 2002 ist die Ausbildung im Fach Sorabistik und in allen dies­bezüglichen Lehramtsstudiengängen schließlich an der Universität Leipzig konzen­triert. Das Land Brandenburg beteiligt sich jedoch an der Finanzierung des Lehrpersonals. ­Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichne­ten Brandenburgs Kulturministerin Johanna Wanka und Bildungsminister Steffen Reiche mit Vertretern zuständiger sächsischer Landesminis­terien. Am Studienstandort Cottbus wird zudem ein berufsbegleitendes Erweiterungsstudium, ebenfalls in Verantwortung der sächsischen Alma mater, angeboten. Red.

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