Studiosi
www.uni-potsdam.de/portal/dezo2/studiosi
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Kıta am Campus
Die Uni Potsdam zeigt sich erneut kinderfreundlich. Seit Anfang November gibt es im Wohnheim T2 am Neuen Palais eine Kinderbetreuungsstätte. Die vom Studentenwerk bereitgestellten und sanierten Räume ermöglichen momentan die flexible Betreuung von fünf Kindern durch eine Tagesmutter. Je nach Bedarf sollen in Zukunft an allen Standorten solche Einrichtun
gen eingerichtet werden. Red.
ClassicCard
Für junge Kulturliebhaber mit schmalem Geldbeutel hat das Konzerthaus Berlin die so genannte ClassicCard auf den Markt gebracht. Der Verbund, zu dem die Berliner Philharmoniker, die Berliner Festspiele, die Deutsche Oper sowie die Komische Oper Berlin gehören, will damit Jugendliche bis 27 Jahren in die eigenen Kultureinrichtungen locken. Die Karte kostet 25€ und gilt für eine Saison. Ihre Besitzer können Konzerte zum Preis zwischen fünf und acht Euro, Opern oder Ballettaufführungen zum Preis von zehn Euro besuchen. Bestellungen unter Tel.: 030/20260666. Red.
Ideenwettbewerb Studierende aller Fachbereiche können sich am Ideenwettbewerb des Centrums für Hochschulentwicklung(CHE) beteiligen. Unter dem Motto „Küss die Uni wach— Ideen für die Hochschule von morgen“ werden innovative Vorschläge und Konzepte zur Hochschulreform aus Sicht der Studierenden gesucht. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 15.000€ vergeben. Einsendeschluss für die maximal zehnseitigen Konzepte ist der 28. Februar 2003. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen sind online unter http://www. kuess-die-uniRed.
verfügbar wach.de.
Preis ausgeschrieben
Positive Games-Spezialist Photo Play hat angesichts der wachsenden Gewalt im Alltag und der Notwendigkeit, ihr vehement zu begegnen, einen Preis ausgeschrieben. Am Wettbewerb um den mit 5.000€ dotierten„Prix Non Violence 2002“ können Personen im Alter zwischen 15 und 26 Jahren teilnehmen. Sie müssen sich im Bereich der gewaltfreien Konfliktlösung, der Gewaltprävention oder bei der Auseinandersetzung mit Gewalt in elektronischen Spielen verdient gemacht haben. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2002. Weitere Informationen: http://www. positivegames.com.
Red.
Portal 11-12/02
Förderung des liberalen Nachwuchses
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Politikdialog, politische Bildung und Begabtenförderung, das sind die Kerngedanken der FriedrichNaumann-Stiftung. Die Verwirklichung von Freiheit in Menschenwürde und Verantwortung in allen gesellschaftlichen Bereichen sowie die Vermittlung der politischen Erwachsenenbildung in Deutschland sind ihre wichtigsten Ziele.
Hauptsitz in Potsdam in mehr als fünfzig
Ländern aktiv und zählt zur Zeit 520 Stipendiaten und Stipendiatinnen. Seit 1974 ist die Förderung des liberalen akademischen Nachwuchses eine ihrer zentralen Aufgaben. Deutsche und ausländische Studierende an den Hoch- und Fachhochschulen können sich ab dem zweiten Fachsemester, allerdings nicht mehr kurz vor Beendigung des Studiums bewerben. Die Förderung wird zunächst für ein Jahr bewilligt, mit der Option auf Verlängerung. In der Regel werden nur Stipendien für ein Vollstudium im Inland vergeben, ein Studienaufenthalt im Ausland wird bis maximal zwölf Monate unterstützt. Auch Promotionen werden gefördert. Anhand der schriftlichen Bewerbungsunterlagen trifft eine unabhängige Kommission eine Vorauswahl und lädt dann zu Einzelgesprächen ein. Frauen, Studierende und Promovierende in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern sowie Fachhochschulstudierende werden besonders ermuntert, sich zu bewerben.
IE Jahre 1958 gegründet, ist die Stiftung mit
Volle Treppe: Begrüßung der Neustipendiaten Anfang Oktober in der Truman-Villa, dem neuen Hauptsitz der Friedrich-Naumann-Stiftung in Potsdam-Babelsberg.
Voraussetzung für ein Stipendium bei der Friedrich-Naumann-Stiftung sind außer ein waches Interesse für Politik und einer überdurchschnittlichen fachspezifischen Begabung auch weitere fachlichen Interessen. Zuverlässigkeit, Leistungswille, Entschlussfreudigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen werden ebenso erwartet wie liberales politisches und gesellschaftliches Engagement, entweder in der studentischen Selbstverwaltung, in Hochschulgremien, in einer liberalen Partei oder in gesellschaftlichen Vereinigungen beziehungsweise Institutionen. Darüber hinaus erhofft sich die Stiftung von ihren„Ehemaligen“ Gemeinschaftssinn, gegenseitige Unterstützung und weitere Verbundenheit.
An der Universität Potsdam gibt es mehrere Vertrauensdozenten für Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung: Prof. Dr. Ludwig Brehmer,_Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät(Tel.: 0331/977-1751), Prof. Dr. Jürgen Dittberger, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät(Tel.: 0331/977-4673), Dr. HansJörg Pöttrich, Philosophische Fakultät(Tel.:
0331/977-2320). tp
Nähere Informationen sind im Internet unter http: //www.friedrich-naumann-stiftung.de erhältlich oder direkt telefonisch unter 0331/7019349.
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Foto: Fritze