Uni Aktuell
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Geoarchäologen in China
Im Rahmen der Aktivitäten anlässlich des 30jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China veranstaltete der Deutsche Akademische Austauschdienst im Oktober eine Bildungsmesse mit Vertretern deutscher Universitäten und Großforschungseinrichtungen durch vier große Städte Chinas, Peking, Xian, Chengdu und Guangzhou. Die Messe richtete sich vor allem an Graduierte.
Die Universität Potsdam stellte hier ihren Diplomstudiengang Geoökologie vor und warb für das neue Studienmodul„Geoarchäologie und historische Landnutzung“. Das Vertiefungsfach„Geoarchäologie“ wird seit dem
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Untersuchungsgegenstand: 4000 Jahre alte Opfer von Umweltkatastrophen
Wintersemester 2002/2003 am Institut für Geoökologie angeboten. Am Ende der Ausbildung sollen die Absolventen in der Lage sein, den Einfluss des Menschen auf die Gestaltung der Landschaft aus archäologischer wie aus geoökologischer Sicht dokumentieren, bewerten und visualisieren zu können. Deshalb werden Grundwissen, Methoden und Arbeitsverfahren aus beiden Fachgebieten vermittelt und in praktischen Studienprojekten trainiert. Die Zusammenführung dieser Fächer in einem Studienfach ist einmalig in Deutschland. Red.
Chinesische Delegation in der Sportwissenschaft
Mitte November besuchte eine chinesische Delegation das Institut für Sportwissenschaft der Uni. Sie wurde angeführt vom Leiter der Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin in Peking, Prof. Liang Yue Deng. Das Treffen diente auch dazu, einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Sportwissenschaft vorzubereiten, der im April des nächsten Jahres in Peking unterzeichnet werden soll. Red.
Portal 11-12/02
Künftig nach Leistung
Ministerin Wanka stellt Finanzierungsmodell vor
Wissenschaftsministerin Johanna Wanka hat kürzlich ein neues Modell der Finanzausstattung vorgestellt, wonach die Etats der brandenburgischen Hochschulen ab 2004 an Leistungskriterien orientiert werden sollen.„Wir wollen Leistungen der Hochschulen stärker belohnen, den Wettbewerb der Hochschulen untereinander und damit die Wettbewerbsfähigkeit über die Landesgren
Verzerrungen bei der finanziellen
Ausstattung der Hochschulen bereinigen“, betonte die Ministerin. Das Modell wurde in einjähriger Arbeit gemeinsam mit den Hochschulen entwikkelt. Begleitet wird der Prozess vom Centrum für Hochschulentwicklung.
ie Hochschulen erhalten hiernach aus[DES von einem Gesamtkostenrah
men ihre Budgets nach einem Drei-Säulen-Modell. Bei diesen Säulen handelt es sich um die so genannte Grundzuweisung, eine leistungsbezogene Zuweisung und eine Zuweisung für Strukturentwicklung. Den größten Teil bildet die Grundzuweisung mit 70 bis 80 Prozent. Der zweite Teil, etwa 20 bis 30 Prozent werden
Johanna Wanka sorgt zen hinaus fördern sowie gewachsene für Motivation
leistungsabhängig verteilt. Berücksichtigt werden hierbei die Kriterien Zahl der Absolventen, Höhe der eingeworbenen Drittmittel, Anzahl der Promotionen, Grad der Internationalisierung sowie das Maß der < Chancengleichheit für Frauen und Männer. Die dritte Säule widmet: sich der Profil- und Strukturentwicklung: Die Hochschulen sollen in Zielvereinbarungen mit dem Land ihre zukünftige Strukturentwicklung formulieren. Mit Mitteln aus dem Strukturpool will das Land die Hochschulen bei der Realisierung innovativer Vorhaben unterstützen.
Dieses Finanzierungsmodell wird von der Universität Potsdam ausdrücklich begrüßt.„Mit diesem Modell werden künftig die Hochschulen nach den tatsächlichen Bedarfen einerseits und nach abrechenbaren Leistungen andererseits finanziert“, betont Prof. Dr. Jürgen Rode, Prorektor für Entwicklungsplanung und Finanzen. „Mit diesem Mittelverteilungsmodell“, so Rode, „hat nun jede Hochschule im Land die Chance und zugleich den gesellschaftlichen Auftrag, ihre Leistungen im Bereich Lehre, Forschung und Studium zu erhöhen“. gl
Potsdam ist eine gute Wahl
"A Erste Instruktionen: Prof. Dr. Wolfgang Loschelder bei der Erstsemesterbegrüß ung.
„Potsdam freut sich auf Sie.“ Mit diesen Worten vom damals noch amtierenden Oberbürgermeister Potsdams, Jann Jakobs, wurden die Erstsemester an der. Uni empfangen. Aus Anlass ihrer Begrüßung am 10. Oktober im Hans Otto Thea
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ter im Zentrum der Stadt forderte der Politiker die Studierenden auf, mitzuhelfen, Potsdam zu einer Wissenschaftsstadt zu entwickeln. Auch Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder bat die 3.600 Neuimmatrikulierten um Unterstützung. Um die schwierige finanzielle Situation, in der sich die Hochschule befindet, zu meistern, ist nach Auffassung des Rektors das Engagement aller UniAngehörigen gefragt. Potsdam sei als Studienort eine gute Wahl. Die aktuellen Studierendenzahlen belegen die Attraktivität der Hochschule. Inzwischen studieren 15.900 junge Leute an der Uni, mehr als die Hälfte davon sind Frauen. Die Zahl der Studierenden erhöhte sich damit um 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Studierenden sind in der Philosophischen Fakultät mit 4.900 und in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät mit 3.600 eingeschrieben. Über 1.000 Ausländer absolvieren an der Potsdamer Alma mater ein Studium. be