Personalia
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Bärbel Kirsch verabschiedet
Die Psychologin Prof. Dr. Bärbel Kirsch wurde am 22. Oktober feierlich von der Universität Potsdam verabschiedet. An diesem Tag beging sie ihren 65. Geburtstag. Den Festvortrag„Erziehung zum homo oeconomicus? Zum Verhältnis von Gerechtigkeitsmotiv und Gemeinsinn zum Eigennutz“ hielt Prof. Dr. Leo Montada von der Universität Trier. Bärbel Kirsch studierte an der HumboldtUniversität zu Berlin Psychologie. Sie promovierte 1974 an der Pädagogischen Hochschule Potsdam, wurde dort zur außerordentlichen Professorin und 1993 zur Professorin für Didaktik der Psychologie an der Universität Potsdam ernannt. Von 1995 bis 1999 war sie als Prorektorin für Lehre und Studium tätig. Die Wissenschaftlerin ist Ehrenprofessorin der Staatlichen Pädagogischen Universität A. J. Herzen in St. Petersburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Problemerleben und Problembewältigung sowie Schulabsentismus. be
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°°° Neue Justiziarın - Seit Juli 2002 arbeitet Dr. Christina Eschke als Justiziarin im Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten der Univerut sität. Sie wurde } 1971 in Döbeln geboren und studierte bis 1996 Jura an der Universität Potsdam. Dort promovierte sie im Sommer dieses Jahres zur Geltung der Unschuldsvermutung im Zivil- und Zivilverfahrensrecht. Ihre Aufgaben als Justiziarin reichen vom Hochschulrecht über Verwaltungsrecht, Arbeitsrecht bis zum allgemeinen Zivilrecht. Damit entlastet sie Hans Kurlemann, der gegenwärtig amtierend das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten leitet. be
Foto: Fritze
Portal 11-12/02
Neue Wege
Promotionskolleg für Geisteswissenschaftler geplant
Zur Förderung ihres wissenschaftlichen Nachwuchses geht die Philosophische Fakultät der Universität Potsdam neue Wege. Bereits im Juni fand ein Postgraduiertenforum statt, das angehenden Absolventen und Absolventinnen die Möglichkeit gab, mit der Wirtschaft in Kontakt zu treten. Nun folgte Anfang Dezember eine Veranstaltung, die der gezielten Förderung diente.
isher endet für deutsche Studierende der
B Geisteswissenschaften die organisierte
Lehre mit dem Erwerb des Magisters oder dem 1. Staatsexamen. Während Doktoranden im angelsächsischen Raum über die Möglichkeit einer strukturierten Lehre in so genannten Graduate Schools verfügen, sind Geisteswissenschaftler an deutschen Universitäten auf Einzelbetreuung und gelegentliche Doktorandenkolloquien beschränkt. Um der unlängst vom Wissenschaftsrat geäußerten Kritik an der bisherigen Betreuungspraxis des Nachwuchses Rechnung zu tragen, wird an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam derzeit an der Entwicklung neuer Lehrformen gearbeitet.
Erste Schritte in diese Richtung sind bereits getan. Organisiert von den Professuren für Philosophie und Amerikanistik fand Anfang Dezember an der Universität Potsdam ein Graduiertenkurs zum Thema„Multikultura
lismus, Globalisierung und Demokratie“ statt. Die Universität Potsdam konnte hierfür den international renommierten Professor John Carlos Rowe von der University of California, Irvine gewinnen. Der Kurs, den Professor Rowe hielt, richtete sich an Doktoranden und Studierende, die kurz vor dem Abschluss stehen. Darüber hinaus wird Professor Rowe in besonderen Tutorien die Arbeiten der Studierenden betreuen und fördern.
Die Begegnung und Auseinandersetzung mit einem profilierten Vertreter der eigenen Disziplin und die Kombination von der Vermittlung von Wissen mit Eigenarbeit bietet den Promovenden und Graduierenden einen größtmöglichen Erkenntniszuwachs. Zugleich werden neue Formen der Lehre erprobt, die, bei gleichzeitiger sparsamer Verwaltung von Ressourcen, intensive Lehrerfahrung und Zielgruppenorientierung in den Mittelpunkt stellen.
‘Um die Ergebnisse dieser Veranstaltung zu dokumentieren und das Projekt einer„Graduate School“ Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist geplant, die Lehrveranstaltungen von Professor
einer breiteren wissenschaftlichen
Rowe sowie die besten studentischen Arbeiten und Kommentare zu publizieren.
Prof. Dr. Christoph Menke
und Prof. Dr. Rüdiger Kunow
Honorarprofessoren für Öffentliches Recht
Am Tag der Juristischen Fakultät erhielten zwei Honorarprofessoren ihre Urkunden. Es sind dies Michael Dawin(li.) und Dr. Matthias Dombert (re.). Beide Honorarprofessoren üben ihre Lehrtätigkeit im Bereich des Öffentlichen Rechts aus.
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Michael Dawin wurde 1942 in Wuppertal geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz und Saarbrücken. Seit 1986 ist er Richter am Bundesverwaltungsgericht.
Matthias Dombert wurde 1955 in Walsrode/ Niedersachsen geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Münster und Bonn und promovierte 1987 in Bonn zum Thema„Telegraphengesetz und fernmelderechtliche Planfeststellung“. 1985 trat er in die Kölner und überregional tätige Sozietät Leinen& Derichs ein. Er hat die Potsdamer Dependance aufgebaut und ist inzwischen Seniorpartner und Fachanwalt für Verwaltungsrecht sowie Richter am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg. be
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