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e und ob sie mit einem
Abbau von Geschlechterhierarchien verbunden ist, hängt nicht nur von den konkreten Bedingungen, sondern auch davon ab, ob die beteiligten Akteure einen solchen Zusammenhang überhaupt wahrnehmen und ein Interesse daran haben, das Herstellen von mehr Geschlechtergerechtigkeit in die praktischen Ziele ihres Handelns zu integrieren. Dies wird, zugespitzt formuliert, in den Köpfen der handelnden Personen entschieden. Deshalb wurden die Interviews mit politischen Beamten und Führungskräften der neuen ersten Führungsebene im Bezirksamt unter anderem daraufhin analysiert, über welches GeschlechterWissen diese Promotorinnen oder Promoter der Reform und Repräsentanten einer neuen Führungskultur verfügen und ob dieses Wissen eine Ressource für ein gendersensibles Reformhandeln darstellt. Obwohl die Akteure je nach Position im Amt, nach Geschlecht und Ost-WestHerkunft über ein differenziertes, zum Teil für Geschlechterungleichheiten sensibilisiertes Wissen verfügen, dominiert doch bei allen die Vorstellung, dass in ihrer Organisation das Geschlecht eine nachrangige Rolle spielt und in erster Linie alle als Menschen zu betrachten und behandeln sind. Das Geschlechter-Wissen der Führungskräfte stellt somit derzeit kaum eine Ressource für die zielorientierte Verknüpfung von Reform und(mehr) Geschlechtergerechtigkeit dar. Zudem wird mit der stärkeren Betonung individueller Leistung im Zuge der Ökonomisierung der Verwaltung die Relevanz einer gendersensiblen Perspektive in der Organisation eher geschwächt als gestärkt. In diesem Kontext erweist sich das vorherrschende GeschlechterWissen der Führungskräfte als passend.
Irene Dölling
Portal 11-12/02
Weitere Forschungsprojekte
Um Akteursnetze nachhaltigen Wirtschaftens in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands geht es in einem DFG-Projekt unter der Leitung von Prof. Thomas Edeling.
Mit Formenvielfalt und der künftigen Entwicklung kommunaler Unternehmen beschäftigen sich Wissenschaftler unter der Leitung der Professoren Thomas Edeling und Christoph Reichard.
DFG-Projekt„Entstehungsbedingungen, Aufbau und Leistungsfähigkeit der zentralstaatlichen Ministerialverwaltung in Mittel- und Osteuropa“ unter der Leitung von Prof. Werner Jann.
In Arbeitskreisen des Forschungsinstituts für Öffentliche Verwaltung(FÖV)
in Speyer arbeiten Prof. Werner Jann und Prof. Christoph Reichard mit. Red.
Projekte für die Praxis
VOM- Wissenschaftler in praxisrelevanten Projekten:
_ Beratung der Landesregierung Brandenburg in Fragen der Verwaltungsre
form: kritische Inventur des Aufgabenbestandes(Prof. Werner Jann und Mitarbeiter) sowie Kosten- und Leistungsrechnung(Prof. Christoph Reichard und Mitarbeiter). A
Schulungsmaßnahmen zur Verwaltungsreform der Stadt Potsdam(Prof. Dieter Wagner und Mitarbeiter).
Arbeitszeitflexibilisierung u.a. im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit-und Frauen des Landes Brandenburg(Prof. Dieter Wagner und Mitarbeitet).(| ı AN
Verwaltungsmodernisierung soll durch ein Kompetenzzentrum e-Government unterstützt werden. Informationen unter http://www. fg.CC.
Wirtschaftlichkeitsanalyse von Video-Überwachungen öffentlicher Plätze durch„die, brandenburgische Polizei(Profi Dieter Wagner, Dr. Achim Seisreiner):“““)
Mitarbeit in Beratungsgremien: u.a. Enquete-Kommission Kommunalreform in Mecklenburg-Vorpommern(Prof. Werner Jann), Hartz-Kommission (Prof. Werner Jann), KGSt(Prof. Christoph Reichard), Arl): itskreise der Friedrich-Ebert-Stiftung(Prof. Christoph Reichard), Deutsche Gesellschaft für Personalführung(Prof. Dieter Wagner). 2
Beratung der brasilianischen Regierung zur Reform des öffentlichen Finanzwesens(Dr. Marian Döhler und die Professoren Harald Fuhr, Werner Jann, Hans-Georg Petersen und Christoph Reichard).
Beratung zur Staatsreform der kolumbianischen sowie Beratung der Regie
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