Protest gegen Schließung
Mit der Konzeption und"N Umsetzung des Berend Lehmann Museums in Halberstadt beschäftigten sich Potsdamer Studierende des Studienganges Jüdische Studien. Das Museum ist das einzige Jüdische Museum in den neuen Bundesländern. Angeregt wurden diese Arbeiten von Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Leiter des Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam, und Jutta Dick, Geschäftsführerin der Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt. Für die Studierenden bot das Projekt neue Perspektiven insbesondere in Bezug auf ihre zukünftige wissenschaftliche Arbeit. Sie waren aktiv am Aufbau des Museums beteiligt.
Moses
Potsdamer Studierende mobilisieren die Bevölkerung in Halberstadt.
% Die Existenz sowohl der 3} Akademie als auch des {| Museums ist nun bedroht. Das Lehmann Museum gehört zu den bestbesuchtesten kulturellen Einrichtungen in Halberstadt Anziehungspunkt für viele Besucher. Um auf die: Bedrohung merksam zu machen,
und ist
auffuhren Potsdamer Stu
ober dieses Jahres nach Halberstadt. Dabei zogen sie in‘ einem Demonstrationszug durch die Innenstadt sammelten Unterschriften, die sie an die Staatsministerin für Angelegenheiten der Kultur und Medien, Dr. Christina Weiss, und den Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. JanHendrik Olbertz, übersandt haben. Fachschaftsrat Jüdische Studien
und
Aus dem Studierendenparlament
Haushaltsverhandlungen
Auf der Sitzung des Studierendenparlaments im Oktober wurden der neue Haushalt der Studierendenschaft verhandelt. Hinsichtlich der Gelderverteilung wurden dabei unter anderem die Beträge für Veröffentlichungen und für die Fachschaften diskutiert. Die Verabschiedung des neuen Haushaltes wurde jedoch verschoben, da Uneinigkeit seitens des StuPa'bestand, ob eine einfache oder eine Zweidrittelmehrheit dafür nötig sei. Diese wurde von den Jusos gefordert. Klarheit über diesen Streitpunkt soll nun ein Gespräch mit dem Justiziar der Universität Potsdam bringen.
Sport frei?
Kontrovers wurde in den letzten zwei StuPa-Sitzungen die Finanzierung der Hochschulsports diskutiert. Jeder Studierende beteiligt sich mit 51 Cents an der Finanzierung des Hochschulsportes. Ein Vertrag zwischen der Hochschulleitung und dem AStA regelt dies. Weil der StuPa keine Kontrolle über die Verwendung der Studienbeiträge hat, stimmte das StuPa dem vom AStA vorgelegten Vertrag nicht zu. Die Vertragsregelung tritt aber gleichwohl in Kraft, so dass der Hochschulsport in der jetzigen Form stattfinden kann.
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Und sonst?
Beim Semesterticket wurde die Vorbereitung auf eventuelle Neuverhandlungen noch nicht begonnen. Außerdem wurden Mitglieder für die Sozialfondskommission benannt, die nun die Anträge auf Rückerstattung der Semesterticketkosten bearbeiten.
Außerdem wurde die Wiedereinrichtung eines „Arbeitskreises Verkehr“ beschlossen. Dem Auftrag an Senat und AStA, für geeignete Leistungsnachweise auch für Studienabgänger ohne Abschluss einzutreten, wurde zugestimmt. Kritischen Fragen mussten sich die Referenten des AStA stellen lassen. Deutlich wurde unter anderem, dass die Ideen des AStA’s zu Protesten gegen die aktuelle Situation der Universität noch sehr unkonkret sind. Sven Synecka, Präsidium des StuPa
Die Zusammensetzung des Studierendenparlamentes, detailliertere Informationen sowie Termine, Aufgaben, Protokolle und auch aktuelle Anträge für die nächste Sitzung sind unter www.stud.uni-potsdam.de/stupa abzurufen.
dierende am 19. Okt-.
Studiosi
www.uni-potsdam.de/portal /dezo2/studiosi
®..
Verein gegründet
Am 14. Oktober 2002 wurde der Verein zur Errichtung eines Studentischen Kulturzentrums in den Potsdamer Elflein-Höfen(ekze) e.V. gegründet. Wichtigstes Ziel des Vereins ist es, mit dem studentischen Kulturzentrum eine generationsübergreifende Begegnungsstätte zu schaffen, die nicht nur studentischer Kunst und Kultur beziehungsweise studentischen Initiativen außerhalb der Universität Raum gibt, sondern an der auch die Beratungsangebote des AStA für Studierende zentral zusammengeführt sind. Zu den dreiundzwanzig Gründungsmitglieder zählen auch der Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und die Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein. Red.
Quer durch Schottland
Dass Schottland weit mehr als Dudelsack, Kilts, Whisky oder Schafe zu bieten hat, konnten Studierende aus dem Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Potsdam im Sommer auf einer Exkursion feststellen. Ein ausführlicher Reisebericht ist in der Online-Version von„Portal“ unter: http://www.uni-potsdam.de/portal/ dezo2/studiosi. Red.
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