Heft 
(1.1.2019) 03
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Uni Aktuell

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Virtual Private Network

Seit Herbst 2002 steht allen Mitarbeitern und Studierenden ein weiterer neuer Dienst der Zen­tralen Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation(ZEIK) zur Verfügung. Vir­tual Private Network oder kurz VPN heißt der Dienst, der die Realisierung einer sicheren Datenverbindung zwischen externen- auch pri­vaten- Rechnern und einem lokalen Bereichs­netzwerk(LAN), beispielsweise dem Intranet der Universität Potsdam, möglich macht. Für den Dienst kann jede öffentliche Infrastruktur(Bei­spiel Telekom) genutzt werden. Unabhängig von Standort und Provider kann damit ein externer Rechner Bestandteil eines LANs werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie bestehen in der Nutzung von speziellen Intranet-Ressourcen wie Recherchen in internen Datenbanken, Zugriff auf Intranet-Webseiten, E-Mail-Versand oder den Zugriff zum Arbeiten auf lokale Netzwerke der Universität- und das bei hohen Sicherheitsstan­dards. Voraussetzung für den Zugang zum VPN­Server der Uni Potsdam ist neben einer gültigen ZEIK-Mail VPN-Account [name@uni-potsdam]. Dazu muss bei der ZEIK

Adresse ein

ein Antrag gestellt werden. Weitere Informationen:

http: //www.uni-potsdam.de /u/zeik/dienste/ Internet/vpn/

Web-Services der ZEIK

Über die Adresse https://mail.uni-potsdam.de erhält man unter Angabe des Benutzernamens und des Passwortes weltweit über jeden Com­puter mit Internetzugang und Browser Zugang zu folgenden Diensten: E-Mail, Kalender, Adressbuch, Notizen, Aufgaben und Account Manager.

Weitere Informationen:

hhttp://www.uni-potsdam.de /u/zeik/dienste/ internet /index.htm.

Portal 3-4/03

Foto: Fritze

Informatikunterricht: Junges Fach mit vielen Möglichkeiten.

Wissende Computerfreaks

Tagung zur Schulinformatik mit Anregungen

für die Umsetzung des Rahmenlehrplanes

Computer faszinieren die meisten Jugendlichen, dochgeht es um mehr als den Umgang mit Soft­und Hardware, konstatierte Ministerialdirigent Bodo Richard auf der 3. Schulinformatik-Tagung am 25. Februar. Ein guter Informatikunterricht ist gefragt und damit auch Lehrer mit hohem Fachwissen und didaktisch-methodischem Können.

4 rfreulich ist deshalb, dass sich die Gesell­] schaft für Informatik(GI) diesmal mit ml] Unterstützung der Uni-Professur Didak­tik der Informatik- in hohem Maße für die Fortbildung der Lehrkräfte an den Schulen ein­setzt. So hatten sich auch mehr als 200 Informa­tik-Wissenschaftler, Fachdidaktiker, Fachlehrer und solche, die es werden wollen, im Hörsaal des Instituts für Informatik versammelt, um weitere Anregungen für die Realisierung der sehr kom­plexen Unterrichtsziele zu bekommen. Schließlich geht es laut Wahlpflicht-Rahmen­lehrplan um nichts Geringeres, als die Schüler mit. Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Arbeitsweisen und der gesellschaftlichen Bedeu­tung von Informatiksystemen und Informations­

und Kommunikationstechnologien vertraut zu machen. So wurde auch dankbar registriert, dass noch im Frühjahr ein Fachberatersystem einge­richtet werden soll.

Das Gesamtprogramm der Schulinformatik­Tagung war durchaus dazu angetan, tiefer in die curricularen Inhalte und pädagogischen Forde­

rungen einzudringen. So befasste sich der Züri­cher Informatik-Didaktiker Dr. Werner Hart­mann in seinem Vortrag mit methodischen Fra­gen der Nutzung des Internets durch die Schü­ler. Im Mittelpunkt stand dieAusreizung der Suchmaschinen, das systematische, auf Wesent­liches gerichtete, möglichst begriffseingrenzen­de Suchen nach gewünschten Informationen.

In fünf Workshops ging es unter anderem um schulspezifische Fragen funktionaler Program­mierung, um künstliches Leben und auch um Möglichkeiten einer sachgerechten Behandlung des LehrplanthemasKünstliche Intelligenz mit allem Für und Wider.Machen wir Maschinen, die intelligent sind, oder solche, die sich nur so verhalten, als ob sie intelligent wären? Auf ver­schiedene Weise, unter anderem am Beispiel einer virtuellen Lagerhalle, wurde verdeutlicht, was alles bei der Programmgestaltung berück­sichtigt werden muss, damit der Computer spä­terscheinbar intelligent beispielsweise den ein­gegebenen BefehlStelle die Kiste auf den Tisch! auch richtig ausführt.

Der PlenarvortragErfindung des Compu­ters von Dr. Horst Zuse, dem Sohn des Erfin­ders des ersten binär arbeitenden, programmge­steuerten Rechners Z 3(1941), war ein besonde­res Highlight der 3. Schulinformatik-Tagung ­mit Bezug zu Lehrplanforderungen nach Behandlungder historischen Entwicklung der ak

Informationsverarbeitung.

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