Neu erschienen
Neues Bulletin Das Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung hat im Januar ein neues Bulletin herausgegeben. Das Heft bietet als Schwerpunkt die Referate eines Workshops zum Thema„’Normalisierung‘. Politische, soziale und kulturelle Hintergründe eines'realsozialisitischen” Paradigmas“, der im September letzten Jahres am Zentrum für Zeithistorische Forschung stattfand. Das - neue Bulletin kann gegen eine Schutzgebühr von 2,24 Euro unter der Telefonnummer 0331/28991-0 angefordert werden. Nähere Informationen sind im Internet unter www.zzf-pdm.de
zu finden.
Fremde in Brandenburg
Unter dem Titel„Fremde in Brandenburg. Von Hugenotten, sozialistischen Vertragsarbeitern zum rechtem Feindbild“ hat Dr. Birgit Kletzin, Mitarbeiterin an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, ein Buch herausgegeben. Die einzelnen Beiträge sind größtenteils Arbeiten von Studierenden und Promovenden und werden von Potsdamer Dozenten abgerundet. Sie hinterfragen den Umgang mit Fremden in der brandenburgisch-preußischen Geschich"te, um aus diesen Erfahrungen einer mehr oder weniger pragmatischen, aber wirkungsvollen Toleranz und geglückten Integration Lösungsansätze und Konfliktpotentiale für die Gegenwart aufzuzeigen. Ä.
Birgit Kletzin(Hg.): Fremde in Brandenburg. Von Hugenotten, sozialistischen Vertragsarbeitern und rechtem Feindbild. Münster 2003, ISBN 3-8258-6331
Autobiografische Notizen
Unter dem Titel„Mein Weg als deutscher Jude“ hat Prof. Julius H. Schoeps, Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Potsdam und gleichzeitig Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien e.V., seine Memoiren vorgelegt. Die Erinnerungen, durch die sich wie ein Leitmotiv das gebrochene Verhältnis zwischen Deutschen und Juden zieht und die mit oft überraschenden Details versehen sind, zeichnen Schoeps’ Entwicklung über die Erlanger und Berliner Studienzeit, über das Institut für deutsch-jüdische Geschichte in Duisburg bis hin zum Aufbau der Historischen Fakultät, des Moses Mendelssohn Zentrums und der Jüdischen Studien an der Universität Potsdam nach. Julius H. Schoeps: Mein Weg als deutscher Jude, Pendo Verlag 2003, ISBN 3-85842-544:3 Red.
Uni Aktuell
www.uni-potsdam.de/portal/apro3 /uniaktuell
Aus dem Senat
In der 10. außerordentlichen Sitzung des Senates der Universität Potsdam am 13. Februar 2003 wurden unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:
Ausschreibungen
Der Senat beschloss die Ausschreibung von fünf weiteren Juniorprofessuren. Es sind dies: Juniorprofessuren für Empirische Methoden in der Syntaxforschung, für Software Engineering— Komplexe Verteilte Softwaresysteme, für Nichtlineare Optik und experimentelle Quanteninformation, für Wasser- und Stoffhaushalt von komplexen Landschaften sowie die Juniorprofessur auf dem Gebiet der Differentialoperatoren.
Änderungssatzungen
Die Satzungen zur Änderung der Prüfungs- und Studienordnung für die Studiengänge der Softwaresystemtechnik beschloss der Senat ebenfalls. be
In der 11. außerordentlichen Sitzung des Senates der Universität Potsdam am 13. März 2003 wurden unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:
Ausschreibungen
Der Senat beschloss die Ausschreibung einer Stiftungsprofessur Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Christentum, einer Professur
Öffentliches Recht sowie einer Professur für Wirtschaftsrecht.
Titel Dr.-Ing.
Zunächst übergangsweise verleiht nunmehr die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät den akademischen Titel„Dr.-Ing.“ für Promotionen am Hasso-Plattner-Institut. Endgültige Regelungen sollen bei der Überarbeitung der Promotionsordnung der Fakultät getroffen werden.
Sitzungstermine
Der Senat hat die Sitzungstermine für das Wintersemester 2003/2004 sowie für das Sommerund Wintersemester 2004/2005 festgelegt. Das Gremium tagt am 23. Oktober 2003, 20. November 2003, 18. Dezember 2003, 15. Januar 2004, 12. Februar 2004, 11. März 2004, 15. April 2004, 13. Mai 2004, 10. Juni 2004, 8. Juli 2004, 16. September 2004, 21. Oktober 2004, 18. November 2004, 16. Dezember 2004, 13. Januar 2005, 10. Februar 2005 sowie 10. März 2005. Die Sitzungen beginnen jeweils um 9.15 Uhr und sind öffentlich. Die Räume werden im Einzelnen bekannt gegeben. Der Senatssaal im Universitätskomplex am Neuen Palais kann wegen Baumaßnahmen im Haus 9 in dieser Zeit nicht genutzt werden. gl
Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senates, Tel.: 0331/977-1732, E-Mail: bkoehler@rz.uni-potsdam.de
erhältlich.
Uni Potsdam ganz vorn dabei
Bei einem von der deutsch-amerikanischen Fulbright Kommission erstellten Ranking, das die Austauschintensität von insgesamt 112 Hochschulen untereinander vergleicht, belegt die Universität Potsdam vordere Plätze. So zeigt die 10Jahres-Übersicht, dass sich in der Zeit von 1993 bis 2003 insgesamt 35 Studierende beziehungsweise Professoren von Potsdam aus auf den Weg in die USA machten, um dort an einer Hochschule zu studieren oder zu arbeiten. Damit rangiert die Universität Potsdam gemeinsam mit der Uni Mainz auf Platz 17. Spitzenreiter ist die FU Berlin, gefolgt von der TU Berlin.
Noch besser schneidet die Potsdamer Alma mater im umgekehrten Fall ab. Wieder gemein
sam mit der Uni Mainz ordnet sie sich auf Platz 11 der Ranking-Liste ein, die die an der Einrichtung vorhandene Anzahl der amerikanischen Fulbright-Stipendiaten im Untersuchungszeitraum berücksichtigt. Auch hier sind es Berliner Universitäten, die als beliebteste Gastinstitutionen hervorgehen. Die Statistik weist wieder die FU Berlin auf Platz eins aus, dicht dahinter liegt die Humboldt-Universität.
Die Fulbright-Kommission fördert jährlich unter anderem 250 deutsche und ebenso viele amerikanische Studierende und Wissenschaftler. Sie müssen sich durch überdurchschnittliche Leistungen und großes Engagement für die internationale Verständigung auszeichnen. pg
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