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(1.1.2019) 11
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Protest gegen Schließung

Mit der Konzeption und"N Umsetzung des Berend Lehmann Museums in Halberstadt beschäftig­ten sich Potsdamer Stu­dierende des Studien­ganges Jüdische Stu­dien. Das Museum ist das einzige Jüdische Museum in den neuen Bundesländern. Ange­regt wurden diese Arbei­ten von Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Leiter des Mendelssohn Zentrums für europä­isch-jüdische Studien an der Universität Pots­dam, und Jutta Dick, Geschäftsführerin der Moses Mendelssohn Aka­demie in Halberstadt. Für die Studierenden bot das Projekt neue Perspektiven insbesondere in Bezug auf ihre zukünftige wissenschaftliche Arbeit. Sie waren aktiv am Aufbau des Museums beteiligt.

Moses

Potsdamer Studierende mobilisieren die Bevölkerung in Halberstadt.

% Die Existenz sowohl der 3} Akademie als auch des {| Museums ist nun bedroht. Das Lehmann Museum gehört zu den bestbesuchtesten kultu­rellen Einrichtungen in Halberstadt Anziehungspunkt für viele Besucher. Um auf die: Bedrohung merksam zu machen,

und ist

auf­fuhren Potsdamer Stu­

ober dieses Jahres nach Halberstadt. Dabei zo­gen sie in einem De­monstrationszug durch die Innenstadt sammelten Unterschriften, die sie an die Staats­ministerin für Angelegenheiten der Kultur und Medien, Dr. Christina Weiss, und den Kultusmi­nister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan­Hendrik Olbertz, übersandt haben. Fachschaftsrat Jüdische Studien

und

Aus dem Studierendenparlament

Haushaltsverhandlungen

Auf der Sitzung des Studierendenparlaments im Oktober wurden der neue Haushalt der Studie­rendenschaft verhandelt. Hinsichtlich der Geld­erverteilung wurden dabei unter anderem die Beträge für Veröffentlichungen und für die Fach­schaften diskutiert. Die Verabschiedung des neu­en Haushaltes wurde jedoch verschoben, da Uneinigkeit seitens des StuPa'bestand, ob eine einfache oder eine Zweidrittelmehrheit dafür nötig sei. Diese wurde von den Jusos gefordert. Klarheit über diesen Streitpunkt soll nun ein Gespräch mit dem Justiziar der Universität Pots­dam bringen.

Sport frei?

Kontrovers wurde in den letzten zwei StuPa-Sit­zungen die Finanzierung der Hochschulsports diskutiert. Jeder Studierende beteiligt sich mit 51 Cents an der Finanzierung des Hochschulspor­tes. Ein Vertrag zwischen der Hochschulleitung und dem AStA regelt dies. Weil der StuPa keine Kontrolle über die Verwendung der Studienbei­träge hat, stimmte das StuPa dem vom AStA vor­gelegten Vertrag nicht zu. Die Vertragsregelung tritt aber gleichwohl in Kraft, so dass der Hoch­schulsport in der jetzigen Form stattfinden kann.

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Und sonst?

Beim Semesterticket wurde die Vorbereitung auf eventuelle Neuverhandlungen noch nicht begon­nen. Außerdem wurden Mitglieder für die Sozi­alfondskommission benannt, die nun die Anträ­ge auf Rückerstattung der Semesterticketkosten bearbeiten.

Außerdem wurde die Wiedereinrichtung eines Arbeitskreises Verkehr beschlossen. Dem Auf­trag an Senat und AStA, für geeignete Leistungs­nachweise auch für Studienabgänger ohne Abschluss einzutreten, wurde zugestimmt. Kritischen Fragen mussten sich die Referenten des AStA stellen lassen. Deutlich wurde unter anderem, dass die Ideen des AStAs zu Protesten gegen die aktuelle Situation der Universität noch sehr unkonkret sind. Sven Synecka, Präsidium des StuPa

Die Zusammensetzung des Studierendenpar­lamentes, detailliertere Informationen sowie Termine, Aufgaben, Protokolle und auch aktuelle Anträge für die nächste Sitzung sind unter www.stud.uni-potsdam.de/stupa abzuru­fen.

dierende am 19. Okt-.

Studiosi

www.uni-potsdam.de/portal /dezo2/studiosi

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Verein gegründet

Am 14. Oktober 2002 wurde der Verein zur Errichtung eines Studentischen Kulturzentrums in den Potsdamer Elflein-Höfen(ekze) e.V. gegründet. Wichtigstes Ziel des Vereins ist es, mit dem studentischen Kulturzentrum eine genera­tionsübergreifende Begegnungsstätte zu schaf­fen, die nicht nur studentischer Kunst und Kul­tur beziehungsweise studentischen Initiativen außerhalb der Universität Raum gibt, sondern an der auch die Beratungsangebote des AStA für Studierende zentral zusammengeführt sind. Zu den dreiundzwanzig Gründungsmitglieder zäh­len auch der Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und die Bundes­tagsabgeordnete Andrea Wicklein. Red.

Quer durch Schottland

Dass Schottland weit mehr als Dudelsack, Kilts, Whisky oder Schafe zu bieten hat, konnten Stu­dierende aus dem Institut für Anglistik und Ame­rikanistik der Universität Potsdam im Sommer auf einer Exkursion feststellen. Ein ausführlicher Reisebericht ist in der Online-Version vonPor­tal unter: http://www.uni-potsdam.de/portal/ dezo2/studiosi. Red.

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