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(1.1.2019) 11
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Personalia

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Bärbel Kirsch verabschiedet

Die Psychologin Prof. Dr. Bärbel Kirsch wurde am 22. Oktober feier­lich von der Univer­sität Potsdam ver­abschiedet. An die­sem Tag beging sie ihren 65. Geburts­tag. Den Festvor­tragErziehung zum homo oeconomicus? Zum Verhältnis von Gerechtigkeitsmotiv und Gemeinsinn zum Eigennutz hielt Prof. Dr. Leo Montada von der Universität Trier. Bärbel Kirsch studierte an der Humboldt­Universität zu Berlin Psychologie. Sie pro­movierte 1974 an der Pädagogischen Hoch­schule Potsdam, wurde dort zur außerordent­lichen Professorin und 1993 zur Professorin für Didaktik der Psychologie an der Universität Potsdam ernannt. Von 1995 bis 1999 war sie als Prorektorin für Lehre und Studium tätig. Die Wissenschaftlerin ist Ehrenprofessorin der Staatlichen Pädagogischen Universität A. J. Herzen in St. Petersburg. Zu ihren Forschungs­schwerpunkten gehören Problemerleben und Problembewältigung sowie Schulabsentismus. be

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°°° Neue Justiziarın - Seit Juli 2002 arbei­tet Dr. Christina Eschke als Justizia­rin im Dezernat für Personal- und Rechtsangelegen­heiten der Univer­ut sität. Sie wurde } 1971 in Döbeln geboren und stu­dierte bis 1996 Jura an der Universität Potsdam. Dort promovierte sie im Sommer dieses Jahres zur Geltung der Unschuldsvermutung im Zivil- und Zivilver­fahrensrecht. Ihre Aufgaben als Justiziarin reichen vom Hochschulrecht über Verwal­tungsrecht, Arbeitsrecht bis zum allge­meinen Zivilrecht. Damit entlastet sie Hans Kurlemann, der gegenwärtig amtierend das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegen­heiten leitet. be

Foto: Fritze

Portal 11-12/02

Neue Wege

Promotionskolleg für Geisteswissenschaftler geplant

Zur Förderung ihres wissenschaftlichen Nach­wuchses geht die Philosophische Fakultät der Uni­versität Potsdam neue Wege. Bereits im Juni fand ein Postgraduiertenforum statt, das angehenden Absolventen und Absolventinnen die Möglichkeit gab, mit der Wirtschaft in Kontakt zu treten. Nun folgte Anfang Dezember eine Veranstaltung, die der gezielten Förderung diente.

isher endet für deutsche Studierende der

B Geisteswissenschaften die organisierte

Lehre mit dem Erwerb des Magisters oder dem 1. Staatsexamen. Während Doktoranden im angelsächsischen Raum über die Möglichkeit einer strukturierten Lehre in so genannten Gra­duate Schools verfügen, sind Geisteswissen­schaftler an deutschen Universitäten auf Einzel­betreuung und gelegentliche Doktorandenkollo­quien beschränkt. Um der unlängst vom Wissen­schaftsrat geäußerten Kritik an der bisherigen Betreuungspraxis des Nachwuchses Rechnung zu tragen, wird an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam derzeit an der Entwick­lung neuer Lehrformen gearbeitet.

Erste Schritte in diese Richtung sind bereits getan. Organisiert von den Professuren für Philosophie und Amerikanistik fand Anfang Dezember an der Universität Potsdam ein Graduiertenkurs zum ThemaMultikultura­

lismus, Globalisierung und Demokratie statt. Die Universität Potsdam konnte hierfür den international renommierten Professor John Car­los Rowe von der University of California, Irvine gewinnen. Der Kurs, den Professor Rowe hielt, richtete sich an Doktoranden und Studierende, die kurz vor dem Abschluss stehen. Darüber hin­aus wird Professor Rowe in besonderen Tutorien die Arbeiten der Studierenden betreuen und för­dern.

Die Begegnung und Auseinandersetzung mit einem profilierten Vertreter der eigenen Diszi­plin und die Kombination von der Vermittlung von Wissen mit Eigenarbeit bietet den Promo­venden und Graduierenden einen größtmög­lichen Erkenntniszuwachs. Zugleich werden neue Formen der Lehre erprobt, die, bei gleich­zeitiger sparsamer Verwaltung von Ressourcen, intensive Lehrerfahrung und Zielgruppenorien­tierung in den Mittelpunkt stellen.

Um die Ergebnisse dieser Veranstaltung zu dokumentieren und das Projekt einerGraduate School Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist geplant, die Lehrveranstaltungen von Professor

einer breiteren wissenschaftlichen

Rowe sowie die besten studentischen Arbeiten und Kommentare zu publizieren.

Prof. Dr. Christoph Menke

und Prof. Dr. Rüdiger Kunow

Honorarprofessoren für Öffentliches Recht

Am Tag der Juristischen Fakultät erhielten zwei Honorarprofessoren ihre Urkunden. Es sind dies Michael Dawin(li.) und Dr. Matthias Dombert (re.). Beide Honorarprofessoren üben ihre Lehr­tätigkeit im Bereich des Öffentlichen Rechts aus.

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Michael Dawin wurde 1942 in Wuppertal gebo­ren. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz und Saarbrücken. Seit 1986 ist er Richter am Bundesverwaltungsgericht.

Matthias Dombert wurde 1955 in Walsrode/ Niedersachsen geboren. Er studierte Rechts­wissenschaften an den Universitäten Münster und Bonn und promovierte 1987 in Bonn zum ThemaTelegraphengesetz und fernmelderecht­liche Planfeststellung. 1985 trat er in die Kölner und überregional tätige Sozietät Leinen& Derichs ein. Er hat die Potsdamer Dependance aufgebaut und ist inzwischen Seniorpartner und Fachanwalt für Verwaltungsrecht sowie Richter am Verfassungsgericht des Landes Branden­burg. be

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