Heft 
(1.1.2019) 03
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Neu erschienen

Neues Bulletin Das Potsdamer Zentrum für Zeithistorische For­schung hat im Januar ein neues Bulletin heraus­gegeben. Das Heft bietet als Schwerpunkt die Referate eines Workshops zum ThemaNorma­lisierung. Politische, soziale und kulturelle Hintergründe eines'realsozialisitischen Paradig­mas, der im September letzten Jahres am Zent­rum für Zeithistorische Forschung stattfand. Das - neue Bulletin kann gegen eine Schutzgebühr von 2,24 Euro unter der Telefonnummer 0331/28991-0 angefordert werden. Nähere Infor­mationen sind im Internet unter www.zzf-pdm.de

zu finden.

Fremde in Brandenburg

Unter dem TitelFremde in Brandenburg. Von Hugenotten, sozialistischen Vertragsarbeitern zum rechtem Feindbild hat Dr. Birgit Kletzin, Mitarbeiterin an der Wirtschafts- und Sozialwis­senschaftlichen Fakultät, ein Buch herausgege­ben. Die einzelnen Beiträge sind größtenteils Arbeiten von Studierenden und Promovenden und werden von Potsdamer Dozenten abgerun­det. Sie hinterfragen den Umgang mit Fremden in der brandenburgisch-preußischen Geschich­"te, um aus diesen Erfahrungen einer mehr oder weniger pragmatischen, aber wirkungsvollen Toleranz und geglückten Integration Lösungsan­sätze und Konfliktpotentiale für die Gegenwart aufzuzeigen. Ä.

Birgit Kletzin(Hg.): Fremde in Brandenburg. Von Huge­notten, sozialistischen Vertragsarbeitern und rechtem Feindbild. Münster 2003, ISBN 3-8258-6331

Autobiografische Notizen

Unter dem TitelMein Weg als deutscher Jude hat Prof. Julius H. Schoeps, Mitarbeiter am His­torischen Institut der Universität Potsdam und gleichzeitig Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien e.V., seine Memoiren vorgelegt. Die Erinnerungen, durch die sich wie ein Leitmotiv das gebrochene Verhältnis zwischen Deutschen und Juden zieht und die mit oft überraschenden Details versehen sind, zeichnen Schoeps Entwicklung über die Erlanger und Berliner Studienzeit, über das Insti­tut für deutsch-jüdische Geschichte in Duisburg bis hin zum Aufbau der Historischen Fakultät, des Moses Mendelssohn Zentrums und der Jüdi­schen Studien an der Universität Potsdam nach. Julius H. Schoeps: Mein Weg als deutscher Jude, Pendo Verlag 2003, ISBN 3-85842-544:3 Red.

Uni Aktuell

www.uni-potsdam.de/portal/apro3 /uniaktuell

Aus dem Senat

In der 10. außerordentlichen Sitzung des Senates der Universität Potsdam am 13. Februar 2003 wurden unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:

Ausschreibungen

Der Senat beschloss die Ausschreibung von fünf weiteren Juniorprofessuren. Es sind dies: Junior­professuren für Empirische Methoden in der Syntaxforschung, für Software Engineering Komplexe Verteilte Softwaresysteme, für Nichtli­neare Optik und experimentelle Quanteninfor­mation, für Wasser- und Stoffhaushalt von kom­plexen Landschaften sowie die Juniorprofessur auf dem Gebiet der Differentialoperatoren.

Änderungssatzungen

Die Satzungen zur Änderung der Prüfungs- und Studienordnung für die Studiengänge der Soft­waresystemtechnik beschloss der Senat eben­falls. be

In der 11. außerordentlichen Sitzung des Senates der Universität Potsdam am 13. März 2003 wurden unter ande­rem folgende Beschlüsse gefasst:

Ausschreibungen

Der Senat beschloss die Ausschreibung einer Stiftungsprofessur Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Christentum, einer Professur

Öffentliches Recht sowie einer Professur für Wirtschaftsrecht.

Titel Dr.-Ing.

Zunächst übergangsweise verleiht nunmehr die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät den akademischen TitelDr.-Ing. für Promotio­nen am Hasso-Plattner-Institut. Endgültige Regelungen sollen bei der Überarbeitung der Promotionsordnung der Fakultät getroffen wer­den.

Sitzungstermine

Der Senat hat die Sitzungstermine für das Win­tersemester 2003/2004 sowie für das Sommer­und Wintersemester 2004/2005 festgelegt. Das Gremium tagt am 23. Oktober 2003, 20. Novem­ber 2003, 18. Dezember 2003, 15. Januar 2004, 12. Februar 2004, 11. März 2004, 15. April 2004, 13. Mai 2004, 10. Juni 2004, 8. Juli 2004, 16. September 2004, 21. Oktober 2004, 18. Novem­ber 2004, 16. Dezember 2004, 13. Januar 2005, 10. Februar 2005 sowie 10. März 2005. Die Sit­zungen beginnen jeweils um 9.15 Uhr und sind öffentlich. Die Räume werden im Einzelnen bekannt gegeben. Der Senatssaal im Universi­tätskomplex am Neuen Palais kann wegen Bau­maßnahmen im Haus 9 in dieser Zeit nicht genutzt werden. gl

Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senates, Tel.: 0331/977-1732, E-Mail: bkoehler@rz.uni-potsdam.de

erhältlich.

Uni Potsdam ganz vorn dabei

Bei einem von der deutsch-amerikanischen Ful­bright Kommission erstellten Ranking, das die Austauschintensität von insgesamt 112 Hoch­schulen untereinander vergleicht, belegt die Uni­versität Potsdam vordere Plätze. So zeigt die 10­Jahres-Übersicht, dass sich in der Zeit von 1993 bis 2003 insgesamt 35 Studierende beziehungs­weise Professoren von Potsdam aus auf den Weg in die USA machten, um dort an einer Hoch­schule zu studieren oder zu arbeiten. Damit ran­giert die Universität Potsdam gemeinsam mit der Uni Mainz auf Platz 17. Spitzenreiter ist die FU Berlin, gefolgt von der TU Berlin.

Noch besser schneidet die Potsdamer Alma mater im umgekehrten Fall ab. Wieder gemein­

sam mit der Uni Mainz ordnet sie sich auf Platz 11 der Ranking-Liste ein, die die an der Einrich­tung vorhandene Anzahl der amerikanischen Fulbright-Stipendiaten im Untersuchungszeit­raum berücksichtigt. Auch hier sind es Berliner Universitäten, die als beliebteste Gastinstitutio­nen hervorgehen. Die Statistik weist wieder die FU Berlin auf Platz eins aus, dicht dahinter liegt die Humboldt-Universität.

Die Fulbright-Kommission fördert jährlich unter anderem 250 deutsche und ebenso viele amerikanische Studierende und Wissenschaft­ler. Sie müssen sich durch überdurchschnittliche Leistungen und großes Engagement für die internationale Verständigung auszeichnen. pg

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