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Nur in Geschichte beste Noten
Beim ersten CHE-Forschungsranking konnte die Uni Potsdam kaum Punkte sammeln
Das Fach Geschichte liegt als einziges der Universität Potsdam im ersten bundesweiten Forschungsranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in der Spitzengruppe. Im Forschungsprofil zeichnet sich das Fach durch die große Zahl der Publikationen und die Höhe an Drittmitteln aus. Nur zwölf von 54 in die Untersuchung einbezogene Fakultäten gehören im Fach Geschichte der leistungsstarken Spitzengruppe an.
Volkswirtschaftslehre der Uni Potsdam noch in die Nähe der Spitzengruppe. Bei den publikationsstärksten Fächern liegen die Potsdamer VWLer auf dem zehnten Platz in der Spitzengruppe der zwölf Besten. Das im Profil der
IE den übrigen Fächern kam lediglich die
Uni als renommiert einzuschätzende Fach Psychologie dürfte an seiner vergleichsweise niedrigen Zahl an promovierten Absolventen gescheitert sein. Während das Fach bei den Publikationen noch in der ersten Hälfte und bei den Drittmitteln noch im zweiten Drittel liegt, erreichte es bei den Promotionen pro Jahr nur einen der letzten Plätze.
Biochips erobern Potsdam
Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Berlin-Brandenburg zusammenzuführen und die Erfahrungen der Biosensorentwicklung mit den Möglichkeiten der Mikrosystemtechnik zu verbinden, ist ein wichtiges Anliegen des Potsdamer Innovations- und TechnologieTransfers(PITT) der Universität Potsdam. Am 30. Oktober dieses Jahres fand ein Transfer Event„Biochip Potsdam 2002, Biosensorik und Biochips- Die Zukunft der Forschung und des Marktes“ statt, an dem Physiker, Chemiker und Biochemiker der Uni Potsdam beteiligt waren. Der vom PITT initiierte Workshop mit über 80 Teilnehmern bot Wissenschaftlern einerseits und den Entwicklern, Produzenten und Vermarktern aus Industrie und Mittelstand andererseits eine Plattform für den Wissens- und Technologietransfer.
Red.
Portal 11-12/02
Es hat sich gelohnt...
Das Forschungsranking des CHE basiert auf der Datenbasis des gemeinsam mit dem Magazin „Stern“ seit fünf Jahren kontinuierlich durchgeführten fächerspezifischen Hochschulrankings. Die im diesem Rahmen erhobenen Daten zu den Studienbedingungen in bisher 25 Fächern an
Nachwuchsgruppe
Foto: Tribukeit
allen deutschen Hochschulen spiegelten bisher jedoch nur die Rangfolge deutscher Universitätsfächer nach ihren Ausbildungsleistungen wider. Für die neue Studie des CHE, der es vor allem um die Forschungsleistungen der Fächer geht, wurden zunächst elf Fächer aus den bisher 25 untersuchten ausgewählt(Maschinenbau, Elektrotechnik, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Anglistik, Germanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften, Jura, Soziologie und Psychologie) und auf Basis der vorhandenen Daten aus den letzten Jahren verglichen. Wichtigste Kriterien für die Bewertung waren dabei die eingeworbenen Drittmittel, die Anzahl der Patentanmeldungen, Promotionen und Publikationen sowie eine Professorenbefragung zur Reputation der untersuchten Fakultäten.
Eine zweite Ausgabe des Forschungsrankings für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften folgt im nächsten Jahr. NoW
Die CHE-Studie im Internet unter http: //www.stern.de/campus-karriere /uniwelt/ ranking abrufbar.
ist
im Emmy Noether-Programm
Unter der Leitung von Dr. Sebastian Braun aus dem Institut für Sportwissenschaft hat an der Universität Potsdam die erste Nachwuchswissenschaftlergruppe im gegenwärtigen ExzellenzProgramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft ihre Arbeiten aufgenommen. Ziel des so genannten„Emmy Noether-Programms“ ist es, herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, unmittelbar im Anschluss an ihre Promotion über einen insgesamt sechsjährigen Förderungszeitraum die Möglichkeit zu geben, sich zügig für eine Berufung zum Hochschullehrer zu qualifizieren. Der Förderungszeitraum ist in zwei Phasen eingeteilt, in einen zweijährigen Forschungsaufenthalt im Ausland und in eine vierjährige eigenverantwortliche Forschungstätigkeit im Inland, verbunden mit der Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe und qualifikationsspezifischen Lehraufgaben.
Im Rahmen dieses Programms arbeitete Sebastian Braun für jeweils ein Jahr am Centre for Civil Society der London School of Economics and Political Science(LSE) sowie am Institut de la Recherche sur les Societes Contemporaines des Centre National de la Recherche Scientifique(CNRS) in Paris. Seit dem ı. November 2002 forscht und lehrt er mit seiner Nachwuchswissenschaftlergruppe, die sich aus drei wissenschaftlichen Mitarbeitern studentischen Hilfskräften zusammensetzt, zum Thema„Freiwillige Vereinigungen, Bürgergesellschaft und Sozialkapital“. Red.
und
Weitere Informationen sind unter: http://www. uni-potsdam.de/u/asug/emmynoether/ abrufbar.
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