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(1.1.2019) 11
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Uni Aktuell

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Geoarchäologen in China

Im Rahmen der Aktivitäten anlässlich des 30­jährigen Bestehens der diplomatischen Bezie­hungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China ver­anstaltete der Deutsche Akademische Aus­tauschdienst im Oktober eine Bildungsmesse mit Vertretern deutscher Universitäten und Großforschungseinrichtungen durch vier gro­ße Städte Chinas, Peking, Xian, Chengdu und Guangzhou. Die Messe richtete sich vor allem an Graduierte.

Die Universität Potsdam stellte hier ihren Diplomstudiengang Geoökologie vor und warb für das neue StudienmodulGeoarchäologie und historische Landnutzung. Das Vertie­fungsfachGeoarchäologie wird seit dem

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Untersuchungsgegenstand: 4000 Jahre alte Opfer von Umweltkatastrophen

Wintersemester 2002/2003 am Institut für Geoökologie angeboten. Am Ende der Ausbil­dung sollen die Absolventen in der Lage sein, den Einfluss des Menschen auf die Gestaltung der Landschaft aus archäologischer wie aus geoökologischer Sicht dokumentieren, bewer­ten und visualisieren zu können. Deshalb wer­den Grundwissen, Methoden und Arbeitsver­fahren aus beiden Fachgebieten vermittelt und in praktischen Studienprojekten trainiert. Die Zusammenführung dieser Fächer in einem Studienfach ist einmalig in Deutschland. Red.

Chinesische Delegation in der Sportwissenschaft

Mitte November besuchte eine chinesische Delegation das Institut für Sportwissenschaft der Uni. Sie wurde angeführt vom Leiter der Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin in Peking, Prof. Liang Yue Deng. Das Treffen diente auch dazu, einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Sportwissenschaft vorzu­bereiten, der im April des nächsten Jahres in Peking unterzeichnet werden soll. Red.

Portal 11-12/02

Künftig nach Leistung

Ministerin Wanka stellt Finanzierungsmodell vor

Wissenschaftsministerin Johanna Wanka hat kürzlich ein neues Modell der Finanzausstattung vorge­stellt, wonach die Etats der branden­burgischen Hochschulen ab 2004 an Leistungskriterien orientiert werden sollen.Wir wollen Leistungen der Hochschulen stärker belohnen, den Wettbewerb der Hochschulen unter­einander und damit die Wettbe­werbsfähigkeit über die Landesgren­

Verzerrungen bei der finanziellen

Ausstattung der Hochschulen bereinigen, betonte die Ministerin. Das Modell wurde in einjähriger Arbeit gemeinsam mit den Hochschulen entwik­kelt. Begleitet wird der Prozess vom Centrum für Hochschulentwicklung.

ie Hochschulen erhalten hiernach aus­[DES von einem Gesamtkostenrah­

men ihre Budgets nach einem Drei-Säu­len-Modell. Bei diesen Säulen handelt es sich um die so genannte Grundzuweisung, eine leis­tungsbezogene Zuweisung und eine Zuweisung für Strukturentwicklung. Den größten Teil bil­det die Grundzuweisung mit 70 bis 80 Prozent. Der zweite Teil, etwa 20 bis 30 Prozent werden

Johanna Wanka sorgt zen hinaus fördern sowie gewachsene für Motivation

leistungsabhängig verteilt. Berück­sichtigt werden hierbei die Kriterien Zahl der Absolventen, Höhe der eingeworbenen Drittmittel, Anzahl der Promotionen, Grad der Interna­tionalisierung sowie das Maß der < Chancengleichheit für Frauen und Männer. Die dritte Säule widmet: sich der Profil- und Strukturent­wicklung: Die Hochschulen sollen in Zielvereinbarungen mit dem Land ihre zukünftige Strukturent­wicklung formulieren. Mit Mitteln aus dem Strukturpool will das Land die Hoch­schulen bei der Realisierung innovativer Vorha­ben unterstützen.

Dieses Finanzierungsmodell wird von der Universität Potsdam ausdrücklich begrüßt.Mit diesem Modell werden künftig die Hochschulen nach den tatsächlichen Bedarfen einerseits und nach abrechenbaren Leistungen andererseits finanziert, betont Prof. Dr. Jürgen Rode, Prorek­tor für Entwicklungsplanung und Finanzen. Mit diesem Mittelverteilungsmodell, so Rode, hat nun jede Hochschule im Land die Chance und zugleich den gesellschaftlichen Auftrag, ihre Leistungen im Bereich Lehre, Forschung und Studium zu erhöhen. gl

Potsdam ist eine gute Wahl

"A Erste Instruktionen: Prof. Dr. Wolfgang Loschelder bei der Erstsemesterbegrüß ung.

Potsdam freut sich auf Sie. Mit diesen Worten vom damals noch amtierenden Oberbürgermeis­ter Potsdams, Jann Jakobs, wurden die Erstse­mester an der. Uni empfangen. Aus Anlass ihrer Begrüßung am 10. Oktober im Hans Otto Thea­

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Foti

ter im Zentrum der Stadt forderte der Politiker die Studierenden auf, mitzuhelfen, Potsdam zu einer Wissenschaftsstadt zu entwickeln. Auch Uni-Rek­tor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder bat die 3.600 Neuimmatrikulierten um Unterstützung. Um die schwierige finanzielle Situation, in der sich die Hochschule befindet, zu meistern, ist nach Auf­fassung des Rektors das Engagement aller Uni­Angehörigen gefragt. Potsdam sei als Studienort eine gute Wahl. Die aktuellen Studierendenzah­len belegen die Attraktivität der Hochschule. Inzwischen studieren 15.900 junge Leute an der Uni, mehr als die Hälfte davon sind Frauen. Die Zahl der Studierenden erhöhte sich damit um 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Studierenden sind in der Philosophischen Fakul­tät mit 4.900 und in der Mathematisch-Naturwis­senschaftlichen Fakultät mit 3.600 eingeschrie­ben. Über 1.000 Ausländer absolvieren an der Potsdamer Alma mater ein Studium. be