Uni Aktuell
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Virtual Private Network
Seit Herbst 2002 steht allen Mitarbeitern und Studierenden ein weiterer neuer Dienst der Zentralen Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation(ZEIK) zur Verfügung. Virtual Private Network oder kurz VPN heißt der Dienst, der die Realisierung einer sicheren Datenverbindung zwischen externen- auch privaten- Rechnern und einem lokalen Bereichsnetzwerk(LAN), beispielsweise dem Intranet der Universität Potsdam, möglich macht. Für den Dienst kann jede öffentliche Infrastruktur(Beispiel Telekom) genutzt werden. Unabhängig von Standort und Provider kann damit ein externer Rechner Bestandteil eines LAN’s werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie bestehen in der Nutzung von speziellen Intranet-Ressourcen wie Recherchen in internen Datenbanken, Zugriff auf Intranet-Webseiten, E-Mail-Versand oder den Zugriff zum Arbeiten auf lokale Netzwerke der Universität- und das bei hohen Sicherheitsstandards. Voraussetzung für den Zugang zum VPNServer der Uni Potsdam ist neben einer gültigen ZEIK-Mail VPN-Account [name@uni-potsdam]. Dazu muss bei der ZEIK
Adresse ein
ein Antrag gestellt werden. Weitere Informationen:
http: //www.uni-potsdam.de /u/zeik/dienste/ Internet/vpn/
Web-Services der ZEIK
Über die Adresse https://mail.uni-potsdam.de erhält man unter Angabe des Benutzernamens und des Passwortes weltweit über jeden Computer mit Internetzugang und Browser Zugang zu folgenden Diensten: E-Mail, Kalender, Adressbuch, Notizen, Aufgaben und Account Manager.
Weitere Informationen:
hhttp://www.uni-potsdam.de /u/zeik/dienste/ internet /index.htm.
Portal 3-4/03
Foto: Fritze
Informatikunterricht: Junges Fach mit vielen Möglichkeiten.
Wissende Computerfreaks
Tagung zur Schulinformatik mit Anregungen
für die Umsetzung des Rahmenlehrplanes
Computer faszinieren die meisten Jugendlichen, doch„geht es um mehr als den Umgang mit Softund Hardware“, konstatierte Ministerialdirigent Bodo Richard auf der 3. Schulinformatik-Tagung am 25. Februar. Ein guter Informatikunterricht ist gefragt und damit auch Lehrer mit hohem Fachwissen und didaktisch-methodischem Können.
4 rfreulich ist deshalb, dass sich die Gesell] schaft für Informatik(GI)— diesmal mit ml] Unterstützung der Uni-Professur Didaktik der Informatik- in hohem Maße für die Fortbildung der Lehrkräfte an den Schulen einsetzt. So hatten sich auch mehr als 200 Informatik-Wissenschaftler, Fachdidaktiker, Fachlehrer und solche, die es werden wollen, im Hörsaal des Instituts für Informatik versammelt, um weitere Anregungen für die Realisierung der sehr komplexen Unterrichtsziele zu bekommen. Schließlich geht es laut Wahlpflicht-Rahmenlehrplan um nichts Geringeres, als die Schüler mit. Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Arbeitsweisen und der gesellschaftlichen Bedeutung von Informatiksystemen und Informations
und Kommunikationstechnologien vertraut zu machen. So wurde auch dankbar registriert, dass noch im Frühjahr ein Fachberatersystem eingerichtet werden soll.
Das Gesamtprogramm der SchulinformatikTagung war durchaus dazu angetan, tiefer in die curricularen Inhalte und pädagogischen Forde
rungen einzudringen. So befasste sich der Züricher Informatik-Didaktiker Dr. Werner Hartmann in seinem Vortrag mit methodischen Fragen der Nutzung des Internets durch die Schüler. Im Mittelpunkt stand die„Ausreizung“ der Suchmaschinen, das systematische, auf Wesentliches gerichtete, möglichst begriffseingrenzende Suchen nach gewünschten Informationen.
In fünf Workshops ging es unter anderem um schulspezifische Fragen funktionaler Programmierung, um künstliches Leben und auch um Möglichkeiten einer sachgerechten Behandlung des Lehrplanthemas„Künstliche Intelligenz“ mit allem Für und Wider.„Machen wir Maschinen, die intelligent sind, oder solche, die sich nur so verhalten, als ob sie intelligent wären?“ Auf verschiedene Weise, unter anderem am Beispiel einer virtuellen Lagerhalle, wurde verdeutlicht, was alles bei der Programmgestaltung berücksichtigt werden muss, damit der Computer später„scheinbar intelligent“ beispielsweise den eingegebenen Befehl„Stelle die Kiste auf den Tisch!“ auch richtig ausführt.
Der Plenarvortrag„Erfindung des Computers“ von Dr. Horst Zuse, dem Sohn des Erfinders des ersten binär arbeitenden, programmgesteuerten Rechners Z 3(1941), war ein besonderes Highlight der 3. Schulinformatik-Tagung mit Bezug zu Lehrplanforderungen nach Behandlung„der historischen Entwicklung der ak
Informationsverarbeitung“.
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